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Neues Waldstück jetzt auch als digitales Blättterdokument

Unsere beliebte Kundenzeitschrift "Waldstück" kann man ab sofort auch als Blätterdokument im Internet unter http://www.landesforsten.de/Waldkiosk.2886.0.html
oder per App "Waldkiosk http://www.landesforsten.de/Apps.2925.0.html
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http://www.landesforsten.de/Waldkiosk.2886.0.html

Holzernte im Wernerwald

Niedersächsische Landesforsten setzen Waldverjüngung mit anspruchsvolleren Baumarten fort

(Sahlenburg/Harsefeld) Mit der Holzernte vor Beginn der Pflanzsaison im Wernerwald bei Sahlenburg wird die langfristige Verjüngung dieses Waldgebietes fortgesetzt. Die Erntearbeiten im südlichen Teil des Wernerwaldes beginnen in der letzten Märzwoche und werden vor Ostern abgeschlossen sein, teilt das Niedersächsische Forstamt Harsefeld mit. Bei der Maßnahme werden überwiegend Schwarzkiefern entnommen.

„Bereits in den letzten Jahren haben wir im südlichen Wernerwald begonnen, den Schwarzkiefern-Pionierwald in einen anspruchsvolleren Wald umzuwandeln. In diesem Frühjahr werden wir rund 12000 junge Buchen und Roteichen pflanzen“, so der zuständige Förster Stefan Brößling. Dazu wurden einige Flächen stärker genutzt, um den jungen Bäumen optimale Startbedingungen zu ermöglichen. „Einige alte Schwarzkiefern lassen wir als sogenannte Überhälter stehen. Sie geben dem Wald Struktur und schützen die jungen Bäume vor Frost, Wind und Hitze. Gleichzeitig überlassen wir absterbende und Höhlenbäume ihrem natürlichen Zerfall“, erklärt der Revierförster.

Die geernteten Stämme werden bis zur Abfuhr an den Wegrändern gelagert. Das Holz ist als nachwachsender Rohstoff gefragt. Es findet vielfältige Verwendungen als Bau-, Industrie- oder Brennholz.

Das Forstamt Harsefeld bittet um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen bei den gewohnten Waldbesuchen. „Bei aller Umsicht und Vorsicht werden sich Wegeschäden nicht verhindern lassen. Auf unsere Waldbesucher wird der Wald nach den Arbeiten vorübergehend unordentlich wirken“, sagt Förster Brößling. Abgesperrte Waldwege dürfen wegen fallender Bäume und Kronenteile nicht betreten werden. Hinweistafeln an den Waldwegen informieren die Spaziergänger über die Maßnahmen. Nach abgeschlossener Holzabfuhr und bei geeigneter Witterung werden die Waldwege wieder hergerichtet.

Brennholzinteressenten werden gebeten, von Nachfragen während der Maßnahmen abzusehen. Nach dem Abschluss der Arbeiten kann das angefallene Brennholz bei Herrn Brößling in der Revierförsterei Midlum erworben werden. E-Mail: Stefan.Broessling@nfa-harsefld.niedersachsen.de



Informationen zum Forstamt Harsefeld finden Sie unter www.landesforsten.de/harsefeld



Hintergrund:

Der Wernerwald wurde vor über 120 Jahren als einziger Wald an der deutschen Nordseeküste im direkten Übergang zum Wattenmeer auf Heide-, Flugsandflächen und Wanderdünen gepflanzt. Der ausgelaugte Heideboden und der stetige Seewind erschwerten die Waldentwicklung. Anfängliche Versuche, die Flächen mit heimischer Waldkiefer aufzuforsten, scheiterten. Nur sehr anspruchslose Nadelbaumarten wie die südeuropäische ‚Korsische Schwarzkiefer’ konnten diese extremen Bedingungen ertragen. Diese erste Waldgeneration sollte den Boden für zukünftige anspruchsvollere Wälder mit Humus anreichern und verbessern. Birken haben sich später als Pionierbaumart in den lichteren Waldflächen natürlich eingefunden und sorgten mit ihrem Laub für eine weitere Verbesserung des Waldbodens. Nach der ersten Waldgeneration aus Pionierbaumarten wird das Forstamt Harsefeld in den kommenden Jahrzehnten Schritt für Schritt einen stabilen, artenreichen und leistungsfähigen Mischwald aus anspruchsvolleren Baumarten heranpflegen.

Wegesperrung im Naturwald Freeden

Lerchenspornblüte bleibt erlebbar

(Bad Iburg/Südkreis Osnabrück) Das Absterben der Baumart Esche in vielen Revieren des Forstamtes Ankum macht Amtsleiter Ulrich Zeigermann große Sorgen. Nun ist auch die Esche im sich selbst überlassenen Naturwald im Freeden bei Bad Iburg stark betroffen.

„Um besonders während der kommenden Lerchenspornblüte Gefahren für die Waldbesucher auszuschließen, müssen wir leider den Kammweg und die Verbindung vom Georgsplatz zum Kamm sperren“, so Zeigermann. Der bereits seit einigen Jahren beobachtete Pilzbefall in den Eschenkronen ist nun soweit fortgeschritten, dass akute Bruchgefahr besteht und Spaziergänger und Wanderer durch herabfallende Äste gefährdet sind.

Während in anderen Waldteilen die absterbenden Bäume entnommen und durch andere Baumarten ersetzt werden, ist dies in einem Naturwald nicht möglich. Hier soll die ungestörte Waldentwicklung beobachtet und erforscht werden. Der Naturwald bleibt weiter erlebbar von der Waldstraße aus, die vom Waldparkplatz mit der Wassertretstelle zur Schutzhütte am Georgsplatz führt.

Auch die ausgewiesenen Wege im Naturschutzgebiet im Bereich des Kleinen Freeden sind weiter begehbar. Hier werden einzelne Eschen, die ein Risiko für die Waldbesucher darstellen, gefällt.

Waldführerschein für Kids von 7 bis 11 Jahren

Waldpädagogikzentrum Hahnhorst stellt Sommerferienprogramm vor

(Schwaförden) Ein spannendes Programm für Kinder von sieben bis elf Jahren bietet das Waldpädagogikzentrum (WPZ) Hahnhorst für die Sommerferien an. An vier Standorten können die Kinder für jeweils eine Woche den Wald mit all seinen Geheimnissen entdecken.

Förster Michael Knipping ist im WPZ für das Ferienprogramm verantwortlich. „Wir haben für die Kinder ein attraktives Angebot entwickelt“, so Knipping, „es gibt große und kleine Tiere und ganz verschiedene Pflanzen und Bäume zu entdecken.“ Mit Riechen, Fühlen und auch Schmecken werden die Kinder den Wald von einer ganz anderen, spannenden Seite kennen lernen. Fünf Tage im Wald mit Buden bauen, selbst über der Feuerstelle Essen kochen, sammeln, entdecken und viele tolle Sachen selber machen, das ist der Traum aller Kinder! Am letzten Tag werden sie Waldführer für ihre Eltern und Geschwister. Danach gibt es dann den Waldführerschein!

Aus den Erfahrungen der letzten Jahre empfiehlt Michael Knipping eine frühzeitige Anmeldung, denn die Teilnehmerzahl ist auf max. 20 Kinder begrenzt. Die Veranstaltungen finden an folgenden Orten statt:



21.6. – 01.7. Rotenburg, Forstort Grafel

11.7. – 15.7. Asendorf, Hof Arbste

10.7. – 14.7. WPZ Hahnhorst, Schwaförden

25.7. – 29.7. Nienburg, Grinderwald



Anmeldung beim WPZ-Hahnhorst, Schachtstraße 166

27252 Schwaförden

Herrn Michael Knipping

Telefon: 04277 / 9640135

E-Mail: michael.knipping@nfa-nienburg.niedersachsen.de



Weitere Informationen zu den Niedersächsischen Landesforsten finden Sie unter www.landesforsten.de

Eiche weiterhin begehrt

Furnierkäufer zeigten bei der Submission „Eiche zwischen Ems & Elbe“ sehr großes Interesse

(Braunschweig) Auf sechs über Niedersachsen verteilt liegenden Lagerplätzen haben die Niedersächsischen Landesforsten die diesjährige Wertholzsubmission „Eiche zwischen Ems & Elbe“ organisiert. Dabei wurden 5212 Kubikmeter hochwertiges Laubholz, überwiegend Eichenstammholz, zur Versteigerung gegen schriftliches Meistgebot angeboten. „Überaus erfreulich war die deutlich gestiegene Nachfrage. Bieter aus ganz Deutschland, Dänemark, Polen und dem Baltikum gaben insgesamt über neuntausendvierhundert Gebote ab“, sagt Organisator Karsten Meinecke von den Niedersächsischen Landesforsten zum Ende der Wertholzsaison.

Auch in diesem Jahr waren besonders die hochwertigen Stämme gefragt. Das Höchstgebot von 1784 Euro je Kubikmeter bot ein süddeutscher Furnierhersteller für eine mächtige Eiche aus dem Forstamt Neuenburg im Landkreis Friesland. Der fast 6 Meter lange Stamm mit einem Durchmesser von einem Meter erzielte einen Preis von insgesamt 8100 Euro. Das Wertholz lieferten neben den Niedersächsischen Landesforsten auch zahlreiche Anbieter aus dem Kommunal-, Genossenschafts- und Privatwald.

Die verkauften Stämme finden hauptsächlich im Säge- und Furnierbereich Verwendung. „Wertvolle Möbel, schöne Fußböden oder Treppen aus Eiche erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit. Auch massive Fachwerkbalken zur Restauration von Baudenkmälern werden aus Eichenstämmen gefertigt“, erklärt Meinecke. Obwohl nur etwa ein Prozent der gesamten Holzerntemenge der Landesforsten über Versteigerungen vermarktet wird, sind die dort erzielten Ergebnisse ein sehr wichtiges Barometer für die Entwicklungen an den Holzmärkten.



Weitere Informationen zur Submission finden Sie im Internet unter www.landesforsten.de/Submission-Versteigerung.16.0.html .

Umsonst und draußen: Der 11. Waldmarkt eröffnet am 9. April die Saison im ErlebnisWald

Glasschleifen, Gewinnspiel am Baumhaushotel, Brennholzversteigerung und Abseilen vom Klimaturm

(Uslar-Schönhagen) Der ErlebnisWald Uslar-Schönhagen startet am 9. April in die Saison. Der 11. Waldmarkt bietet wieder für Groß und Klein ein buntes Rahmenprogramm von 11 bis 17 Uhr: Glasschleifen für Kinder im Konferenzwagen, freier Blick ins Schlafzimmer im Baumhaushotel oder Abseilen aus luftiger Höhe vom Klimaturm. Wer noch Brennholz braucht, kann mit anderen Gästen auf dem Marktplatz öffentlich bieten. Die Niedersächsischen Landesforsten versteigern um 14 Uhr bestes Buchenbrennholz zugunsten des gemeinnützigen Vereins ErlebnisWald. Um 13 Uhr wird der Baum des Jahres, eine Fichte, gepflanzt. Die Falknerei des Wildparks Neuhaus präsentiert Greifvögel um 13.30 Uhr. Die Jagdhornbläser der Jägerschaft Uslar umrahmen die Baumpflanzung und Brennholzversteigerung musikalisch und stellen den Lernort Natur vor. Zahlreiche Aussteller bieten regionale Produkte, für das leibliche Wohl sorgen Gemüsesuppe, Pizza, Räucherfisch oder Wildbratwurst sowie Creps, Kaffee und Kuchen.

Der ErlebnisWald Uslar-Schönhagen ist entstanden im Rahmen der Weltausstellung Expo 2000 unter dem Motto “Mensch-Wald-Kultur“. Besucher erleben auf einem Rundweg abwechslungsreiche Stationen wie die Aussicht vom vierzig Meter hohen Klimaturm, einen ausgehöhlten Baum, die Erdhalbkugel sowie Märchenwald und Kräutergarten. Ein Naturspielplatz lädt Familien zum Verweilen ein. Er liegt mitten in der Solling-Vogler-Region. Informationen bei der Touristik-Information Uslar unter Tel. 05571/307220 oder bei Susanne Schröder unter 05572 / 999365.

Jahresrückblick 2016

https://youtu.be/iqllsjjupWk

Was macht eigentlich ein Förster?

Ja, was macht eigentlich so ein Förster? Geht der nur zur Jagd? Ist der für die Kranken Tiere zuständig? Warum lässt der gesunde Bäume fällen? Muss man den Beruf lernen? Fragen über Fragen ... In diesem kurzen Video gibt's Antworten

https://www.youtube.com/watch?v=TTzza5B8jcg

Der Winterwald

Familienspaziergang im Neuenburger Holz

(Bockhorn/Neuenburg/Zetel)Zur fast schon traditionellen Winterwald-Führung lädt Försterin und Waldpädagogin Wibeke Schmidt wieder in das Neuenburger Holz ein.

Am Sonntag, den 19. Februar 2017 geht es um 14 Uhr für etwa zwei Stunden durch den winterlichen Wald. „Auch wenn kein Schnee liegt, ist die Tier- und Pflanzenwelt trotzdem auf Winterbetrieb heruntergefahren und diesen Besonderheiten wollen wir nachspüren“, so die Waldexpertin.

Treffpunkt ist Parkplatz am Neuenburger Urwald (B 437) um 14 Uhr
Veranstalter sind die Niedersächsischen Landesforsten, Waldpädagogikzentrum Weser-Ems

Kosten: 4,- € pro Teilnehmer. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Hochlandrinder fühlen sich auch im Winter sauwohl

Hutewaldprojekt im Gelbbachtal ist auch in der kalten Jahreszeit sehenswert

(Springe) Die Herde schottischer Hochlandrinder fühlt sich auch im Winter auf einer eingezäunten Fläche im Gelbbachtal sauwohl. Die Rinder stammen vom „Eschenhof“ des Biobauern Friedrich Bartels, auf dem artgerechte Tierhaltung eine Selbstverständlichkeit ist. „ Die Tiere sind von Natur aus rauhe Witterung gewöhnt“, so Bartels, „natürlich müssen wir jetzt die fehlende Vegetation durch Zufütterung von Heulage ersetzen“

Wie vor über 200 Jahren beweiden im Gelbbachtal zwischen Eldagsen und Coppenbrügge Rinder einen neu entstehenden Lebensraum. So soll in dem lichten und besonnten Waldgebiet eine artenreiche Bodenvegetation entstehen, die in früheren Zeiten typisch für diese Region war. Es entsteht wieder eine ursprüngliche Naturlandschaft mit einem hohen ökologischen Potential.


Bereits im vorletzten Jahr wurden durch das Forstamt Saupark die dort dominierenden Fichten entfernt, Eichen gepflanzt, Entwässerungsgräben wieder verschlossen und kleine Stillgewässer angelegt. Hier finden Fledermäuse, Vögel, viele Insektenarten, wie Schmetterlinge oder Hirschkäfer, einen hervorragenden Lebensraum.




Kranke Eschen gefährden Straßenverkehr

Forstamt Grünenplan fällt Bäume im Bereich der B 240

(Duingen)Das Forstamt Grünenplan führt in den nächsten 2 Wochen Baumfällungsarbeiten an der B 240 zwischen dem Duinger Kreisel und der Ortschaft Weenzen durch. In dieser Zeit müssen Verkehrsteilnehmer mit Behinderungen rechnen. „Die Straße wird nur während des jeweiligen Fällvorgangs eines Baumes per Ampelanlage gesperrt“, erklärt Forstwirtschaftsmeister Matthias Vespermann, „das bedeutet die geringst mögliche Wartezeit für die Autofahrer.“

Die Arbeiten entlang der Straße müssen durchgeführt werden, weil viele der etwa 100-jährigen Eschen vom sog. „Eschentriebsterben“ betroffen sind. „Die absterbenden Eschen drohen mit ihrer Kronen oder auch mit dem ganzen Stamm auf die Fahrbahn zu fallen“, so der stellvertretende Forstamtsleiter Norbert Müller. „hier hat die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer absoluten Vorrang“.

Die technisch sehr anspruchsvollen Fällungsarbeiten führt Forstwirtschaftsmeister Jörg Schmidt mit seinen Auszubildenden durch. Dabei lernen sie gleich ein besonderes Holzernteverfahren kennen, bei dem ein Seil eine wichtige Rolle spielt. Um ganz sicher zu gehen, dass die Bäume auch in die vorgesehene Richtung fallen, wird ein Seil um den Baum gelegt, welches mit der Seilwinde eines Spezialschleppers verbunden ist. „Das erfordert eine ganz spezielle Fällschnitt-Technik, die meine Truppe hier gut üben kann“, freut sich der erfahrene Ausbilder. Bei der Fällung sollen die Forstwirte nicht nur auf die Straße achten, sondern auch auf die reichlich vorhandene Naturverjüngung von Buchen, Ahornen und Eschen. Eine Besonderheit gibt es noch in diesem Bestand: einige alte Bergulmen – eine mittlerweile in unseren Wäldern sehr seltene Art – stehen hier und haben auch schon reichlich Samen geworfen und sich verjüngt. Auf diese Bäume achten die Forstwirte und auch die Holzrückerin Tanja Markert ganz besonders.

Heimische Eschen werden durch den Pilz Hymenoscyphus pseudoalbidus derzeit massiv in ihrer Verbreitung und Entwicklung beeinträchtigt. Der Verursacher des Eschentriebsterbens, auch »Falsches Weißes Stengelbecherchen« genannt, hat sich mittlerweile in 22 Ländern Nord-, Ost- und Mitteleuropas etabliert.

Weitere Informationen zu den Niedersächsischen Landesforsten finden Sie unter www.landesforsten.de

Astreine Eiche erzielt Spitzenpreise

Wertvolles Holz aus dem niedersächsischen Landeswald stark nachgefragt

(Braunschweig) Bei der diesjährigen Buntlaub- und Eichenwertholzsubmission Northeim konnten die Niedersächsischen Landesforsten rund 2 900 Kubikmeter hochwertiges Laubholz meistbietend verkaufen. Der Umsatz betrug 1,2 Mio. EURO.

Die hohe Qualität der angebotenen Stämme lockte 35 Käuferinnen und Käufer aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland auf die zwei Wertholzlagerplätze der Submission. Neben den umsatzstarken Baumarten Eiche und Esche, wurden auch seltenere Laubbaumarten wie Ahorn, Kirsche, Ulme und Linde gehandelt. Den höchsten Preis je Kubikmeter erbrachte mit 3 112 EURO ein geriegelter Bergahorn mit besonderer Holzmaserung aus einer Forstgenossenschaft im Harzvorland. Als „Riegel" bezeichnet man einen welligen Faserverlauf des Holzes, der nach der Verarbeitung Glanz- oder auch Farbveränderungen verursacht, selten und damit wertvoll ist.

Besonders erfreut zeigte sich Frau Dr. Ingrid Beitzen-Heineke (Leiterin Holzverkauf Süd) über die Entwicklung des Eichenpreises, der auf rund 600 EURO pro Kubikmeter angestiegen ist. „Wir freuen uns über das sehr gute Ergebnis und sehen darin ein klares Signal für einen weiterhin stabilen Laubholzmarkt in 2017."

Bis zum 11. Januar gaben die Holzkäuferinnen und Holzkäufer ihre schriftlichen Gebote für verschiedenen Stämme aus niedersächsischen Wäldern ab. Das jeweilige Meistgebot bekam den Zuschlag. Dabei wurden die verschiedenen Waldeigentümer aus Privat-, Kommunal- und Landeswald in einer gemeinschaftlichen Veranstaltung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und der Niedersächsischen Landesforsten vertreten. Das Holz wurde von Furnier- und Sägewerken gekauft, um daraus hochwertige Möbel herzustellen. Neuerdings sind nicht nur „astreine", sondern auch Eichen mit sogenannten Katzenpfoten, durch kleine Astanhäufungen hervorgerufene Maserungen im Holz, begehrt.

Das im Vergleich zum Vorjahr höhere Angebot der Esche ist auch auf das krankheitsbedingte Absterben dieser Baumart (Eschentriebsterben) zurückzuführen. Glücklicherweise ist
die Esche, das Holz ist der Eiche sehr ähnlich, zurzeit gut gefragt, sodass die hier hochwertigen Exemplare guten Absatz fanden.

Weitere Information zu den Niedersächsischen Landesforsten lesen Sie unter www.landesforsten.de

Pflege alter Eichen im Brunnenholz

Niedersächsisches Forstamt Harsefeld fällt im Wald bei Bad-Bederkesa Buchen zum Erhalt ökologisch wertvoller Eichenlebensräume

(Bad Bederkesa) Vom 24.1. bis 26.1.2017 werden im nördlichen Brunnenholz bei Bad-Bederkesa Buchen gefällt, die den bis zu 230 Jahre alten Eichen den Wuchsraum streitig machen. „Das Brunnenholz ist von ökologisch wertvollen Eichenwäldern geprägt – und diese gilt es zu erhalten“, erklärt der zuständige Förster Dieter Röhnisch von den Niedersächsischen Landesforsten. Gemeinsam mit einem Vertreter der Naturschutzbehörde des Landkreises Cuxhaven hat Röhnisch die zu entnehmenden Buchen zuvor mit roter Farbe markiert.

Das Brunnenholz gehört, wie auch Zechholz und Begrabenholz, zum Naturschutzgebiet ‚Fleckenshölzer‘ und wurde von den Landesforsten als Waldschutzgebiet ausgewiesen. „Zur Sicherung des Eichen-Lebensraumes sind Pflegemaßnahmen erforderlich, weil wuchsstarke Buchen die mächtigen Eichen zunehmend bedrängen“, erklärt Förster Röhnisch, „die mit der Naturschutzbehörde abgestimmten Pflegehiebe werden wir in den nächsten Jahren in benachbarten Flächen fortsetzen.“

Mitarbeiter des Forstamtes Harsefeld werden die markierten Bäume fachmännisch fällen. Ein Forstschlepper zieht die Stämme mit einer Seilwinde an den Weg. Am Wegrand wird das Buchenholz in Abschnitte gesägt und aufgestapelt. Nach dem Abschluss der Arbeiten kann das Brennholz in der Revierförsterei Holzurburg (Telefon 04745/387) erworben werden.

Das Forstamt Harsefeld bittet um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen bei den gewohnten Waldbesuchen. Bei aller Umsicht und Vorsicht werden sich Wegeschäden nicht verhindern lassen. „Auf unsere Waldbesucher wird der Wald nach den Arbeiten vorübergehend unordentlich wirken. Kronenholz und einige Bäume bleiben im Wald liegen, um den ökologisch wertvollen Totholzanteil weiter zu erhöhen“, so Röhnisch. Abgesperrte Waldwege dürfen wegen fallender Bäume und Kronenteile nicht betreten werden. Bei geeigneter Witterung werden die Waldwege wieder hergerichtet.



Informationen zum Forstamt Harsefeld finden Sie unter www.landesforsten.de/harsefeld

Im Vogler schweben tonnenschwere Bäume die Steilhänge hinauf

Förster bergen Buchenholz mit Baumlift aus Österreich

Eschershausen) Förster Willi Ohm durchforstet seinen Buchenwald an den Steilhängen im Vogler. Für das schwierige Gelände hat er sich Hilfe aus Österreich besorgt. Ein Baumlift transportiert die gefällten Stämme am Seil hängend nach oben. Vierhundert Meter lang reicht die Seiltrasse, an der die Stämme durch die Luft schwebend zum Bearbeitungsplatz transportiert werden. Der Seilkran und die Mannschaft stammen aus dem Alpenstaat, seit vier Wochen arbeitet der Forstbetrieb schon im Niedersächsischen Forstamt Neuhaus.

Revierförster Ohm fasst jetzt eine schwierige Aufgabe an: „Der alte gleichförmige Buchenwald muss dringend ausgedünnt werden, um den nachdrängenden Jungbäumen Licht und Platz zum Höhenwachstum zu geben“, weiß der Leiter der Försterei Vogler aus langer Berufserfahrung. „An den Steilhängen können wir keine Forstmaschinen fahren lassen, die Böden sind hier sehr empfindlich. Die Seilkrantechnik ist die beste Methode, mit der wir ökologisch zuträglich und wirtschaftlich vertretbar das Holz ernten können“, sagt Willi Ohm.

Rund 17 Hektar Buchenwald stehen zur Pflege an. Die Niedersächsischen Landesforsten ernten alte Bäume nur an ausgewählten Stellen und geben dort dem jungen Wald Licht zum Wachsen. So wollen sie strukturreiche Wälder erziehen. "Wir wandeln großflächige und gleichförmige Buchen-Naturverjüngungen um in mehrschichtige und strukturreiche Laubwälder", beschreibt Förster Ohm seine Aufgabe. Grundlage für sein Handeln ist das ökologische Waldentwicklungsprogramm, das die Landesforsten abgekürzt LÖWE nennen. Strukturreichtum ist einer von dreizehn Grundsätzen des LÖWE-Programms, den Forstleute bei ihrer Arbeit im Wald berücksichtigen. Schon seit 25 Jahren handeln Ohm und seine Kollegen danach. Ziel ist es, ökologisch wertvolle, ertragreiche und dem Klima angepasste Wälder herauszupflegen. Lehren für "LÖWE" habe die Landesforsten aus den großen Stürmen der 70 er und 90 er Jahren gezogen und aus den Luftverschmutzungen, die das sogenannte Waldsterben im Harz und Solling ausgelöst hatten.

Die Baumfällarbeiten im Forstort Mönchesiek werden voraussichtlich bis Ende Januar dauern. Aus Sicherheitsgründen bleiben der Voglerrandweg und Voglerhöhenweg gesperrt. „Spaziergänger sollten dringend die Sperrungen beachten und auf andere Wanderwege ausweichen. Nach Abschluss der Arbeiten heben wir die Wegesperrungen auf und setzen die Wege dort wieder instand, wo Schäden entstanden sind", so Ohm abschließend.

10 Jahre nach Sturm Kyrill

Naturnahe Mischwälder bilden neue Waldgeneration

(Braunschweig) Vor zehn Jahren, am 18. Januar 2007, erreichte der Sturm Mitteleuropa. Der Deutsche Wetterdienst bezeichnete den Orkan als den Stärksten seit „Lothar“ im Dezember 1999.

Die Sturmböen erreichten damals Windgeschwindigkeiten von über 200 km/h. In der Nacht auf den 19. Januar wurden im niedersächsischen Landeswald über 1,4 Millionen Kubikmeter Sturmholz geworfen. Der Orkan veränderte ganze Landschaften und zerstörte vielerorts die gewohnten Silhouetten der Wälder. Es entstanden in den Landesforsten rund 4 000 Hektar schwer geschädigte Waldflächen, hiervon mussten 2 000 Hektar in den folgenden Jahren neu aufgeforstet werden.

„Aber aus der Katastrophe erwuchs auch eine Chance. Eine neue und stabilere Waldgeneration konnten die Försterinnen und Förster der Landesforsten auf den Sturmflächen aufbauen. Mit standortangepassten Baumarten, wie Eichen, Buchen, Lärchen oder Douglasien sind stabile, zukunftssichere und ökologisch wertvolle Mischwälder entstanden. Wir konnten die Wunden, die Kyrill im Wald hinterlassen hatte, bereits zwei Jahre später wieder schließen“, resümiert Dr. Klaus Merker, Präsident der Landesforsten, das damalige Großereignis.

Die Schwerpunkte lagen vor allem im Bergland (Harz, Solling, Teutoburger Wald) also im Süden und Westen Niedersachsens. Heute wachsen dort junge Laub- und Nadelmischwälder nach dem Leitbild der langfristigen ökologischen Waldentwicklung (LÖWE).


Hintergrundinformationen:

Bereits seit über 25 Jahre bewirtschaften die Niedersächsischen Landesforsten ihre Wälder nach dem LÖWE – Prinzip. LÖWE steht für Langfristige Ökologische Waldentwicklung. Mit 13 Grundsätzen pflegen die NLF die Natur mit ihren eigenen Kräften. Ein wesentlicher Gesichtspunkt der ökologischen und nachhaltigen Waldbewirtschaftung ist die Kontinuität des Waldgefüges und die Entwicklung von strukturreichen Laub – und Mischwäldern. Orkanen mit Windgeschwindigkeiten über 150 km/h sind alle Wälder schutzlos ausgeliefert, selbst mehrhundertjährige Eichen können wie Streichhölzer abgedreht werden. Mischwälder mit tiefwurzelnden Baumarten wie Eichen, Buchen, Douglasien oder auch Lärchen können Stürmen mit geringeren Windgeschwindigkeiten trotzen. Durch die Förderung von Mischwäldern und dem konsequenten Umbau von gleichaltrigen Fichtenreinbeständen stabilisieren wir kontinuierlich unsere Wälder, jedoch benötigt dieser Waldumbau lange Zeiträume. Mittlerweile verfügen die NLF über einen Notfallplan für Sturmereignisse, der sämtliche Maßnahmen vor, während und nach solch einem Naturereignis aufführt, Lösungen beinhaltet und ständig ergänzt und aktualisiert wird. Eins ist sicher, die zeitlichen Abstände zwischen schweren Stürmen werden immer kürzer und somit lässt der nächste Orkan sicher nicht lange auf sich warten. Die NLF sehen sich betrieblich für solch ein Ereignis gut vorbereitet.

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Mit dem Kramer zwischen Ems und Elbe

Forstwirt und Maschinenführer Hans-Werner Schnackenberg im Ruhestand

(Rotenburg/Wümme) Hans-Werner Schnackenberg geht nach über 45 Arbeitsjahren im Niedersächsischen Forstamt Rotenburg in den Ruhestand. Im Frühjahr 1971 trat Hans-Werner Schnackenberg seine Forstwirt-Ausbildung im Forstamt Rotenburg an. Vom Heimatdorf Bülstedt, 20 Kilometer nordwestlich von Rotenburg gelegen, zur Waldarbeitsschule nach Münchehof bei Seesen ging es im ersten Jahr mit Bus und Bahn. Im darauffolgenden Jahr bewältigte er die 200 Kilometer an den Harzrand mit der eigenen Kreidler Florett. Im zweiten Lehrjahr wütete der Orkan Quimburga über Norddeutschland. Die Bewältigung der Sturmfolgen prägte in den 70er Jahren seine Arbeit und stellte die Weichen für seinen Berufsweg. Schnell wurde seine technische Begabung erkannt: ein Forstwirt „mit Diesel im Blut“.

Was auf einem landwirtschaftlichen Leih-Schlepper nach dem Sturm begann und sich mit dem gelegentlichen Maschineneinsatz auf den riesigen Windwurf-Flächen fortsetzte, führte nach 10 Jahren zum „echten Maschinenführer“. 1982 lernt er seine starken und wendigen Partner für die folgenden Jahrzehnte kennen: zwei Sechszylinder Kramer 1014 mit 6,6 Liter Hubraum, 121 PS und Allradlenkung. Dreißig Jahre war Schnackenberg mit den Kramer-Schleppern, Anbaugeräten, Trailer und Wohnwagen zwischen Elbe, Ems und Nordseeküste unterwegs. Gelegentlich war er auch auf dem Forwarder gefragt. Als Kran- und Windenprüfer kannte er jede Flachland-Maschine der Niedersächsischen Landesforsten. Dass die beiden Kramer inzwischen die Senioren unter den Forstschleppern sind, kann man kaum glauben. „Bei mir gibt es keinen Pfusch an den Maschinen“, sagt Hans-Werner Schnackenberg mit seinem typischen verschmitzten Lächeln – viele Worte macht er nicht.

Für den wohl verdienten Ruhestand wünschen ihm alle Kolleginnen und Kollegen Glück und eine stabile Gesundheit. Nun freut er sich auf viel freie Zeit, die er zusammen mit seiner Ehefrau und seinem eigenen 1980er Kramer genießen wird: „Mein Schlepper wird nun chic gemacht – und vierzehn Tage Fuerteventura sollten schon drin sein.“

Friedliche Weihnachten

Der Weihnachtsbaum aus dem Forstamt Clausthal vor dem Berliner Reichtstag strahlt nicht nur Zuversicht aus sondern die Hoffnung, dass die Politiker in diesen Zeiten besonnene Entscheidungen im Rahmen unserer christlichen Werte treffen ..
Die Niedersächsischen Landesforsten wünschen besinnliche und friedliche Weihnachten

Weihnachtsausgabe des "Waldstücks" erschienen

Das mittlerweile sehr beliebte Waldstück, die Kundenzeitschrift der Landesforsten ist jetzt erschienen und sowohl in der App "Waldkiosk" als auch auf der Homepage der NLF als digitales Blätterdokument erschienen

http://www.landesforsten.de/Waldkiosk.2886.0.html

Frisch vom Förster

Weihnachtsbaumverkauf in den Landesforsten

http://www.landesforsten.de/Frisch-vom-Foerster-Weihnachtsbaeume-aus-den-Niedersaechsischen-Landesforsten.2430.0.html

Adventskalender der NLF

Aufgepasst! Ab morgen startet unser Landesforsten-Adventskalender mit vielen Überraschungen und Anregungen

http://bit.ly/2fSeZII

In Reileifzen reifen Wacholderbeeren zum Premium-Destillat

Landesforsten pflegen Naturschutzfläche am Weserhang

Neuhaus) Die vor zwei Jahren erstmalig in der „Rühler Schweiz“ geernteten Wacholderbeeren sind destilliert. Die Weserbergland-Brennerei erzeugte aus den heimischen Beeren ein hochwertiges Destillat. Mitarbeiter der Brennerei hatten im August 2014 die Wacholdersträucher beerntet. Die Beeren stammen von einem Kalkmagerrasen in der „Rühler Schweiz“.

Diese alte Kulturlandschaft liegt zwischen Solling und Vogler und gehört zum europäischen Schutzgebietssystem NATURA 2000. Das Niedersächsische Forstamt Neuhaus lässt die wertvolle Magerrasen-Wiese jährlich beweiden und entfernt aufkommenden Baumwuchs. Zuständig ist der Revierleiter der Försterei Burgberg, Lüder Bendig, und seine Mitarbeiter. Naturschutz-Förster Ulrich Schlette vom Forstamt Neuhaus ist mit dem Pflegezustand der Fläche zufrieden. Sorge bereitet ihm allerdings ein Pilz, der den Wacholder befällt. Künftig sollen die Wacholdersträucher deswegen noch luftiger gestellt und Fremdbewuchs beseitigt werden.

Rund 4000 Quadratmeter ist das Gebiet groß, das noch weitere seltene Pflanzenarten beherbergt. Auch der Wacholder fühlt sich auf der Wiese oberhalb von Warbsen wohl. „Die Beeren sind allerdings nur so groß wie ein Pfefferkorn“, sagt Sebastian Budde. Der Geschäftsführer der Weserbergland-Spirituosen hatte zwar 100 Kilogramm auf der Fläche in Handarbeit geerntet. „Am Ende bleiben davon nach Sortieren und Aussieben nur noch 50 Kilogramm übrig“, so Budde weiter. Er schätzt das Alter der Wacholdersträucher hoch ein, denn die Beeren sind auffällig klein. Doch vom Ergebnis des Premium-Destillats ist Budde freudig überrascht: „Unser Manufakturprodukt hat aufgrund des Alters der Sträucher einen besonders fein ausbalancierten Wacholder-Geschmack mit einer subtilen Citrus-Note, ähnlich wie beim Gin, bei dem jedoch Zitronenschale zugesetzt wird“, beschreibt Budde den Brand seines Jahrgangs 2014.

Forstamtsleiter Walter Hennecke sieht in der Zusammenarbeit mit der Weserbergland-Spirituosen GmbH drei Gewinner: „Wir pflegen das Schutzgebiet, erhalten seltene Tier- und Pflanzenarten und bewahren eine alte Kulturlandschaft. Die Brennerei erzeugt aus den Wacholderbeeren ein regionales Produkt, das mit dem Label „Echt Solling-Vogler“ ausgezeichnet ist. Und drittens tragen die Beweidung des Kalkmagerrasens, die Beerenernte, Verarbeitung und die Vermarktung des Destillats dazu bei, dass Arbeitsplätze und Wertschöpfung in der Solling-Vogler-Region erhalten bleiben“, argumentiert der Leiter des Niedersächsischen Forstamtes Neuhaus.

Landesforsten ernten XXL-Weihnachtsbäume

Übergroße Solling-Fichte wuchs im Wolfsbachtal bei Relliehausen

(Dassel) Zwei der drei Kandidaten für übergroße Weihnachtsbäume in Niedersachsens Wäldern sind gefällt. Heute Morgen wurde eine stattliche Solling-Fichte für die Autostadt in Wolfsburg geerntet. Am vergangenen Freitag (11.11.) wurde eine Harzfichte nach Braunschweig transportiert.

Mit 25 Metern Höhe und einem Frischegewicht von 6,1 Tonnen hing die Fichte aus dem Wolfsbachtal bei Relliehausen am Haken von zwei Autokränen. Wie schon in früheren Jahren versorgt das Niedersächsische Forstamt Dassel die Autostadt mit einem Riesenbaum. Nicht nur der gleichmäßige Wuchs mit der vollen, bis zum Boden reichenden Krone war entscheidend für die Auswahl als Weihnachtsbaum. Auch der Standort der rund 60 Jahre alten Fichte war von Bedeutung: In der Nähe des Wolfsbaches gewachsen, soll die Fichte der natürlichen Vegetation Platz machen. Laubbäume sollen künftig das Bild entlang der Sollingbäche bestimmen.

Ihr Standort nahe einer befestigten Straße erlaubt den Einsatz von schwerem Gefährt. Denn der über sechs Tonnen schwere XXL-Weihnachtsbaum soll unbeschadet auf einen überlangen Tieflader gelegt werden. Dazu halten ihn zwei riesige Autokräne beim Fällen fest und legen ihn behutsam auf den Tieflader. Gut verschnürt tritt er aus dem Forstamt Dassel seine Reise in die Autostadt an.

Baggerarbeiten helfen Eisvögeln und Molchen

Naturschutzmaßnahmen im Forstamt Fuhrberg

(Fuhrberg) Baggerarbeiten im „Fuhrenkamp“ und im „Sprillgehege“ haben die Lebensbedingungen für Molcharten und den schillernden Eisvogel deutlich verbessert.

Die Kosten dieser Maßnahmen trägt das Forstamt Fuhrberg. Naturschutzförsterin Katharina Blass koordiniert den Einsatz des Baggers: „Um Nährstoffeinträge durch die Nadeln zu verhindern, wurden bereits im vergangenen Jahr beide Teiche von den am Rand stehenden Kiefern befreit“, erklärt Frau Blass, die in den Forstämtern Fuhrberg und Nienburg für Naturschutzmaßnahmen im Wald zuständig ist.



Bei einer kleinen Sandkuhle im „Fuhrenkamp“ hatte der anerkannte Amphibienexperte, Richard Podloucky, im letzten Jahr Molche kartiert und es war sehr überraschend, dass sowohl Berg-,Teich- als auch Kammmolch in großer Zahl in dem Teich vorhanden sind. Nachdem die Amphibien jetzt zur Überwinterung das Gewässer verlassen haben, konnte durch das Ausbaggern der Wasserspiegel deutlich erhöht werden.



Bei dem zweiten Teich im „Sprillgehege“ südlich von Fuhrberg, ging es darum, dem dort gesichteten seltenen Eisvogel zu helfen. Der Teich wurde ausgebaggert, um das vollständige Verlanden zu verhindern und den Fischen, die der Eisvogel dort fängt, weiterhin ein sauerstoffreiches Gewässer zu bieten. Demnächst wird dort auch eine Eisvogelhilfe aufgestellt.



Was ist los im Vareler Wald

Forstamt lädt zu Waldrundgang ein

(Varel) Das Niedersächsische Forstamt Neuenburg lädt interessierte Bürger und Ratsmitglieder zu einem Waldrundgang am 11. November in den Vareler Wald ein. Im Bereich der Großen Allee sollen verschiedene Waldarbeiten vorgestellt werden, die für diesen Winter geplant sind. Vor allem wird es um geplante Holznutzungen, die Vorbereitung der nächsten Waldgeneration und um die Freistellung der Alleebäume gehen. „Wir sind uns der Bedeutung des Vareler Waldes für die Bürger bewusst und wollen daher unsere Planungen transparent machen und sind auch offen für Anregungen“, so Forstamtsleiter Dr. Martin Dippel, der zusammen mit Revierförster Tobias Gebers die Veranstaltung durchführt.
Der Rundgang wird am Freitag, den 11. November um 14 Uhr beginnen und je nach Diskussionsfreude etwa zweieinhalb Stunden dauern. Treffpunkt ist der Waldeingang in der Waldstraße, das heißt am stadtseitigen „Weißen Heck.“

Neue Waldpädagogen für Niedersachsen

Nds. Zertifikatsfortbildung zum siebten Mal beendet

(Braunschweig) 22 stolze Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihre Waldpädagogikzertifikate erhalten. Am 19. und 20. Oktober legten sie im Waldforum Riddagshausen ihre Abschlussprüfung ab und dürfen sich offiziell „zertifizierte Waldpädagogin“ oder „zertifizierter Waldpädagoge“ nennen. Waldpädagoginnen und Waldpädagogen vermitteln im Rahmen einer „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Wissen rund um die nachhaltige Waldwirtschaft, um Tiere und Pflanzen im Wald und verhelfen jungen und erwachsenen Waldbesuchern dazu, den Wald mit allen Sinnen zu erleben.

http://www.landesforsten.de/Pressedetail.2073.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=2247&cHash=4c032d254b2b7cb3d1efe595f14282be

"Wow, Wau" im Jagdschloss Springe

Autogrammstunde mit Cartoonist Ulli Stein"

(Springe) Das Jagdschloss Springe zeigt vom 12. Oktober bis 17. November 2016 die Sonderausstellung „WOW, WAU. Uli Stein, Deutschlands erfolgreichster Cartoonist und passionierter Hundefan, schenkt allen Besuchern seiner neuen Ausstellung humor- und detailreiche Einblicke in das tägliche Leben mit unseren besten vierpfotigen Freunden.

Am Samstag, 29.10. signiert Ulli Stein in der Zeit von 14:00 - 15:30 seine Werke

Die Fichte ist Baum des Jahres 2017

Kuratorium


(Braunschweig) Das Jahr 2017 steht botanisch im Zeichen einer Baumart, die wie keine andere die niedersächsischen Mittelgebirge in den letzten zwei Jahrhunderten geprägt hat: die Fichte. Seit 27 Jahren ruft das Kuratorium ‚Baum des Jahres‘ einen Jahresbaum aus.
Die Fichte polarisiert: Für die einen ist sie der Brotbaum der Forstwirtschaft, für die anderen der Inbegriff naturferner Monokulturen. In Niedersachsen ist sie nach der Kiefer die zweithäufigste Baumart. In Harz und Solling ist sie Zeuge der gelungenen Wiederbewaldung: Holznot im 18. und 19. Jahrhundert, Reparationshiebe und Wiederaufbau nach dem Krieg machten diese Baumart durch gute Holzerträge viele Jahre unersetzlich. Fichten gedeihen auch auf ärmeren Böden, vertragen aber keine Trockenheit. Reine Fichtenbestände sind besonders anfällig für Sturmwurf und Borkenkäferbefall. Sie gilt als die heimische Baumart mit dem ungünstigsten Anpassungspotenzial an Klimaveränderungen.

Auf leisen Pfaden durchs Burgdorfer Holz

Forstamt Fuhrberg beim Tag der Regionen

(Burgdorf) Beim bundesweit durchgeführten Tag der Regionen ist in diesem Jahr auch das Forstamt Fuhrberg dabei. Zusammen mit Geocachern aus der Region und der “Natur- und kulturhistorischen Bildungsstätte Naturfreundehaus Grafhorn“ (Nakubi)“ ist am Sonntag, 25.9 rund um die bekannte Bildungseinrichtung westlich des Burgdorfer Holzes ein attraktives Programm unter dem Motto „Wald – Holz – Wege erleben“ vorgesehen. Gemeinsam wollen wir den Besuchern das frühere und heutige Leben im – am – und um den Wald herum näher bringen.

Die Waldpädagogen und Waldpädagoginnen sowie die Mitarbeiter/Innen des Forstamtes Fuhrberg bereiten viele Angebote für Kinder vor. Die Geocacher haben unter der Anleitung des in der Cacher-Szene bekannten Bloggers und Schriftstellers „Der Gründel“ einen „Rätsel-Cache-Kurs“ vorbereitet. Rund ums Naturfreundehaus und das „Eisenzeitgehöft“ zeigen Handwerker ihre Fertigkeiten auch ein mobiles Sägewerk ist vor Ort. Die Imker sind mit einem Bienenwagen dabei.

Eine besondere Aktion haben sich die Geocacher ausgedacht, sie säubern die naturnah dahinfließende „Seebeeke“ von störenden Gegenständen.

http://www.landesforsten.de/Pressedetail.2073.0.html

Almauftrieb im Schäfereifeld

Schottische Highlands helfen Biotop zu erhalten

Celle) Erstmalig in diesem Jahr sollen schottische Hochlandrinder dabei helfen, einen ehemaligen „Hutewald“ zu erhalten. Sie haben die Aufgabe, die dort zahlreich aufwachsenden spätblühenden Traubenkirschen abzufressen. Diese bedrängen die für den Hutewald typischen mächtigen alten Eichen. So soll eine Landschaft entstehen, die im Mittelalter häufig anzutreffen war, allerdings war die Beweidung sehr schädlich für den Wald. Doch hier im Neustädter Holz steht auf der ca. vier ha großen Fläche der Naturschutz im Vordergrund. Die sieben Tiere von Züchter Heiner Hoppenstedt begannen nach dem Eintrieb sofort mit dem Abfressen der Blätter. Nur auf diese Weise kann es gelingen, die offene Landschaft zu erhalten, auf der sich viele, z.T. seltene Schmetterlingsarten, Fledermäuse und Vögel tummeln können.

Naturschutzförsterin Katharina Blass und Revierleiter Sören Obermann vom Forstamt Fuhrberg haben eine Bitte an die Besucher: Da die Fläche von Spaziergängern durchquert werden kann, sollen die Tiere bitte nicht gefüttert werden, auch wird geraten, den an sich friedlichen Tieren mit einem gewissen Respekt zu begegnen.

Hutewald-Projekte in den Landesforsten gibt es mittlerweile an sieben Orten in Niedersachsen, meist mit Unterstützung der Naturschutzbehörden, wie auch hier in Celle.

Das Forstamt und die Naturschutzbehörde der Stadt Celle bieten eine
Infoveranstaltung für interessierte Bürger am Donnerstag, den 8 September um 16 Uhr; Da die Teilnehmerzahl auf 20 begrenzt ist bitten wir um Anmeldung bis 26.08. unter 05135-92970 oder Poststelle(at)nfa-fuhrberg.niedersachsen.de

http://www.landesforsten.de/Region-Niedersachsen-Mitte.2062.0.html

Mäusebussard verteidigt Nest im Salzgitterhöhenzug

(Liebenburg) Im Salzgitter-Höhenzug zwischen Gebhardshagen und Lichtenberg ist zurzeit bei einem Waldspaziergang besondere Achtung geboten. Ein Mäusebussardpärchen greift dort in den letzten Tagen vermehrt Waldbesucher an. Es wird vermutet, dass die Bussarde ihr Nest und die Jungtiere verteidigen möchten. In der Regel handelt es sich dabei um soge-nannte „Scheinangriffe". Das Niedersächsische Forstamt Liebenburg bittet die Waldbesucher in der nächsten Zeit mit wachsamen Augen das Waldstück im Salzgitter-Höhenzug zu nutzen. Falls es zu einem Scheinangriff kommen sollte, ist es ratsam, wieder in die Ausgangsrichtung zurückzuweichen und mit Armen und Händen Kopf und Gesicht zu schützen.

http://www.landesforsten.de/Region-Niedersachsen-Ost.2063.0.html

Anmeldefrist verlängert

Noch freie Plätze bei der ANW-Bundestagung

Anmeldefrist verlängert!! Die bisherige Anmeldezahlen sind zwar recht erfreulich aber es gibt noch freie Plätze, um die Bus-Auslastung zu optimieren. Letzter Termin für die Anmeldung zu den Exkursionen ist der 31.3.16, nur zur Festversammlung kann man sich noch bis zum 15.4.16 anmelden

Veranstaltungsflyer

http://www.anw-niedersachsen.de/

Waldforum Riddagshausen würdigt Waldpädagogen

10-jähriges Jubiläum gefeiert

(Braunschweig) Seit zehn Jahren bringen das Waldforum Riddagshausen der Niedersächsischen Landesforsten und der Förderverein Waldforum Riddagshausen e.V. mit sieben freiberuflichen Waldpädagogen/innen in der Region Braunschweig gemeinsam vielen tausend Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen den Lebensraum Wald näher. Mit viel Spaß und Engagement wird den Teilnehmern der Bildungs- und Erlebnisangebote des Waldforums Riddagshausen und seinem Förderverein so der Wald erlebbar gemacht. „Die Waldpädagogen sind seit zehn Jahren ein wichtiges Standbein im Team des Waldforums“, würdigt Gabriela Hülse, Leiterin des Walderlebniszentrums Waldforum Riddagshausen, beim festlichen Abend die Arbeit und das Engagement der Waldpädagoginnen und Waldpädagogen.

Durch die kontinuierliche Arbeit der freiberuflichen Waldpädagogen werde der Umweltbildungsauftrag der Niedersächsischen Landesforsten gestärkt, ist sich Hülse sicher. Außerdem fördere der unterschiedliche berufliche Background jedes einzelnen Waldpädagogens Bürgernähe und somit auch das Interesse an Waldthemen in der Bevölkerung. Bis zum „zertifizierten Waldpädagogen“ investierten die Gewürdigten viel Freizeit und bewiesen zurecht, dass sie ein „Händchen“ für den Wald besitzen. Die bundesweit anerkannte Qualifizierung zum Waldpädagogen umfasst Grund- und Hauptmodule mit verschiedenen Schwerpunktthemen wie forstliches Fachwissen, Pädagogik oder Rechtsgrundlagen. Neben der Theorie werden die erworbenen Kenntnisse auch bei Walderlebnisführungen in der Praxis erprobt. Die Ausbildung läuft nach den Rahmenrichtlinien des Bundesarbeitskreises Waldpädagogik, der die Ausbildung auf Bundesebene steuert.

http://www.landesforsten.de/Pressedetail.2073.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=2030&cHash=4732b05b9d68348db6e76c3095152427

Kulturfrauen – Die „Trümmerfrauen“ des Waldes

70 Jahre Kriegsende

(Braunschweig) Die Niedersächsischen Landesforsten nehmen das 70. Jahr nach Beendigung des 2. Weltkriegs zum Anlass, um auf die eindrucksvolle Leistung der Kulturfrauen und Förster bei der Wiederaufforstung des niedersächsischen Waldes hinzuweisen. „In Folge der starken Übernutzung der Wälder seit den 1930er-Jahren bis etwa 1950 entstanden in Niedersachsen unvorstellbare 140.000 Hektar Kahlflächen im Wald, in den Landesforsten allein 60.000 Hektar. Ohne die beeindruckende Arbeit der Kulturfrauen und Förster wäre eine Aufforstung in den Nachkriegsjahren nicht möglich gewesen“, hebt Dr. Klaus Merker, Präsident der Niedersächsischen Landesforsten, die historische Leistung hervor.

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Landesforsten beginnen mit Laubholzeinschlag

Gute Nachfrage erwartet

ie Niedersächsischen Landesforsten (NLF) beginnen aktuell die Einschlagsaison 2015/2016 für heimisches Laubholz. Insgesamt sind die Ernte und die Vermarktung von rund 500 000 Kubikmetern in den nächsten Monaten geplant.



„Wir erwarten eine weiterhin gute Nachfrage auf den Märkten für unser Laubholz, insbesondere die Eiche erfreut sich weiterhin hoher Beliebtheit im Innenausbau“, blickt Klaus Jänich, Vizepräsident und zuständiger Abteilungsleiter für Produktion und Markt, auf die anlaufende Laubholzsaison. Die Erntemengen werden streng nach den Kriterien der forstlichen Nachhaltigkeit und der langfristigen ökologischen Waldentwicklung geplant, dabei bleiben sie deutlich unter dem jährlichen Zuwachs, so dass die Holzvorräte in den Laubwäldern der Landesforsten weiter anwachsen.

Neben der wichtigsten Laubbaumart Buche sind Eiche, Esche, Kirsche, Ahorn, Linde, Pappel, Weide und Birke im Angebot. Die verschiedenen Hölzer werden je nach Qualität zu Furnier, Möbeln, Fußböden, Treppen, Spielzeugen, Spanplatten, Papier- und Energieholz verarbeitet.

„Für die Dauer der Holzernte sind in den betroffenen Waldbereichen Wegesperrungen unerlässlich, damit umfallende Bäume oder herabstürzende Äste keine Gefahr für Waldbesucher darstellen. Wir bitten alle Besucher, sich unbedingt an die Absperrungen zu halten“, appelliert Jänich.

http://www.landesforsten.de/Pressedetail.2073.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=1930&cHash=8075230811e5844133d48edc69de1865

Landesschulbehörde zeichnet 24 Schulen im Jagdschloß Springe aus

Umweltschule in Europa
Landesschulbehörde zeichnet 24 Schulen im Jagdschloß Springe aus

(Springe)Im Schulbezirk Hannover konnten sich insgesamt 43 Schulen
über den Titel „Umweltschule 2013-2015“ freuen. 24 der begehrten Auszeichnungen wurden am Donnerstag im Jagdschloss Springe verliehen.19 weitere Schulen erhalten ihre Auszeichnungen am 17.09.2015 im Energie-und Umweltzentrum in Eldagsen.
Bei der Veranstaltung im Jagdschloss Springe und im Wald
pädagogikzentrum (WPZ) Wisentgehege gab es neben der Ehrung der 24 Schulen Einblicke in die Projektarbeit der in diesem Jahr ausgezeichneten Schulen und viele Informationen über das Projekt „Umweltschule in Europa“.
Während der gesamten Veranstaltung hatte Försterin Birka Sodemann zwischen Jagdschloss und Marstall einen Infopavillion des WPZs Wisentgehege aufgebaut, an dem die zertifizierten
Waldpädagogen ein Beispiel für eine Walderlebnisaktion mit BNE-Inhalten vorstellten. In ihrem Grußwort wies die für die Waldpädagogik zuständige Försterin Elke Urbansky darauf hin, dass mit mehreren der ausgezeichneten Schulen seit Jahren eine e
rfolgreiche Kooperation bestehe.
Die Schülerfirma der Peter Härtling Schule bot nach der Auszeichnungsveranstaltung für alle Teilnehmer ein leckeres und bekömmliches Mittagessen

http://www.landesforsten.de/Region-Niedersachsen-Mitte.2062.0.html

10 Jahre Landesforsten – Wald in guten Händen!

Ministerpräsident Stephan Weil und 300 weitere Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft feierten mit den NLF unser 10 jähriges Jubiläum.

00 geladene Gäste feierten mit den Landesforsten das 10jähriges Jübiläum im neuen BZV Medienhaus der Braunschweiger Zeitung. Neben 100 Mitarbeitern der Landesforsten nahmen viele hochkarätige Experten aus Gesellschaft, Politik und Wissenschaft an dem Fachsymposium teil. Unter Ihnen der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil, Bürgermeisterin der Stadt Braunschweig Cornelia Rohse-Paul, Staatssekretär Horst Schörshusen (Verwaltungsratsvorsitzender der NLF), Werner Bahlsen als Vertreter der freien Wirtschaft, Georg Schirmbeck Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates, und viele weitere.

Mit den Glückwünschen von Ministerpräsident Weil und der Bürgermeisterin Rohse-Paul startete am 02.07.2015 das Fachsymposium.



Gemeinsam haben wir über die zukünftigen Herausforderungen diskutiert, denen wir als Treuhänder des Niedersächsischen Landeswaldes begegnen werden, und darüber, welche Weichen zu stellen sind, um auch weiterhin als Unternehmen erfolgreich zu agieren.

Bei der abschließenden Podiumsdiskussion mit Publikumsbeteiligung wurden die zukünftigen Herausforderungen der Landesforsten von hochkarätigen Experten diskutiert. Hierbei wurde sowohl soziale, ökologische und auch ökonomische Aspekte beleuchtet.

Die gelungene Veranstaltung wurde musikalisch begleitet von dem Quartett "Fagotto Totale" welches auf beeindruckende Weise den vielfältigen Klang der Fagotten und damit von Holz zu Gehör brachte.

Während der Verabschiedung bedanke Sich Herr Dr. Merker bei allen Beschäfftigen für die hervorragenden Ergebnisse der letzten 10 Jahre und betonte, das es nur mit Hilfe der Belegschaft möglich war, eine so positive Entwicklung zu durchleben.

Eine insgesamt gelungene Veranstaltung, welche das Jubiläum in einem angemessenen und feierlichen Rahmen würdigte.

Landesforsten erwirtschaften gutes Ergebnis 2014

Holzvorrat, Naturnähe und Vielfalt im Landeswald nehmen zu

Die Niedersächsischen Landesforsten (NLF) haben in 2014 in ihrem insgesamt 10. Geschäftsjahr seit der Gründung 2005 ein gutes Ergebnis erwirtschaftet. Mit einem operativen Gewinn von 17,08 Mio. Euro fällt das Jahresergebnis etwas höher als im Vorjahr (14,5 Mio. Euro) aus. „Der positiven Gesamtwirtschaftslage folgend konnten wir das Geschäftsjahr erfolgreich abschließen“, bilanziert Dr. Klaus Merker, Präsident der NLF, das Ergebnis für 2014. Keine verheerenden Stürme in Europa, keine größeren Kalamitäten in Deutschland, gute Holzpreise im Inland und nur moderate Kostensteigerungen im Unternehmen sind im Kern die Faktoren hinter dem Jahresergebnis 2014. Insbesondere die weiterhin sehr gute Nachfrage nach Rohholz mit einem nochmals leicht angestiegenen Durchschnittserlös von 63,73 Euro je Kubikmeter (Vorjahr: 60,91 Euro) waren die Basis für das gute Ergebnis. Zwar sorgten die letzten milden Winter für eine sinkende Nachfrage nach Brennholz, aber dennoch konnten die Erlöse insgesamt um 3 bis 4 % gesteigert werden.



„Nach 10 Jahren ziehen wir natürlich auch eine mittelfristige Bilanz. Um unsere Ergebnisse zu beurteilen, liefert ein solcher Zeitraum sogar eine bessere Basis. Auch diese Bilanz sieht sehr positiv aus“, so Merker. Der Forstbetrieb konnte 2014 Umsatzerlöse in Höhe von 133 Mio. Euro erzielen (in 2005 waren dies noch 86 Mio. €). Dabei lag der Holzeinschlag fast konstant bei ca. 1,7 Mio. Kubikmetern. Rund 109 Mio. Euro oder 82 % der Umsatzerlöse entfallen nach wie vor auf das Holzgeschäft. Damit bleiben die Landesforsten trotz Diversifizierung ihrer Geschäftstätigkeiten weiterhin sehr stark von den weltweiten Holzmärkten abhängig.





„Die Konsolidierung der NLF ist vor allem ein Erfolg aller Mitarbeiter, aber auch ein Resultat eines der Zeit vorausgeeilten naturnahen Waldbauprogramms namens LÖWE“, so Merker. Auch die ökologischen Ziele der NLF zeigen messbar Fortschritte und sind v.a. durch steigende Holzvorräte, zunehmende Vielfalt und Naturnähe in den Wäldern gekennzeichnet. So wuchs der Holzvorrat nach den Ergebnissen der Bundeswaldinventuren von 2002 und 2012 um rund 10 Mio. Kubikmeter an, so dass aktuell fast 100 Mio. Kubikmeter Holz im Landeswald stehen (laut BWI3 im Jahr 2012 waren es 98 Mio.). Die naturnahe Waldwirtschaft und verschiedene Naturschutzprogramme wirken sich langfristig aus. Naturschutzfachlich wertvolle Waldflächen der Landesforsten werden nur extensiv genutzt oder sogar völlig ohne Holzernte der Natur überlassen. 8,5 % der Gesamtwaldfläche der NLF sind derzeit im Rahmen der Nationalen Biodiversitätsstrategie einer natürlichen Waldentwicklung überlassen. Einen besonderen Stellenwert nehmen für die Landesforsten darüber hinaus die FFH-Gebiete der europäischen Natura2000-Schutzgebietskulisse ein, die bislang nur in den Landesforsten auf Basis spezieller Managementpläne bewirtschaftet werden.



Im Dienstleistungsauftrag für das Land Niedersachsen waren die NLF in den Bereichen Naturschutz, Erholung, Waldpädagogik und Betreuung von Genossenschaftswäldern aktiv, hierfür stellte das Land den Landesforsten 22,5 Mio. Euro zur Verfügung. Die zehn Waldpädagogikzentren und die sieben Walderlebniseinrichtungen konnten im vergangenen Jahr rund 430.000 Gäste begrüßen. Insbesondere viele Kinder und Jugendliche profitieren von den Angeboten der NLF als größtem außerschulischen Lernstandort in Niedersachsen.



Auch die beiden Töchter der Landesforsten, die NLF Services GmbH und die Stiftung ZukunftWald, schauen auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Die NLF Services GmbH konnte 2014 einen Gewinn in Höhe von 662 Tsd. EUR (2013: 678 Tsd. EUR) an die NLF abführen. Die Landesforsten-Stiftung ZukunftWald hat das Projekt „Schulwälder gegen Klimawandel“ aufgrund der großen Resonanz in den Schulen stark ausgeweitet. Mittlerweile sind 56 Schulen in Niedersachsen mit eigenen Schulwäldern aktiv. 100 Schulwälder werden als neue Zielmarke angestrebt.



Angesichts dieser Entwicklungen fällt das Resümee und der Ausblick des Präsidenten zufrieden aus: „Die wirtschaftlich positive Entwicklung hat uns innerhalb der 10 Jahre in die Lage versetzt, eine den Risiken des Unternehmens angepasste Vorsorge zu betreiben und entsprechende Rücklagen für schlechtere Zeiten aufzubauen. Dasselbe gilt für eine Personalentwicklung, die zwischen Rationalisierung und erforderlicher Verjüngung im anstehenden Generationenwechsel Freiräume nutzt, sodass wir optimistisch in die Zukunft planen können.“

Hintergrundpapier

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Erster Viehauftrieb im Osterwald

Landesforsten präsentieren neues Naturschutzprojekt im Gelbbachtal

Eine Herde schottischer Hochlandrinder beweidet ab sofort eine Waldfläche im Osterwald zwischen Eldagsen und Coppenbrügge. Der Präsident der Niedersächsischen Landesforsten, Klaus Merker, und der Erste Kreisrat des Landkreises Hameln-Pyrmont, Carsten Vetter, öffneten gemeinsam den Korral und entließen die Rinderherde von Biobauer Friedrich Bartels aus Springe in die Fläche. Damit geht ein spannendes Naturschutzprojekt in die nächste Phase: Wie vor über 200 Jahren beweiden dort Rinder einen neu entstehenden Lebensraum. So soll in dem lichten und besonnten Waldgebiet eine artenreiche Bodenvegetation wachsen und gleichzeitig der neu gepflanzte Eichenwald vor der Konkurrenz der Fichten- und Buchennaturverjüngung geschützt werden. Es entsteht wieder eine ursprüngliche Naturlandschaft mit großkronigen Eichen und hohem ökologischen Potential, welche über Jahrhunderte typisch für diese Region war.



In seiner Begrüßung hob Präsident Merker die besondere Eignung des Gelbbachtals für den Naturschutz hervor: „An exponierter Stelle schaffen wir nicht nur einen wertvollen Lebensraum, sondern stellen den Waldbesuchern mit der Waldweide („Hute“) eine alte Bewirtschaftungsform vor, die für den Naturschutz viel Gutes bewirkt.“



Seit dem letzten Jahr wurden durch das Forstamt Saupark die dort dominierenden Fichten entfernt, Eichen gepflanzt, Entwässerungsgräben wieder verschlossen und kleine Stillgewässer angelegt. Hier finden heute seltene Arten wie beispielsweise Hirschkäfer, Grauspecht, Schwarzstorch und Fledermäuse einen hervorragenden Lebensraum.

Das Gelbbachprojekt ist Teil eines mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmten Kompensationsflächenpools, mit dem Eingriffe in den Naturhaushalt, wie z.B. Straßen- oder Bodenabbau ausgeglichen werden können. Die Landesforsten bieten sich hier als verlässlicher Partner für Investoren, Planungsbüros und Naturschutzbehörden an.

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4. Hasbruchsingen

Musikalischer Ausflug in den Hasbruch

(Ganderkesee/Hude) Das 34. Hasbruchsingen findet am Sonntag, den 31. Mai um 15 Uhr statt. Sieben Chöre und zwei Bläsergruppen treffen sich wieder im Hasbruch, um dort ihr musikalisches Hobby zu präsentieren. Revierförster Jens Meier freut sich, im frühlingshaften Wald an der historischen Jagdhütte die Sängerinnen und Sänger, die Bläser und viele interessierte Besucher begrüßen zu können. Geboten wird ein breites musikalisches Programm, welches neben traditionellen Stücken wie „Wer hat dich, du schöner Wald“ auch „Brazilian Love Song“ oder die „Le Bonsoir Breton“ intoniert. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Den Besuchern wird empfohlen Sitzgelegenheiten mitzubringen. Näheres auch unter www.hasbruch.de.

Neben den Jagdhornbläsern Ganderkesee-Hude und der Es-Parforcehorngruppe Delmenhorst sind in diesem Jahr der Gemischte Chor Falkenburg e.V., die MGV „Liedertafel“ Berne von 1841 e.V., der Landfrauenchor Ganderkesee, der MGV Hude und der MGV Sinkreis Langenberg zu hören. Erstmalig präsentieren sich der Oldenburger Männerchor Osternburg-Drielake und der Delà-Chor aus Delmenhorst.

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Das neue Waldstück ist da!

Unsere Kundenzeitung gibt es jetzt auch wieder als digitale Ausgabe

Das Waldstück kann auf auf mobilen Geräten anschauen auf der App "Waldkiosk" Kostenlos erhältlich im App-Store und bei Google Play

Bequemes Durchblättern ergänzt mit Filmen und Verlinkungen

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Wildkatze breitet sich Richtung Südheide aus

Studie des Forstamtes Wolfenbüttel

Wolfenbüttel) Der nördliche Verlauf der Verbreitungsgrenze der Europäischen Wildkatze in Niedersachsen muss nach Untersuchungsergebnissen des Forstamtes Wolfenbüttel deutlich nach Norden verschoben werden. „Die Wildkatze breitet sich ganz offensichtlich weiter in Richtung Südheide aus“, sagt Peter Rieckmann, Leiter des Forstamtes Wolfenbüttel und Mitinitiator der Studie. Das ist ein überraschendes Ergebnis des im Jahr 2011 begonnenen Projektes zum Nachweis der Wildkatze in den Braunschweiger Landeswäldern.



„Wir sind sehr überrascht, dass wir tatsächlich Wildkatzen auch nördlich der A2 unter anderem im Lappwald und sogar im Drömling nachweisen konnten“, sagt Thorsten Späth, Förster für Waldökologie im Forstamt Wolfenbüttel, der für die Studie verantwortlich zeichnet. Die Population ist größer als erwartet, Hochrechnungen zur Folge leben allein im Elm etwa 12 männliche und 20 weibliche Exemplare der seltenen und geschützten Wildkatze. „Die Wildkatze bevorzugt Mischwälder mit vielfältigen Strukturen und einem hohen Totholzanteil“, berichtet Späth, „deshalb ist die Wildkatze auch eine wichtige Zeigerart und beweist, dass der Natur- und Artenschutz in den Niedersächsischen Landesforsten Früchte trägt.“



Als Nachweismethode wurde die sogenannte Lockstockmethode gewählt. Dabei werden raue Holzpflöcke mit einer Baldriantinktur benetzt. Die vom Baldrian angelockten Katzen reiben sich an den Lockstäben und streifen so Haare ab. Diese werden gesammelt und vorab nach Tierart bestimmt. Die exakte Art- und Individualanalyse erfolgt dann durch die genetische Untersuchung der Haarproben im Labor.



http://www.landesforsten.de/Region-Niedersachsen-Ost.2063.0.html

Der „Wald Erleben“- Planer

Kompakte Informationen für Mobilgeräte

(Braunschweig) Mit der App "Wald Erleben" erweitern die Niedersächsischen Landesforsten (NLF) ihr Angebot im Bereich der mobilen Anwendungen und richten sich damit u.a. an Pädagoginnen und Pädagogen, die sich einen Überblick über das umfangreiche Umweltbildungsangebot der NLF verschaffen und ein entsprechendes Event buchen möchten.

Vorgestellt werden alle zehn über ganz Niedersachsen verteilte Waldpädagogikzentren mit vielen Bildern, Informationen und Ansprechpartnern. Ebenso gibt es einen guten Überblick über alle Mehrtages-, Tages- und Kurzzeitangebote. Auch die Walderlebniseinrichtungen der NLF („Naturtalente") werden in der App vorgestellt. Bei bestehender Internetverbindung können viele Angebote auch direkt gebucht werden. Ein besonderes Highlight ist das „Waldlabor". Hier können komplette Lerneinheiten für den Unterricht heruntergeladen und ausgedruckt werden. Die bereitgestellten Videos machen deutlich, welchen Spaß die Jugendlichen im Wald haben und zugleich viele Dinge über die Zusammenhänge in der Natur erfahren.

„Wald Erleben" ist kostenlos im AppStore oder bei Google Play erhältlich



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Treffen der niedersächsischen Waldpädagogen

Kreativität und Wissen rund um den Wald

Rotenburg) Am Wochenende trafen sich fünfzig zertifizierte Waldpädagoginnen und Waldpädagogen aus ganz Niedersachsen zu einer Fortbildung. In sieben verschiedenen Workshops ging es beim dreitägigen Seminar rund um die Themen Wald, Natur und Mensch. Dabei wurden beispielsweise Pilze in ihrer Vielfalt erlebbar gemacht oder Ansätze aufgezeigt, um Schülern das Thema Wolf näher zu bringen. Methoden zur Entspannung und Stressbewältigung im Wald standen ebenso auf der Agenda wie Bestimmungsübungen von Gehölzen im Winter. Die Erwachsenen wurden von Waldpädagogin Birte Schmetjen in längst vergessen geglaubte Kindheitsphantasien mit verwunschenen Orten im Wald und Fabelwesen zurückgeführt.

Organisiert wurde das jährlich wechselnde Treffen von Birte Schmetjen, die für die Landesforsten die Ausbildung der zertifizierten Waldpädagogen leitet und von Melanie Offermanns, Leiterin des Waldpädagogikzentrums (WPZ) Bremervörde. Seit 2010 bilden die Niedersächsischen Landesforsten nach einem bundesweiten Ausbildungskonzept waldbegeisterte Menschen zu zertifizierten Waldpädagogen fort. In Niedersachsen stehen etwa dreihundert von ihnen für die waldbezogene Bildungsarbeit der zehn WPZ zur Verfügung. Die Angebote richten sich an Schulen, Kindergärten, Jugend- und Erwachsenengruppen.

Die Veranstalterinnen ziehen ein positives Fazit des vierten landesweiten Treffens: „Es war eine gelungene Veranstaltung mit besonders kreativen Menschen. Jeder konnte seine Erfahrungen einbringen und viele Erkenntnisse und Ideen mitnehmen“.

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Treffen Sie Försterinnen und Förster auf der didacta!

Viele Angebote unserer Waldpädagogikzentren

In Halle 16, Stand E09 präsentieren die 10 Waldpädagogikzentren in den Niedersächsischen Landesforsten ihr reichhatiges Angebot für alle Altersgruppen und Bildungseinrichtungen.
Gleichzeitig wird die neue App "Wald Erleben" vorgestellt.

http://www.didacta-hannover.de/aussteller/niedersaechsische-landesforsten/L205391

Hilfe für seltenen Schwarzstorch im Solling

Landesforsten bauen Kunsthorste in knorrigen Buchen und Eichen

Die Niedersächsischen Landesforsten errichten in den Wäldern des Solling künstliche Nistplätze für seltene Schwarzstörche. Insgesamt vier Kunsthorste baut derzeit ein speziell ausgebildeter Baumkletterer in den Forstämtern Dassel und Neuhaus. Als Horstbäume haben Forstleute über 100 Jahre alte knorrige Buchen und eine Eiche ausgewählt. Zwei Tage lang zimmert jetzt der Baumkletterer je eine hölzerne Plattform in eine Astgabel der Krone ein. Darauf formt er mit kleinen Zweigen, Reisig und Moos ein künstliches Nest. Die Horste befinden sich in rund 15 Metern Höhe. Stürme hatten in den vergangenen Jahren die langjährigen Horste der Schwarzstörche zerstört. Bisher hatten die Vögel keine neuen gebaut. Da die scheuen Waldvögel treu an ihre alten Nester zurückkehren, rechnen Forstleute mit Erfolg bei ihrer Hilfsaktion.

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Spätfolgen von Kyrill bringen junge Bäume in Gefahr

Förster in Sorge um Waldnachwuchs

Braunschweig) In einigen Forstämtern der Niedersächsischen Landesforsten (NLF) sind die Försterinnen und Förster in Sorge um ihren Waldnachwuchs. Anfang 2007 fielen in den Landesforsten rund 2000 Hektar Wald dem Orkan Kyrill zum Opfer, hierdurch entstanden große Freiflächen. Die Förster haben mit Eichen, Buchen, Fichten, Douglasien und Ahornen diese Flächen in den vergangenen Jahren wiederaufgeforstet. Auf einigen hundert Hektar haben sich hier große Mäusepopulationen entwickelt, die nun an den Wurzeln und der Rinde der jungen Bäume nagen. Oft mit tödlichem Ausgang für die Bäume.



„Wir kontrollieren die Kyrillflächen sehr genau auf vorhandene Mäuseschäden. Die zu den Wühlmausarten zählenden Kurzschwanzmäuse Erd-, Feld-, Rötel- und Schermaus können durch ihren Fraß die jungen Bäume bis zum Absterben schädigen“, beschreibt Mathias Aßmann, verantwortlich für den Waldschutz in den Landesforsten, die aktuelle Situation.

Günstige Witterungsbedingungen und eine lange Vegetationszeit in 2014 haben in einigen Waldgebieten auf den ehemaligen Kyrillflächen die Massenvermehrung von Mäusen begünstigt. Nachdem im Herbst das reiche Nahrungsangebot aus der Gras- und Krautschicht abgestorben ist, fressen die Nager jetzt im Winter verstärkt die Rinde oder auch die Wurzeln junger Bäume. Voraussetzung für solch starke Mäusevermehrungen im Wald sind vergraste Freiflächen, die in diesem Fall durch den Orkan Kyrill in 2007 entstanden sind.

„Um die nächste Waldgeneration effektiv zu schützen, müssen die Landesforsten auch auf chemische Präparate zurückgreifen. Wir haben keine Wahl, nur so können wir die jungen Bäume retten“, erklärt Aßmann.

http://www.landesforsten.de/Presseinformationen.322.0.html

Führungswechsel im Forstamt Saupark

Christian Boele-Keimer ist neuer Forstamtsleiter im Saupark

m Forstamt Saupark hat sich ein Führungs- und Generationenwechsel vollzogen. Joachim Menzel trat zum Jahreswechsel in den Ruhestand und übergab die Amtsgeschäfte an Christian Boele-Keimer.

Menzel wurde von Landesforsten-Vizepräsident Klaus Jänich verabschiedet, der in seiner kurzen Ansprache unter anderem dessen Leistungen zum Erhalt des Jagdschloss, des Saupark und des Wisentgeheges würdigte.

Der 45–jährige Christian Boele-Keimer ist verheiratet und hat drei Kinder. Er war unter anderem in der Forsteinrichtung sowie als Referent im Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz in Hannover und in der Landesvertretung in Brüssel tätig. Zuletzt arbeitete er in der Betriebsleitung in Braunschweig. Hier waren Waldbau, Waldnaturschutz und Jagd seine Aufgabengebiete.

„Nach so vielen beruflichen Stationen bin ich froh, nun endlich dort gelandet zu sein, wo jeder Förster am liebsten arbeitet, nämlich im Wald“, so Boele-Keimer. „Und dass es jetzt der Deister ist, den ich bereits als Kind und Jugendlicher durchstreift habe, freut mich besonders.“ Insbesondere die Umsetzung des LÖWE - Programms (Langfristige ökologische Waldentwicklung), das Wisentgehege und den historischen Jagdschlosskomplex zählt er zu seinen künftigen beruflichen Schwerpunkten.

Die Waldflächen des Forstamtes Saupark umfassen etwa 7400 Hektar; diese befinden sich im Schwerpunkt in den beiden Höhenzügen des Großen und Kleinen Deisters. Rund sechzig Prozent der Fläche sind Laubwälder (Buche 48%, Eiche 10%). Jährlich werden insgesamt rund 48000 Kubikmeter Holz eingeschlagen, etwa 60000 Kubikmeter wachsen in jedem Jahr zu. Die Waldflächen werden durch sechs Revierförstereien betreut.





Die Niedersächsischen Landesforsten wünschen ein erfolgreiches Neues Jahr 2015!

Der Loewewald-Kanal wünscht frohe Weihnachten

https://www.youtube.com/watch?v=QZeQKYC2i08&list=UUmZbgAJDNb1c3z9586HY0Wg

Kochbuch-App bis Sonntag kostenlos!

Sonderaktion anlässlich der "Pferd und Jagd"

Die beliebte Kochbuch-App der Landesforsten gibt für kurze Zeit kostenlos! Probieren Sie viele leckere Wildrezepte! Die App macht nicht nur das Kochen sondern bereits das Einkaufen leichter. Abstreichbare Einkaufsliste und Wildbret-Bezugsadressen machens möglich.

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Freie Fahrt auf “Ü-30“ und „Ladies only“

Zwei Mountainbike-Trails im Deister freigegeben – zweijährige Probephase läuft

Darauf haben Mountainbike-Fans in der Region lange gewartet. Endlich dürfen sie im Deister auf zwei ausgewiesenen Abfahrten legal ihrem Hobby nachgehen. „Ü-30“ und „Ladies only“ heißen die beiden Strecken, die der Verein Deisterfreun.de e.V. mit Genehmigung der Region Hannover und den Niedersächsischen Landesforsten als Eigentümerin der Waldflächen angelegt hat. Mit der Freigabe dieser Strecken ist die Hoffnung verbunden, die regen Aktivitäten der Downhillbiker im Deister zu kanalisieren. Ziel ist es, die Ansprüche der Mountainbiker mit denen von anderen Erholungssuchenden sowie denen des Naturschutzes und der Forstwirtschaft in Einklang zu bringen.
Bei der Eröffnungsveranstaltung wies der Leiter des Forstamtes Saupark Joachim Menzel darauf hin, dass sich die Niedersächsischen Landesforsten von Anfang an konstruktiv am Diskussionsprozess beteiligt haben, um Rechtssicherheit für alle Beteiligten zu schaffen. „Wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse dieses Versuchs, denn es muss ein Ziel sein, illegale Strecken zu vermeiden.“
In der Vergangenheit führte „wildes“ Fahren durch das Unterholz immer wieder zu Konflikten mit Förstern mit anderen Naherholungssuchenden und dem Naturschutz. Eine zweijährige Probephase, die von einem Monitoring begleitet wird, soll zeigen, ob diese Trails helfen, den „Verkehr“ auf den zum Teil halsbrecherischen und illegalen Strecken zu reduzieren. „Wir wollen Angebote für alle schaffen. Da dürfen wir die Mountainbike-Fahrerinnen und -Fahrer nicht ausschließen“, sagt Bilge Tutkunkardes vom Team Regionale Naherholung der Region Hannover.

Auch die Mountainbiker sind froh, dass nun, nach 5 Jahren Verhandlungen endlich eine Einigung erzielt werden konnte. „Wir wollen mit unserem Hobby raus aus der Rowdy-Ecke“, so Mirko Haendel, Pressesprecher des Vereins „Deisterfreun.de e.V.“. Sie sind künftig auch verantwortlich für die Beschilderung und Sicherheit auf den beiden Strecken.
Die Startpunkte sind am Annaturm und in der Nähe des Nienstedter Passes. Beide Trails sind mit dem Rad in zwanzig Minuten von der S-Bahn-Haltestelle Kirchdorf zu erreichen.

Forstämter bieten neuen Service beim Kauf von Kaminholz

Forstämter bieten neuen Service beim Kauf von Kaminholz

Die Forstämter im Brennholz reichen Südniedersachsen bieten ihren Kunden einen neuen Service. In der jetzt beginnenden Saison sind die ersten Revierförstereien mit einem EC-Cash-Gerät ausgestattet worden. Brennholzkäufer können damit ab sofort ihr Holz bargeldlos vor Ort im Wald bezahlen. Der Service ermöglicht den Kunden der Niedersächsischen Landesforsten das Bezahlen wie an der Supermarktkasse. Da im Wald oft größere Summen als im Supermarkt den Besitzer wechseln, wird die beiderseitige Sicherheit durch den bargeldlosen Zahlungsverkehr deutlich erhöht.

Farne – Urwaldrelikte in Niedersachsen

Forstamt OIdendorf eröffnet Wanderausstellung

(Hess. Oldendorf) Eine Fotoausstellung zum Thema „Farne in Niedersachsen“ wurde im Rathaus der Stadt Hess. Oldendorf durch Forstamtsleiter Christian Weigel eröffnet. In dieser Ausstellung werden 22 z. T. sehr seltene Farnarten, die man in Niedersachsens Wäldern finden kann, präsentiert. Zusammen mit seiner Ehefrau hatte Weigel diese Fotos geschossen und dazu die passenden Informationen geliefert.
Der in Forstkreisen für seine exzellente Artenkenntnis bekannte Forstamtsleiter erklärte den Sinn der Ausstellung: „Mangels üppiger Blüten fallen Farne nur wenigen Waldbesuchern auf. Ein Grund mehr für uns, ihre Besonderheit und Schönheit in den Mittelpunkt einer Ausstellung zu rücken.“
Auch der anwesende Landesforsten-Präsident Dr. Klaus Merker freute sich über das Engagement des Ehepaares: Die ungeheure Vielfalt der Farne ist ein Spiegel des ökologischen und standörtlichen Reichtums unserer Wälder.“
Die Farne werden auf zwölf leicht zu transportierenden Roll-ups dargestellt und können von Schulen und anderen Institutionen als Wanderausstellung vom Forstamt angefordert werden. Bis Ende November ist sie in der Sparkasse Hess. Oldendorf anzuschauen.

http://www.landesforsten.de/Region-Niedersachsen-Mitte.2062.0.html

Hubertusfest im Wisentgehege Springe

Die große Fete läuft am Sonnabend und Sonntag, 25. und 26. Oktober

Während des Hubertusfestes steht das Wisentgehege in Springe kopf: Mehr als 80 Aussteller rund um Natur und Naturschutz, Jagdhornbläser, Wildbretverlosungen und tierisch spannende Aktionen hat das Team um Wisentgehegeleiter Thomas Hennig vorbereitet. Ganz viel Programm gibt es auch für jüngere Besucher: Ob Ponyreiten, Laubsägearbeiten, Kinderschminken, Stockbrot backen, Hüpfburg, Bunjee-Trampolin und Bogenschießen (auch für Erwachsene) lassen keine Langeweile aufkommen
An beiden Tagen, jeweils 16 Uhr, können sich Besucher an der Wildbretverlosung an der Köhlerhütte beteiligen. Sie müssen dafür das Hubertusquiz mit Fragen zum Wisentgehege lösen. Es ist an der Kasse erhältlich

http://www.wisentgehege-springe.de

Bargeldlos im Wald

Brennholzkauf auf Karte in der Revierförsterei Röthen

Das Forstamt Göhrde bietet in dieser Brennholzsaison wieder Brennholz in 4 - 7 Meter-Längen am Waldweg an. In der Revierförsterei Röthen ist das Eichenbrennholz in kleinen Holzpoltern von 6 bis 20 Raummetern am Waldweg für die Kunden vorbereitet. Nach Absprache mit dem Förster kann es im Wald besichtigt und bargeldlos eingekauft werden. Denn: Forstmann Hasso Both ist mit einem EC-Cash-Gerät ausgestattet. Der Service ermöglicht den Kunden der Niedersächsischen Landesforsten das Bezahlen wie an der Supermarktkasse. Da im Wald oft deutlich größere Summen als im Supermarkt den Besitzer wechseln, wird die beiderseitige Sicherheit durch den bargeldlosen Zahlungsverkehr deutlich erhöht.

„Das Holz haben wir bei Pflege- und Erschließungsmaßnahmen in jungen Eichenbeständen für unsere Brennholzkunden aufgearbeitet“, erklärt Förster Both, „es ist schlank gewachsen und gut zu spalten.“ Wer seinen Brennholzvorrat noch nicht aufgefüllt hat, kann das Angebot in dieser Saison nutzen - der nächste kalte Winter kommt bestimmt.


Informationen zum Brennholzverkauf erhalten Sie in der Revierförsterei Röthen (Tel. 05855/241) oder auf der Internetseite des Niedersächsischen Forstamtes Göhrde unter www.landesforsten.de.

Bundeswaldinventur 3 - NLF in Zahlen

Die Bundeswaldinventur (BWI) 3 erfasste zum Stichtag 1. Oktober 2012 als Großrauminventur viele Strukturdaten in den Wäldern. Die umfangreiche Datenauswertung brauchte über zwei Jahre. Dennoch sind die jetzt veröffentlichten Daten aktuell und lassen grundlegende Aussagen zu Zuwachs und Holzvorräten aber auch zu biologischer Vielfalt und Eigentumssituationen in unseren Wäldern zu.

Die 1,2 Mio. Hektar Wald wurden mit 4.600 Stichproben in Niedersachsen erfasst, d.h. jeder Stichprobenpunkt repräsentiert etwa 260 ha Wald. In den Niedersächsischen Landesforsten wurden ca. 1 000 Stichproben erhoben.

Die Ergebnisse haben wir für Sie in einer pdf-Datei zusammengefasst. Hier finden Sie Daten zu den Waldanteilen, den Baumartenanteilen und ihrer Entwicklung, zur Biologischen Vielfalt sowie zu Holzvorrat, Zuwachs und Nutzung

Ergebnisse der Bundeswaldinventur

http://www.landesforsten.de/News.39.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=1617&cHash=9474b40a5e348f72af55a68a7e9221d2

Das neue Waldstück ist da

Kundenzeitschrift der Landesforsten jetzt erhältlich

Die Kundenzeitschrift "Waldstück" erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit. Die Herbstausgabe ist jetzt erschienen, sie gibt es parallel zur Printausgabe auch auf unserer Homepage (siehe link) und zum bequemen Blättern auf dem Smartphone oder Tablet-PC als App. Den "Waldkiosk" gibt es für iOS und Android-Geräte, Verlinkungen zu den jeweiligen Stores finden Sie in der Digitalausgabe auf der Homepage

zur digitalen Ausgabe

Licht für bedrohte Arten

Fachleute aus ganz Deutschland treffen sich zur Fachtagung im Waldpädagogikzentrum Lüneburger Heide

(Ehrhorn / Hannover, 26. September) Die Niedersächsischen Landesforsten (NLF) und der NABU Niedersachsen haben heute im Rahmen des europäischen Artenschutzprojekts 'Countdown 2010' auf einer gemeinsamen Tagung bisherige Erfolge und neue Erkenntnisse zur Förderung von Birkhuhn und Reptilien im Wald präsentiert. Im Waldpädagogikzentrum Lüneburger Heide des Forstamtes Sellhorn wurden dabei Erfahrungen rund um den Schutz dieser Tiere ausgetauscht und Kontakte geknüpft.

Bei der Eröffnung sagte Dr. Klaus Merker, Präsident der NLF: „Die Landesforsten nehmen auf 330.000 Hektar Verantwortung für Lebensräume und Arten wahr. Die besondere Gestaltung der Wald-Heide-Übergangsbereiche sorgt für eine Ausdehnung der Birkhuhnlebensräume. Lichtstellungen von Waldpartien zwischen größeren Heideflächen führen ebenso wie kleinere Offenlandbiotope im Wald zur Vernetzung der Birkhuhnhabitate Damit ist in unseren Heideforstämtern ein Korridor geschaffen worden, der neben dem Birkhuhn vielen licht- und wärmeliebenden Arten als Lebensraum dient.“

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App in den Wald

Landesforsten veröffentlichen neue App für das iPhone

(Braunschweig) Die Niedersächsischen Landesforsten haben ihr Angebot für Mobilgeräte um eine weitere App erweitert. „Raus ins Grüne“ bietet Waldwanderern 40 attraktive Touren durch Niedersachsens Wälder. Die hinterlegten Karten mit dem Standort des Anwenders sind an das GPS-System angebunden und führen so den Wanderer zielsicher durch Wald und Wiesen. Neben einer Streckenbeschreibung werden besonders interessante Punkte (Points of Interest) angezeigt. Die Anfahrt zum Routenbeginn ist in das Navigationssystem des Handys eingebunden. Auch die in der Nähe liegenden Notfall-Treffpunkte sind abrufbar.

„Mobile Applikationen erfreuen sich einer steigenden Beliebtheit", so Joachim Hansmann, der bei den Landesforsten für die Entwicklung von Apps zuständig ist. „Da das Wandern mittlerweile auch für jüngere Leute eine attraktive Freizeitbeschäftigung darstellt, erhoffen wir uns besonders durch diese App die Erschließung neuer Zielgruppen.“ „Raus ins Grüne" entstand in Kooperation mit dem App-Verlag und der Schlüterschen Verlagsanstalt. Es stellt die digitale Umsetzung des beliebten, gleichnamigen Wanderbuchs dar.

Neben der Wander-App, die es zunächst nur für iOS-Geräte geben wird, erscheint jetzt die seit einem Jahr erhältliche und beliebte Kochbuch-App "Wilde Küche" auch in einer Android-Version.

Diese bietet eine Vielzahl von Wald- und Wildgerichten und etliche Features wie Einkaufslisten, E-Mail-Funktion, Küchentimer und Bezugsadressen für Wildbret

Flyer als Download

Raus ins Grüne im App-Store

Zapfenernte in luftiger Höhe

Forstamt Harsefeld beerntet Douglasien

(Harsefeld) Im Forstamt Harsefeld findet eine ganz besondere Form der Ernte statt. Nicht Holz sondern Zapfen von besonders gut veranlagten Douglasien werden hier im „Steinbeck“ geerntet. Mitarbeiter einer Spezialfirma sammeln mittels Hubsteiger im Auftrag der Forstsaatgutberatungsstelle (FSB) Oerrel die Samen ausgesuchter Bäume in einer Samenplantage ein. Diese Samen werden in Baumschulen ausgesät und gelangen später als kleine Bäumchen wieder in den Wald. Hier sollen sie zusammen mit Laubhölzern stabile und zukunftsfähige Mischbestände bilden. Aus 100 kg Zapfen können 40.000 Douglasien gewonnen werden, das reicht für 40 Hektar klimagerechten Wald.

Theo Jaensch und Kai Pfannenschmidt, Mitarbeiter der Firma Forstservice Heidt, fahren mit dem auf einem bodenschonenden Raupenfahrzeug befestigten Hubsteiger an die Bäume heran und sammeln die Zapfen in bis zu 30 Metern Höhe ein. „Früher sind wir selbst mit Steigeisen in die Bäume geklettert“, erklärt Kai Pfannenschmidt, „aber hier ist der Hubsteiger effektiver und die Bäume werden nicht verletzt.“ Die tradionelle Steigeisentechnik wird weiter in Beständen angewandt, die für den Hubsteiger mit Baumhöhen über 40 m nicht erreichbar sind.

Lars Schneider vom Forstamt Harsefeld ist für den Einsatz vor Ort zuständig. „Junge Douglasien können auch wir gut gebrauchen“, so der junge Förster. Die gesamte Beerntung von ausgesuchten Bäumen koordiniert die FSB in Oerrel. Ben Buhle ist dort der verantwortliche Ernteeinsatzleiter. Er organisiert und koordiniert alle Einsätze und ist Ansprechpartner für Forstämter und Unternehmer.

Fichten weichen – Eichen bleiben

Die Arbeiten zur Vergrößerung des Hutewaldes schreiten voran

(Neuhaus / Amelith) Die Arbeiten zur Vergrößerung der Weideflächen im Hutewald Reiherbach bei Amelith kommen gut voran. Die Fichtenbäume seien inzwischen weitgehend gefällt worden. Junge Eichen- und andere Laubbäume dagegen würden besonders geschützt, teilte jetzt das Forstamt Neuhaus mit. Die Niedersächsischen Landesforsten hatten Ende Juni begonnen, den bundesweit einmaligen Hutewald zu erweitern. Ziel ist es, den dort lebenden Auerochsen und Exmoorponys mehr offene Graslandschaft zu bieten. Auf dem von Fichten befreiten und nun besonnten Südhang sollen sich neben Heidekraut auch Wärme liebende Insektenarten ansiedeln.
Rund 200 junge Eichenpflanzen konnten vor den Baumfällarbeiten auf der Erweiterungsfläche gefunden und gesichert werden. „Aus diesen Bäumen soll hier der neue Hutewald entstehen. Die Ausbreitung von Fichtensämlingen werden wir dagegen bekämpfen“, erläutert Hartmut Loges das weitere Vorgehen. Ein leichter Kettenbagger mit Aufsatz zum Mulchen hatte den unerwünschten Nadelbaum-Anflug entfernt. Eichen und andere Laubbäume dürfen weiterwachsen und erhalten eine Drahthose als Schutz vor Tiermäulern. Zeitweilig war die Holzernte wegen schlechter Witterung unterbrochen worden. „Wir liegen aber gut im Zeitplan und wollen bis Ende des Jahres alle Wanderwege wieder freigeben“, so Revierförster Loges weiter. Bis dahin sollten sich Besucher auf Wegeumleitungen im Hutewald einstellen.
Die Landesforsten und die Naturschutzbehörde des Landkreises Northeim hatten gemeinsam das Erweiterungsprojekt entwickelt. Es zeigt, wie eine früher weit verbreitete Landschaftsform entstehen kann. Erneut besuchen internationale Fachleute Mitte September das Vorzeige-Naturschutzprojekt. Es soll zur Kompensation für Eingriffe in Natur- und Landschaft gepflegt und erhalten werden.

Holzreichtum im Harz auf dem Höhepunkt

Waldinventur entdeckt ungeahnte Rohstoffschätze

n den Harzer Wäldern steht so viel Holz wie seit Beginn der ältesten Vermessungen vor 300 Jahren nicht mehr. Das ist das Ergebnis der jüngsten Inventur, die die Niedersächsischen Landesforsten jetzt abgeschlossen haben. Forstleute haben Bäume gezählt, deren Dicke und Höhe gemessen, verschiedene Baum- und Straucharten bestimmt und umfangreiche ökologische Daten gesammelt. Die jüngste Auswertung ist eine kleine Sensation. Die Wälder im niedersächsischen Harz sind reich an Holz und ökologisch wertvoll geworden. Die Gründe hierfür liegen laut Landesforsten im höheren Alter der Bäume, einer vorsichtigen und seit Jahrzehnten auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Ernte des Holzes sowie dem konsequenten Umbau der einstigen Fichtenwälder zu Mischwäldern.

Forstleute führen Wanderer durch 12 ausgewählte Waldgebiete im Harz

Die Niedersächsischen Landesforsten unterstützten den Deutschen Wandertag in Bad Harzburg

Die Niedersächsischen Landesforsten unterstützen den Deutschen Wandertag mit zahlreichen Veranstaltungen. Als größter Waldbesitzer betreuen die Landesforsten rund 90 Prozent der Harzer Wälder. Besonders schöne Wanderstrecken und ausgewählte Waldgebiete stellen die Forstleute jetzt selber vor. Auf 12 geführten Wanderungen in allen vier Harzer Forstämtern bieten sie Teilnehmern des 114. Deutschen Wandertages die ganze Vielfalt des Mittelgebirges: Bei Wieda im Südharz lüften sie das Geheimnis des Naturwaldes Stöberhai, und im Mönchswald Walkenried stellen sie historische Waldweide vor. An die Wiege der naturgemäßen Forstwirtschaft bei Gittelde bringen sie Gäste ebenso wie in den WeltWald Harz bei Bad Grund.

Tiefe Einblicke gewährt ein Förster denjenigen, die mit ihm den Steinbruch Wolfshagen erkunden. Wo einst Diabas-Gestein abgebaut wurde leben heute Unken und Uhus. Wer noch nicht weiß, wie ein LÖWE-Wald aussieht oder den Weltkulturerbe-Wald kennenlernen möchte, wird im Forstamt Clausthal fündig. Die Wälder um die Sösetalsperre stellen Förster aus dem Forstamt Riefensbeek vor. Bunte Bergwiesen, blaue Teiche und kühle Nadelwälder heißt die Wanderung durch die Blumenwiesen von Buntenbock.

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Landesforsten stellen ihren Forstwirten erstmals Betriebsmotorsägen zur Verfügung

Vizepräsident Klaus Jänich übergibt erste Motorsägen an Forstwirte

(Fuhrberg) Gestern übergab Vizepräsident Klaus Jänich offiziell die ersten unternehmenseigenen Motorsägen an die Forstwirte der Revierförsterei Kirchwehren im Forstamt Fuhrberg.
„Nach erfolgreicher Bereitstellung der Sonderkraftstoffe und der Biokettenöle im Jahr 2006 sowie der Hauungswerkzeuge 2008, folgt nun der letzte Baustein in diesem grundlegenden Veränderungsprozess. Unsere Forstwirte erhalten jetzt betriebseigene Motorsägen, damit lösen wir ein uraltes Prinzip ab, dass Forstwirte ihre Werkzeuge selbst mit in den Wald bringen müssen“, sagte Klaus Jänich, Vizepräsident der Landesforsten und zuständig für die Waldarbeit.

Für jeden Mitarbeiter in der Holzernte ist ab sofort eine leichte und eine mittlere Motorsäge vorgesehen. Darüber hinaus erhält jedes Forstamt ein bis drei starke Sägen oder Schwerter je nach örtlicher Begebenheit. Jede Arbeitsgruppe verfügt zudem über eine Reservesäge. Auch Maschinenführer erhalten eine leichte Motorsäge.

„Das Arbeiten mit der privaten Säge der Forstwirte war in unseren Augen nicht mehr zeitgemäß, mitarbeiterorientierte Arbeitgeber stellen die Betriebsmittel selbstverständlich zur Verfügung. Den Landesforsten war es auch wichtig, die Mitarbeiter aus der Vorfinanzierung von Betriebsmitteln zu befreien und finanziell zu entlasten. Ich freue mich, dass wir bundesweit die Ersten sind“, erläuterte Jänich.

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Aktion: Die wilde Mitjahrgelegenheit im Wisentgehege für alle

Der Verkauf der ermäßigten Jahreskarten läuft bis Ende Juli

Wer schon immer seine Sehnsucht nach Wildnis stillen wollte, hat derzeit Gelegenheit, sich eine günstige Jahreskarte für das Wisentgehege zu kaufen. Denn dort steppt der Bär nicht nur im Sommer, sondern das ganze Jahr über. Jahreskarteninhaber können somit das Aufwachsen unserer Wisent- und Elchkälber erfolgen und auch die anderen Wildtiere das ganze Jahr über begleiten.

Einen Monat lang, bis zum 31. Juli, können Besucher eine Familienjahreskarte für 80 statt 100 Euro erwerben. Die Jahreskarte für Erwachsenen kostet nur noch 25 statt 35 Euro. Ermäßigte Jahreskarten für Schüler, Studenten und Menschen mit Handicap bezahlen 15 statt 20 Euro. Eine Kinderjahreskarte kostet ebenfalls 15 statt 20 Euro und die beliebte Kitz Card ist für 20 statt 25 Euro zu haben.

Die wild ermäßigten Jahreskarten gibt es an der Kasse des Wisentgeheges, im Internet bei unserem Ticket-Partner und im Hannover Tourismus Center am Hauptbahnhof.


Informationen zum Tagesprogramm gibt es am Eingang und im Internet unter

Niedersächsische Landesforsten mit guter Bilanz

Berufschancen für Förster werden immer besser

Die Niedersächsischen Landesforsten (NLF) weisen im Geschäftsjahr 2013 für ihren Forstwirtschaftsbetrieb einen operativen Jahresüberschuss in Höhe von 14,5 Millionen EURO aus (Vorjahr: 18,9 Mio. EURO).
„Wir freuen uns über ein gutes Ergebnis, auch wenn es etwas niedriger ausgefallen ist als im Vorjahr“, äußert sich Dr. Klaus Merker, Präsident der NLF, zufrieden über das abgelaufene Geschäftsjahr 2013. Der Rückgang um ca. 4 Mio. EURO erklärt sich insbesondere aus dem etwas gesunkenen Holzpreis und leicht angestiegenen Holzerntekosten.

Wie in den Vorjahren haben die Landesforsten 1,7 Millionen Kubikmeter Holz geerntet und damit den nachhaltigen Hiebsatz ausgeschöpft. Die Nachfrage nach Holz ist weiterhin groß. Dennoch hat sich auch der Holzvorrat im Landeswald erhöht, weil Teilflächen mit Blick auf besondere Naturschutzziele nicht oder nur beschränkt genutzt werden. Einen besonderen Stellenwert nehmen für die Landesforsten hierbei die FFH-Gebiete der europäischen Natura2000-Schutzgebietskulisse ein. Erschwerend wirkte in 2013 der ungewöhnlich lange Winter mit wiederholten Auftauphasen sowie hohe Regenmengen im Sommer. Dies führte teilweise zu schwierigen Witterungsbedingungen bei der Holzbereitstellung.

Neben dem operativen Geschäft gestalten die Landesforsten derzeit ihren „eigenen demografischen Wandel“ mit zunehmenden Einstellungen. Neben den guten betrieblichen Ergebnissen bedeuten 19 junge Försterinnen und Förster, 8 Büroangestellte, 13 Forstwirte und 30 Auszubildende einen neuen Spitzenwert an Einstellungen. „Für Menschen, die gerne im Wald und mit der Natur arbeiten, steigen die Berufschancen in den nächsten Jahren sehr stark an. Mit den altersbedingt ausscheidenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verlieren wir zwar viel Erfahrung, allerdings bringen die jungen Menschen viele, neue Ideen und sind eine große Bereicherung für unser Unternehmen“, so Merker. Auch das Auftragsvolumen der Landesforsten an forstliche Lohnunternehmer und andere Dienstleister erreichte 2013 mit 35,9 Millionen EURO einen Spitzenwert. Im ländlichen Raum sind die Landesforsten damit weiterhin ein wichtiger Arbeitgeber.



Im Auftrag für das Land Niedersachsen waren die Landesforsten vor allem im Naturschutz-, Erholungs- und Umweltbildungsbereich tätig. Als das Highlight des vergangenen Jahres bezeichnet Merker den Bau des neuen Wildparkhauses im Herzen des Sollings. Das moderne Holzgebäude wurde als neuer Eingang zum Wildpark Neuhaus eröffnet. Zukünftig steht es als Besucherzentrum ganzjährig allen Besuchern des Sollings offen. Die Bündelung der Kooperationspartner wie dem Naturpark und dem Tourismusverband und einer ausgebauten Gastronomie unter einem Dach bringt für den Solling als „Waldgebiet des Jahres 2013“ viele Vorteile. Die NLF konnte damit ihr Angebot in den 10 Waldpädagogik- und 7 Walderlebniszentren noch einmal ganz wesentlich verbessern.

Zur NLF zählen auch die NLF-Services-GmbH und die Stiftung Zukunft Wald. Beide Töchter schauen ebenso auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Die NLF-Services GmbH, in der die gewerblichen Dienstleistungen der Landesforsten gebündelt sind, konnte ihr gutes Ergebnis aus dem Vorjahr wiederholen. Der an die NLF abgeführte Gewinn in Höhe von 670.000 € hat mit 5% zum guten Ergebnis der NLF beigetragen. Die Landesforsten-Stiftung Zukunft Wald hat das Projekt „Schulwälder gegen Klimawandel“ wegen der großen Resonanz in den niedersächsischen Schulen stark ausgeweitet. Mittlerweile haben in nur drei Jahren über 40 Schulen mit 30.000 Kindern bereits 30 Schulwälder angelegt und dort junge Bäume gepflanzt

weitere Infos unter

Das Sommer-Waldstück ist da

2. Ausgabe der Kundenzeitschrift jetzt erhältlich

Die Sommerausgabe der Kundenzeitschrift der Landesforsten ist heute erschienen. Nicht nur in Papierform sondern auch als digitales Blätterdokument mit vielen Videos und zusätzlichen Infos. Zu finden auf der Homepage und in der App "Waldkiosk": kostenlos im App Store oder im Google Play Store

Zum Waldkiosk auf landesforsten.de (Webansicht)

Kochbuch-App "Wilde Küche" für kurze Zeit kostenlos

Die Jagdzeit ist voll im Gange, da wird es langsam Zeit, sich nach guten Rezepten umzusehen. Super leckere Rezepte findet man in der Kochbuch-App der Landesforsten "Wilde Küche" (zur Zeit nur für iOS)

Jetzt im Rahmen einer Werbeaktion für kurze Zeit kostenlos!

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Mittsommernachtsfest: In dieser Nacht darf wild gecampt werden

Im Wisentgehege lodern die Lagerfeuer - Nabu bietet Nistkästenbau an

Beim Mittsommernachtfest darf am Sonnabend, 21. Juni, ab 12 Uhr, wild im Wisentgehege gecampt werden. Lodernde Fackeln erleuchten die Nacht, Lagerfeuer knistern und Nachtfalter flattern durch den Mondschein. Dazu heulen die Wölfe ganz ganz nah. Wildnis pur ist in dieser Nacht angesagt. Bevor aber die Besucher in ihre Schlafsäcke krabbeln, gibt es eine Waschbär- und Wolfspräsentation sowie eine spektakuläre Flugvorführung in der Dämmerung. Wer möchte, kann sich auch auf Fledermauswanderung mit dem Naturschutzbund (Nabu) begeben. Zum ersten Mal bietet der Nabu in der Holzhütte zwischen Fischotter- und Wildschweingehege das Bauen von Nistkästen an.
Von 16 Uhr bis 18.30 Uhr wird ein Kutschen-Pendelverkehr zwischen Eingang und Zeltplatz dafür sorgen, dass die Zeltausrüstung nicht getragen zu werden braucht. Für Essen und Trinken sorgt der Förderverein. Die Teilnehmerzahl an dem Mittsommerfest ist unbegrenzt, weswegen Anmeldungen auch nicht nötig sind. Zudem gelten die regulären Eintrittspreise. Die Kasse des Wisentgeheges ist am Samstag bis 20.30 Uhr geöffnet. Zum Übernachten im Wisentgehege sind ausschließlich Zelte zugelassen, keine Wohnwagen und Wohnmobile. Duschen sind nicht vorhanden.

Am Morgen danach bietet das Café Wild ein Frühstücksbuffet an. Anmeldungen nehmen die Mitarbeiter der Kasse bis Freitag, 20. Juni, unter Telefon (0 50 41) 58 28 entgegen. Erwachsenen zahlen 9.50 Euro, Kinder 7 Euro. Besucher erhalten dort auch weitere Informationen.

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Letzte Ruhe unter Bäumen erfährt immer größere Akzeptanz

Bestattungskultur im Wandel

Der Wunsch nach Waldbestattungen ist ungebrochen. Seit 2002 ist die Zahl der Beisetzungen in den FriedWäldern der Niedersächsischen Landesforsten (NLF) insgesamt auf über 10.000 angestiegen.

„Bevor 2002 der erste FriedWald in Bramsche bei Osnabrück eröffnete, mussten meine Vorgänger in den Landesforsten viele Widerstände und Vorurteile überwinden“, beschreibt Hans-Martin Roese, verantwortlich für den Bereich FriedWald bei den NLF, den schwierigen Start in Niedersachsen. Aber die Nachfrage in der Bevölkerung nach Waldbestattungen stieg stetig und lies die Kritiker zunehmend verstummen. Von 2002 bis 2012 wurden insgesamt 11 FriedWälder mit durchschnittlich 50 Hektar Größe in den Niedersächsischen Landesforsten eröffnet.

„Ein würdevolles Grab inmitten der Natur entspricht mittlerweile den Vorstellungen vieler Menschen, es zeigt sich eine zunehmende Akzeptanz der Waldbestattung“, erläutert Roese den gesellschaftlichen Wandel in der Bestattungskultur. Der Wunsch nach einem individuellen Ort des Gedenkens im Wald gewinnt weiter an Bedeutung. Im Unterschied zum klassischen Friedhof gibt es in den FriedWäldern keine geharkten Wege oder Grabschmuck, denn die Grabpflege übernimmt die Natur. An die Verstorbenen erinnern die individuell ausgesuchten Bäume und auch kleine Namenstafeln an den Bäumen statt großer Grabsteine. Auch gilt hier keine Mindestruhezeit von 20 Jahren, sondern die Ruhestätte in einem FriedWald wird für bis zu 99 Jahren erworben.

Aktuell arbeiten die Landesforsten daran, weitere FriedWald-Standorte in Niedersachsen in Zusammenarbeit mit örtlichen Kommunen auszuweisen.

http://www.landesforsten.de/Pressedetail.2073.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=1491&cHash=eaf640720caeeb1feca97519462fc92d

Landesforsten setzen auf zukunftsfähige Mischwälder

Pflanzzeit im Landeswald


(Braunschweig) In der Pflanzsaison von November bis April wurden in den vergangenen Monaten rund 3,5 Mio. junge Buchen, Eichen, Ahorne, Kirschen, Douglasien und Fichten in den Wäldern der Niedersächsischen Landesforsten gepflanzt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesforsten nutzten den Herbst, aber vor allem das Frühjahr, um den Anteil der Laub- und Nadelmischwälder im Landeswald weiter zu erhöhen. „Aktuell liegt der Mischwaldanteil der Landesforsten bei 68 %, unser Ziel im Rahmen der langfristigen ökologischen Waldentwicklung (LÖWE) sind bis 2040 90 %“, beschreibt Peter Wollborn, Abteilungsleiter Waldbau, die aktuellen Pflanzmaßnahmen.

So wurden in den Forstämtern des Elbe-Weser-Dreiecks und der Heide rund 1 270 000 junge Bäume, davon 806 000 kleine Buchen, Eichen, Ahorne und Kirschen gepflanzt. In der Weser-Ems-Region waren es insgesamt 278 000 Pflanzen, davon knapp 200 000 Laubholzsetzlinge. In Südniedersachsen pflanzten die Mitarbeiter der Forstämter knapp 1 100 000 Bäume, davon 663 000 Laubbäume. Die Forstämter in und um die Region Hannover setzten 650 000 junge Waldbäume und in den Braunschweiger Wäldern rund 200 000 junge Bäume.

Der weitaus überwiegende Teil der Waldverjüngung findet im Landeswald im Zuge der natürlichen Verjüngung mit dem Samen der alten Bäume statt. „Wir pflanzen vor allem kleine Laubbäume in die großen, historisch gewachsenen Nadelwaldkomplexe z.B. in der Heide oder dem Harz, hier würde eine natürliche Mischwaldbildung sonst noch viele Jahrhunderte auf sich warten lassen.

„Mit dem Pflanzen von standortangepassten Baumarten machen wir die Wälder schneller artenreicher und vor allem wieder stabiler“, so Wollborn weiter. Die Erfolge nach fast 25 Jahren naturnaher Waldwirtschaft (LÖWE) sind im Landeswald überall sichtbar, insbesondere der Laubbaumanteil in der nachwachsenden Waldgeneration lag 2011 bereits bei 75 %. Der Flächenanteil der Buche wuchs allein in der Zeit von 1991 bis 2011 um ein Prozent auf 22 % der Landeswaldfläche, in den kommenden fünf Jahren wird der Buchenanteil auf 27 % anwachsen.

„Stiftung Zukunft Wald“ für Schulwaldprojekt ausgezeichnet

Jubiläumsfeier auf Schloß Clemenswerth „Stiftung Zukunft Wald“ für Schulwaldprojekt ausgez eichnet

Rund 60 geladene Gäste feierten gestern auf Schloß Clemenswerth
in Sögel das fünfjährige Bestehen der „Stiftung Zukunft Wald“ (Landesforsten-Stiftung).
„Die Anfangsjahre der bis heute einzigen öffentlichen Stiftung der Forstwirtschaft sind geschafft“, begrüßte Landesforstpräsident Klaus Merker die Gäste der Feierlichkeit,
während Inge Sielmann, Vorsitzende der Sielmann-Stiftung, in ihrem Festvortrag die Erfolge des Schulwaldprojektes „Schulwälder gegen Klimawandel“ der Stiftung würdigte.
Als Höhepunkt der Jubiläumsfeier überreichte Reinhard Winter, Landrat des Landkreises Emsland, Stiftungsdirektor Franz Hüsing im Rahmen der UN-Dekade Biologische Vielfalt
eine Auszeichnung für das erfolgreiche Schulwaldprojekt der Stiftung.

Hintergrund-Infos

http://www.landesforsten.de/Presse.1946.0.html

Landesforsten weisen auf Leinenzwang hin

Brut- und Setzzeit beginnt

Während dieser Zeit besteht Leinenzwang für Hunde im Wald und in der freien Landschaft. Ziel sei es, die Sicherheit der Eltern- und Jungtiere zu gewähren, erläutert Dr. Hubertus Köhler den Zweck des Leinenzwangs. Der Forstamtsleiter appelliert an alle Hundehalter, sich an diese Vorschrift zu halten. “Im Südharzer Ort Wieda fanden Wanderer Anfang Februar ein Rehkitz am Käseberg, das von einem wildernden Hund gerissen wurde. Und vor zwei Wochen musste ein von der Polizei benachrichtigter Jäger ein geschwächtes weibliches Reh töten, deren Keulen Bissspuren zeigten“, berichtet Dr. Köhler über die jüngsten Fälle.

Köhler beruft sich auf das Niedersächsische Gesetz über den Wald und die Landschaft, das im § 33 jede Personen in der freien Landschaft verpflichtet

dafür zu sorgen, dass ihrer Aufsicht unterstehende Hunde

a) nicht streunen oder wildern und

b) in der Zeit vom 1. April bis zum 15. Juli (allgemeine Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit) an der Leine geführt werden, es sei denn, dass sie zur rechtmäßigen Jagdausübung, als Rettungshunde oder von der Polizei, dem Bundesgrenzschutz oder dem Zoll eingesetzt werden.

(2) Die Feld- und Forstordnungsbehörden können durch Verordnung bestimmen, dass Hunde in der freien Landschaft auch außerhalb der Zeit vom 1. April bis zum 15. Juli an der Leine zu führen sind:

1. zum Schutz der Rückzugsmöglichkeiten des Wildes oder sonstiger wild lebender Tiere vor Beunruhigung durch Festlegung von Schongebieten oder

2. zum Schutz von Erholungssuchenden vor Belästigungen durch frei laufende Hunde auf Grundflächen, die besonderen Formen der Erholung dienen, insbesondere auf Liegewiesen, Spielplätzen und Sportanlagen.

Sonderregelungen in einigen Gemeinden

Die Gemeinden können per Verordnung Sonderregelungen bekanntgeben.
Im freien Feld gilt hier die übliche Regelung ab 1. April.
Im Zweifelsfall geben die Mitteilungsblätter der Gemeinden genaue Auskunft.




Naturverträgliches Klettern im Ith

Landesforsten schließen mit Alpenverein und der IG Klettern Vereinbarung ab

(Eschershausen)
Die malerischen und steil aufragenden Felsen im Ith ziehen jedes Jahr viele Bergsteiger an. Dies ist nicht immer konfliktfrei. Damit Naturschutz, Klettersport und Waldwirtschaft besser funktionieren, schlossen jetzt der Deutsche Alpenverein, die „IG
Klettern Niedersachsen“ und das Forstamt Grünenplan einen Vertrag ab, der eine partnerschaftliche Zusammenarbeit in allen Sachfragen beinhaltet. „Damit bekennen wir
uns gemeinsam zur Förderung des Klettersports ebenso wie die Kletterer sich zu den Forst- und Naturschutzzielen“, so Norbert Müller, stellvertretender Forstamtsleiter im
Forstamt Grünenplan.

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Internationaler Tag des Waldes

Ein Multitalent wird weltweit geehrt

(Braunschweig) Der niedersächsische Landeswald ist ein echtes Multitalent: Lebensraum, Arbeitsplatz, Rohstofflieferant, Spielplatz, Trinkwasserspender, Freizeitkulisse Sauerstoffproduzent, Erosionsschützer, Tourismusförderer und CO2-Senke. Als größter Waldeigentümer Niedersachsens mit rund 330.000Hektar Wald freuen sich die Niedersächsischen Landesforsten (NLF) über den heutigen internationalen Ehrentag des Waldes, der erstmals 1971 von der FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) als „Internationaler Tag des Waldes“ ausgerufen wurde.
„Den Blick der Menschen verstärkt auf den Wald und seine Rolle als Multitalent für uns alle zu lenken, ist das Ziel des heutigen Tages“, betont Dr. Klaus Merker, der Präsident der Landesforsten.

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Fällheber Terminator bewährt sich im Praxistest

Niedersächsisches Forstliches Bildungszentrum testet Prototypen

Nachdem das Niedersächsische Forstliche Bildungsze
ntrum (NFBz) in Kooperation mit der Helmstedter Firma Till-Hydraulik fast ein Jahr lang den hydraulischen
Fällheber Terminator im Einsatz getestet hat, fällt das Gesamturteil deutlich positiv aus. Der
Terminator ist die technische Weiterentwicklung des Fällhebers
Mammut C,der seit dem Jahr
2000 vielfach in den Niedersächsischen Landesforsten zum Einsatz kam.

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Warmer Winter bereitet Probleme bei der Holzernte

Niedersächsische Landesforsten vermissen den Frost

(Braunschweig) Die Laubholzernte im Niedersächsischen Landeswald gestaltete sich in der zu Ende gehenden Laubholzsaison 2013/2014 schwieriger als gewohnt. Der viel zu warme Winter mit mangelndem Frost sorgte vielerorts für Probleme beim Holzrücken. Dies spürten nicht nur viele Waldbesucher, wenn der aufgeweichte Boden zu schlammigen Wegen führte, sondern auch die Laubholzkunden der Landesforsten. „An einen vergleichbaren Winter völlig ohne stabilisierenden Bodenfrost selbst im Harz kann ich mich kaum erinnern“, beschreibt Dr. Ingrid Beitzen-Heineke, zuständig für den Holzverkauf bei den Landesforsten. „Die Situation war in unseren Berglandforstämtern witterungsbedingt stellenweise schon sehr angespannt. Dies hat sich auch auf unser Umfeld ausgewirkt, weil viele Arbeitsplätze im ländlichen Raum an dieser winterlichen Arbeit hängen.“ Das nur im Winter eingeschlagene Laubstammholz versorgt viele mittelständische Säge- und Schälholzwerke in Niedersachsen und den angrenzenden Bundesländern. Bei diesen könnte der milde Winter nun zeitverzögert auch noch Auswirkungen haben. Wurden in der Laubholzsaison 2012/2013 knapp 423.000 Kubikmeter Laubholz in den Wäldern der Niedersächsischen Landesforsten geerntet, so rechnet man für die Saison 2013/2014 mit ca. zehn Prozent weniger. Dieser Rückgang kann regional auch noch höher liegen. Da dieser Trend nicht nur in Niedersachsen zu beobachten ist, schätzt Beitzen-Heineke, „dass in manchen Sägewerken der Rohstoff im Spätsommer, also vor dem beginnenden Neueinschlag im Herbst, knapp werden könnte.“ „Was die Wege angeht, so haben wir versucht, die Rückeschäden so gering wie möglich zu halten. Wo uns das nicht gelungen ist, bitten wir die Waldbesucher um Verständnis für die außergewöhnliche Situation. Wir werden die Wege nach Abschluss der Rückearbeiten wieder instand setzen. Für die Zukunft sind uns aber anständige Winter am liebsten“, so Beitzen-Heineke weiter.

http://www.landesforsten.de/Presse.1946.0.html

Neues Zuhause für die Rote Waldameise

(Celle)
In einer gemeinsamen Umsiedelungsaktion des Forsta
mtes Fuhrberg und der Regionalgruppe der Deutschen Ameisenschutzwarte wurde im Celler Stadtwald ein
komplettes Ameisennest mit circa 5000 Roten Waldameisen neu angesiedelt. Ihr bisheriger Standort musste einer Industriesiedlung weichen. Naturschutzförster Hannes Möhlecke und
Revierförster Benjamin Evers organisierten gemeinsam mit Prof. Dr. Thomas Kaiser von der Arbeitsgruppe Land und Wasser den „Ameisenumzug“.
Dabei konnten sie auf fachkundige Unterstützung bauen. Drei Mitglieder der Regionalgruppe der Deutschen Ameisenschutzwarte waren für die praktische Umsetzung verantwortlich.
Vorsichtig entnahmen sie die nicht sehr aktiven Ameisen am Ausgangsort und transportierten sie zusammen mit organischem Material an den östlichen Rand der Stadt Celle. Eine von
Wald umgebene Heidefläche bot den idealen Standort
für die neue Heimat. „Wichtig ist, dass die Sonne nur zwei bis drei Stunden auf den Haufen scheint, denn die pralle Sonne mögen
die kleinen Tiere überhaupt nicht“, weiß Ekkehard Wulschläger, langjähriges Mitglied der Ameisenschützer. Zum Abschluss der Arbeiten erhielt das Volk noch eine gehörige Menge
Zucker als Starthilfe, dann wurde es mit einem Drah
tgitter geschützt.
Die Rote Waldameise ist ein wichtiger Bestandteil des Waldorganismus. Die kleinen Tiere tragen zur Verbesserung der Bodenbeschaffenheit bei, verbreiten Pflanzensamen, beseitigen
Kadaver und verhindern Massenvermehrungen von anderen Insekten. Daher spielen sie in den Arten- und Biotopschutzprogrammen der Landesforsten eine bedeutende Rolle.

Forstliche Nachwuchskräfte gesucht

Zum nächstmöglichen Termin suchen wir mehrere Nachwuchskräfte (w/m) mit der Befähigung für die Laufbahn der Fachrichtung Agrar- und umweltbezogene Dienste, Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt (ehem. Laufbahn des gehobenen Forstdienstes).

Die Einstellungen werden in verschiedenen Unternehmensbereichen und Dienststellen erfolgen.

Bewerbungsunterlagen

Kleiner Filmbeitrag über die Harpstedter Holzheiztage

http://youtu.be/j4d0Pg_Njgw

Über 8000 Besucher bei den Harpstedter Holzheiztagen

Harpstedter gewinnt traditionelles Pfundesägen

(Harpstedt) Die Harpstedter Holzheiztage am vergangenen Wochenende waren mit über 8000 Besuchern ein voller Erfolg. Die besondere Aufmerksamkeit der Besucher galt auch dem traditionellen Pfund-Sägen der Niedersächsischen Landesforsten. Hier gab es zehn glückliche Gewinner, die sich über etliche Preise freuten.

Exakt 500 Gramm sägte Otto Ohlendorf aus Harpstedt und konnte sich über den ersten Preis, eine Bank aus heimischem Douglasienholz, freuen. Mit einem Gramm Abstand folgen Daniel Meyer aus Fahrenhorst (Stuhr) und Gustav Gieseke aus Dickel (Rehden) mit dem zweiten und dritten Preis - einem handgefertigten Futterhäuschen aus der Holzwerkstatt des Waldpädagogikzentrums Ahlhorn. Weitere Preise wie Nistkästen und Waldbücher wurden unter dem dicht zusammenliegenden Verfolgerfeld ausgelost.

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Garant für schnelle Hilfe im Wald

Landesforsten stellen Geodaten als Download zur Verfügung

Auf vielfachen Wunsch aus der Geocacher-Szene haben wir die Geo-Daten der mehr als 2000 Rettungspunkte im Wald als Download zur Verfügung gestellt.
Demnächst werden die Daten auch auf dieser App direkt direkt und ohne Umweg zur Verfügung stehen.

http://www.landesforsten.de/Rettungspunkte-Download.rettungspunkte.0.html

Von Heckrindern im Solling bis zu Schlittenhunden in Grönland

14. Vortragsreihe im Jagdschloss Springe

(Springe) Das Jagdschloss Springe öffnet auch in diesem Winter seine Türen für eine interessante Vortragsreihe. Den Anfang macht Förster Kurt Hapke aus dem Forstamt Neuhaus, der über ein Hutewaldprojekt im Solling berichtet. Im 14-tägigen Rhythmus folgen dann Vorträge zur Nachhaltigkeit im Wald und zwei Reiseberichte vom Cap Agulhas und aus Venezuela. Horst Thiel von der Sternwarte Bad Driburg war schon mehrfach Gast im Jagdschloss, er berichtet in diesem Jahr aus Grönland.

Günther Raschke vom Forstamt Saupark ist wie in den vergangenen Jahren der Organisator der Vortragsreihe. „Spannende Themen im historischen Ambiente des Kaisersaals sind schon etwas Besonderes“, so Raschke, „allerdings steht uns für die Vorträge modernste Beamer-Technik zur Verfügung“.

Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vor Beginn. Die Besucher sollten die Zeit nutzen für einen Besuch der Dauerausstellung des Museums für Natur – Jagd - Kultur im Jagdschloss. Der Eintritt ist kostenlos, Spenden für den Erhalt des Jagdschlosses sind jedoch willkommen.

Das vollständige Programm mit allen Terminen und Themen finden Sie unter

Sender gegen Holzdiebstahl

Sender gegen Holzdiebstahl
(Ankum/Landkreise Osnabrück/Emsland/Vechta/Cloppenb
urg/Bentheim) Die Landesforsten sind seit Jahren Opfer professioneller Holzdiebe. In den vergangenen zwei Jahren hat sich mit den steigenden Holz- und Energiepreisen die Zahl der Holzdiebstähle mehr als verdoppelt. Der Schaden bewegt sich im fünfstelligen Bereich. Bislang waren vor allem Harz und Solling betroffen, aber auch das Forstamt Ankum sorgt jetzt mit einem mobilen Sender vor. Ein so genannter Forst-Tracker, das ist
ein GPS-Sender im Baumstamm versteckt, meldet einen Diebstahl in Echtzeit. „Stammholz und Brennholz wird immer begehrter“, schildert Forstamtsleiter Ulrich Zeigermann die Situation, „daher kommt der Sender bei uns vorbeugend zum Einsatz.“ Das eingeschlagene Holz könne in den weitläufigen Waldrevieren des Forstamtes nicht mehr von den Förstern überwacht werden, deswegen greife man zu diesem technischen Hilfsmittel.

http://www.landesforsten.de/Region-Niedersachsen-West.2060.0.html

Kundenmagazin Waldstück im Kiosk

Jetzt auch als Blätterdokument

Das Kundenmagazin der Landesforsten, Waldstück, gibt es ab der Herbstausgabe auch als digitale Zeitschrift mit vielen medialen Zusatzinfos.
Lesbar über die App "Waldkiosk (für Android- und iOS-Geräte

zum Appstore

Habitatbäume werden sichtbar

Lebensraum im Wirtschaftswald wird ausgewiesen

(Ahlhorn/LK Cloppenburg, LK Diepholz, LK Oldenburg) Einen neuen Weg geht jetzt das Forstamt Ahlhorn bei der Ausweisung sogenannter Habitatbäume im Landeswald. Die bereits seit einigen Jahren festgelegten Bäume und Baumgruppen werden mit Plaketten sichtbar markiert und dabei gleichzeitig digital erfasst. „Unser Ziel ist das Finden, Erhalten und Weiterentwickeln von Lebensraum(Habitat)strukturen“ beschreibt Jörn Schöttelndreier, Förster für Waldökologie, das Vorgehen. „Dabei übernimmt das Weiterentwickeln die Natur, da wir die ausgewiesenen Habitatbäume und –flächen nicht mehr anfassen.“ Das Habitatbaumkonzept der Niedersächsischen Landesforsten sieht vor, dass in allen Wäldern ab dem Alter 100 (Nadelwald) bzw. 120 (Laubwald) je Hektar Waldfläche fünf besonders geeignete Habitätbäume ausgewählt und dauerhaft bis zum natürlichen Zerfall erhalten bleiben. Von den acht Förstereien des Forstamtes sind die Reviere Sandkrug und Baumweg bereits erfasst. Im Januar ist das Revier Harpstedt an der Reihe, bevor es im Februar in die Revierförsterei Syke geht, wo dann runde Plättchen die Einzelbäume und quadratische Plättchen die größeren Bereiche für jedermann sichtbar dokumentieren.

mehr unter

Frisch vom Förster - Weihnachtsbäume aus den Niedersächsischen Landesforsten

Die Weihnachtsmärkte öffnen, Lebkuchen und Schokoweihnachtsmänner füllen schon länger die Regale, die Tage werden kurz und kälter, Punsch steht wieder hoch im Kurs - es geht mit Volldampf in Richtung Weihnachten. Und was darf natürlich nicht fehlen? Der Weihnachtsbaum. Geschmückt und mit Lichterglanz erfüllt er unsere Wohnzimmer mit würzigem Tannenduft und bringt Kinder- und auch Erwachsenenaugen zum Strahlen.
Die Niedersächsischen Landesforsten sorgen dafür, dass der Weihnachtsbaumkauf selbst zu einem Event für die ganze Familie wird.

weitere Infos hier:

Neuer Waldzustandsbericht ist da

Veröffentlichung der Forstlichen Versuchsanstalt

Der Witterungsverlauf in 2013 hat insgesamt zu einer Stabilisierung des Waldzustandes beigetragen. Zwar erfolgten die Blüte und der Blattaustrieb der Bäume in diesem Frühjahr aufgrund des langanhaltenden Winters mit Frösten und Schnee leicht verzögert. Die Bäume waren aber durch den extrem nassen und kühlen Mai im sehr warmen und trockenen Sommer ausreichend mit Wasser versorgt. Bei der Eiche ist der Allgemeinzustand allerdings weiterhin besorgniserregend, ihr fehlen zur Regeneration Jahre ohne Witterungsextreme, Blattfraß und Pilzbefall.

hier als Download

Luchs erkundet Deutschlands Waldgebiet des Jahres

Besenderter männlicher Luchs "M6" mehrfach im Solli ng gesichtet

(Dassel) Erstmals gibt es jetzt Nachweise und sogar Fotoaufnahmen eines Luchses im Solling. Der einjährige Luchs mit der Bezeichung "M6" wurde von Mitarbeitern der Nationalparkverwaltung Harz bereits im April diesen Jahres bei Bühren im Landkreis Göttingen gefangen und mit einem GPS-Send
erhalsband ausgestattet.
Die Routen des männlichen Tieres konnten nun durch die regelmäßige Übertragung des Standortes genau verfolgt werden. Zunächst hielt sich das Tier im Raum Adelebsen auf, bis es dann Ende August bei Volpriehausen die Bundesstraße 241
überquerte. Seitdem hat der Luchs ausgedehnte Streifzüge durch den Solling unternommen und ist dabei bis nach Wangelnstedt und
Holzminden gelangt, wo er auch zuletzt lokalisiert wurde.

http://www.landesforsten.de/Region-Niedersachsen-Sued.2065.0.html

Dem Fuchs auf der Spur

Waldaktion im Misburger Wald

(Hannover-Misburg) 22 Kinder der Grundschule Wasserkampstraße verbrachten einen spannenden Tag im Misburger Wald. Waldpädagogin Hilke Tjarks hatte für die Schülerinnen und Schüler der 2. Klasse den Fuchs in den Mittelpunkt gestellt. Bei schönem Spätherbstwetter lernten die Kinder zunächst etwas über die Lebensweise des listigen Waldbewohners. Besonders spannend war es dann, ein echtes Fuchsfell anzufassen. Nach anfänglicher Scheu waren die Kinder von dem weichen Fell begeistert. Mittels einer kleinen Plüschmaus demonstrierte Hilke Tjarks dann die Jagd- und Fangtechnik des Fuchses. Dann waren die Kinder dran: In der Rolle von Füchsen und Mäusen jagten sie sich gegenseitig durch den Wald und erfuhren die Räuber-Beute-Beziehung am eigenen Leib.
Zum Abschluss durften sich die kleinen „Mäuse“ mit einer Augenbinde versehen an einem im Wald gespannten Seil entlangtasten.

weitere Angebote

Mit Blick auf die Nachhaltigkeit

Forstamt Riefensbeek eröffnet am 31. Oktober 2013 übergroße Bilderrahmen im Wald

Den Facettenreichtum heimischer Wälder ins rechte Bild rücken – dass ist das Ziel der Bilderrahmenaktion der Niedersächsischen Landesforsten. Unter dem Motto „Nachhaltigkeit – mach Dir ein Bild davon“ weiht das Forstamt Riefensbeek am 31. Oktober 2013 drei übergroße Bilderrahmen im Wald ein. Die Rahmen lenken den Blick der Wanderer oder Mountainbiker auf besondere Aussichten im Wald, der bereits seit 300 Jahren nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit bewirtschaftet wird. Das bedeutet, nicht mehr Holz dem Wald zu entnehmen, als nachwächst. Den Holzbestand für zukünftige Generationen sichern und Wälder als vielfältigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen erhalten, lautet ein Grundsatz der Niedersächsischen Landesforsten. Der Begriff der Nachhaltigkeit wurde von der deutschen Forstwirtschaft – namentlich durch Hans Carl von Carlowitz – im Jahr 1713 geprägt.

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Landesforsten setzen auf mobile Apps

„Wilde Küche“ und „Waldkiosk“ heißen die beiden neuen Applikationen, die ab sofort von den Niedersächsischen Landesforsten in den Stores von Apple und Google vertreten sind. Das Wildkochbuch ist schon als Printprodukt ein großer Erfolg, jetzt kann man dieses Kochbuch auch als App fürs iPhone und iPad erwerben. Über 50 leckere Wildrezepte werden ausführlich in Bild und Text beschrieben. Aus den Rezepten lassen sich bequem Einkaufslisten erstellen und bei Bedarf auch versenden. Als besonderen Service findet man auf einer Übersichtskarte die Forstämter mit entsprechenden Kontaktdaten, bei denen man Wildbret beziehen kann. Die Entwicklung der App ist eine Gemeinschaftsproduktion der Landesforsten mit der Schlüterschen Verlagsgesellschaft und dem App-Verlag aus Kempten.
Im „Waldkiosk“ findet man eine ganze Reihe von Publikationen der Landesforsten als Download zum bequemen Durchblättern für unterwegs. Verlinkungen und kleine Videoclips steigern das Lesevergnügen und machen Lust auf einen Waldspaziergang. Den Waldkiosk gibt es zunächst nur auf Android-Geräten, ab Mitte November auch in einer Version für Apple-Geräte.
Die seit dem Frühjahr erhältliche „Landesforsten-App“ wurde komplett überarbeitet und mit einer Push-Funktion versehen.

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Die Links für den Download der Apps findet man hier:

Auerochsen' und 'Wildpferde' fressen für Artenvielfalt und Wissenschaft

Gemeinsame Tagung von Landesforsten und NABU Niedersachsen

Holzminden-Neuhaus, Hannover, 25. Oktober - Im Haus des Gastes in Neuhaus/ Solling haben heute (25. Oktober) die Niedersächsischen Landesforsten (NLF) und der NABU Niedersachsen im Rahmen des europäischen Artenschutzprojekts 'Countdown 2010' auf einer gemeinsamen Tagung Erkenntnisse aus dem Hutewald im Reiherbachtal präsentiert.

Bei der Eröffnung sagte Dr. Klaus Merker (Präsident der NLF): "Die Landesforsten pflegen den kulturhistorischen Hutewald im Naturpark Solling-Vogler bereits seit 13 Jahren mit wachsender Bedeutung für den Naturschutz. Hier im Reiherbachtal betrachten zahlreiche Besucher wie durch ein Fenster die Waldgeschichte einer ganzen Region, die 2013 als Deutschlands Waldgebiet des Jahres besondere Auszeichnung erhalten hat".

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Mit Satellitentechnik gegen Holzdiebe

Landesforsten präsentieren neues Verfahren zur Diebstahlüberwachung

Die Landesforsten als größter Waldbesitzer Niedersachsens sind seit Jahren Opfer professioneller Holzdiebe. In den vergangenen zwei Jahren hat sich mit den steigenden Holz- und Energiepreisen die Zahl der Holzdiebstähle mehr als verdoppelt. Von dem jährlich entstehenden Schaden im hohen fünfstelligen Bereich sind nicht nur die Landesforsten, sondern gleichermaßen auch unsere Kunden betroffen. Die Täter schlagen besonders oft im Harz und Solling zu.

Erstmalig setzen jetzt die Landesforsten in großem Umfang so genannte Forst-Tracker ein. Ein GPS-Sender im Baumstamm versteckt meldet einen Diebstahl in Echtzeit.

Radiobeitrag

Körperliche Fitness mit intensivem Naturgenuss

Nordic Walking vom 18. bis 20. Oktober im WeltWald Harz

Die mittlerweile 16. Nordic-Walking-Veranstaltung der Niedersächsischen Landesforsten startet am 18. Oktober 2013 im WeltWald Harz. Naturbegeisterte Nordic-Walker - Einsteiger wie Fortgeschrittene - sind herzlich eingeladen, an diesem besonderen Fitness-Event teilzunehmen. Hauptattraktion ist derzeit die herbstliche Laubfärbung der nordamerikanischen Bäume und Sträucher. Sie zeigen ihre volle Farbenpracht und bereichern den weitläufigen Baumpark, der zu den größten Arboreten Deutschlands zählt. Sieben geführte Touren mit unterschiedlichem Schweregrad führen die Teilnehmer durch eine malerische Landschaft mit exotischen Bäumen aus allen Kontinenten. Je nach gewählter Route kann man zusätzlich noch ganz besondere Sehenswürdigkeiten erleben, wie das UNESCO Weltkulturerbe „Oberharzer Wasserwirtschaft“, einen alten Bergbaustollen, oder die ganze Pracht der herbstlichen Farben im warmen Licht der untergehenden Abendsonne während einer der Sonnenuntergangstouren. Den krönenden Abschluss bildet der Halbmarathon für hartgesottene Sportler, bei dem auf 21 Kilometern Länge über 1000 Höhenmeter zu überwinden sind.

Weitere Informationen und Anmeldeformulare unter

Auszeichnung für Verdienste um die Wisentforschung

Joachim Menzel wird auf internationalem Kongress geehrt

(Springe/Czarna) Auf einem Kongress im polnischen Czarna erhielt der Leiter des Niedersächsischen Forstamtes Saupark Joachim Menzel eine Auszeichnung für seine langjährigen Verdienste um die Wisentforschung. Wissenschaftler aus der ganzen Welt trafen sich auf Einladung der „European Bison Friends Society (EBFS)“, um sich insbesondere über die Gefahr der drohenden genetischen Verarmung der Wisentbestände auszutauschen.
Bereits im Jahr 1998, dem 80-sten Jubiläum des Wisentgeheges, hatte Menzel als Leiter dieser Einrichtung der Niedersächsischen Landesforsten auf das Problem hingewiesen. Hieraus ist nun ein europäisches Zuchtprogramm entstanden. Um der genetischen Verarmung der in Gefangenschaft lebenden Europäischen Wisente vorzubeugen, koordiniert das Forstamt Saupark ein deutschlandweit angelegtes Untersuchungsprogramm, bei der die circa 550 in deutschen Gefangenschafts-Haltungen befindlichen Tiere einer DNA-Analyse unterzogen werden. Bei drei viertel der Tiere ist dies mittlerweile geschehen. Das Projekt mit einem Gesamtkostenvolumen von 70.000 Euro wird maßgeblich von der Heinz-Sielmann-Stiftung, der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung, dem DBU Naturerbe (gemeinnützige Gesellschaft der Deutschen Bundesstiftung Umwelt) und der Deutsche Delegation des Internationalen Rates zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) finanziert.
Um der Inzuchtgefahr vorzubeugen, bedarf die Wisentzucht einer planmäßigen Steuerung auf gesicherter wissenschaftlicher Basis. Vordringlich ist zurzeit eine DNA-Analyse der einzelnen Tierbestände. Das genetische Material wird durch Stanzproben gewonnen. Gegenüber einer Blutprobe hat dies den Vorteil, dass die Tiere nicht narkotisiert werden müssen. Die Proben werden zentral am Institut für Tiergenetik der Universität Warschau untersucht.
Am Ende des 1. Weltkrieges war der Bestand des Europäischen Wisents in freier Wildbahn erloschen. Lediglich 54 Tiere hatten in Tierparks und Zoologischen Gärten überlebt. Zwölf davon bilden den Ursprung der gesamten heutigen Population, die auf 4500 Tiere geschätzt wird. Hiervon leben europaweit etwa 2500 Tiere in Semireservaten oder der freien Wildbahn

Mehr zum Wisentgehege Springe finden Sie unter http://www.wisentgehege-springe.de

Übergroßer Bilderrahmen hat Wald im Blick

Forstamt Dassel errichtet Holzrahmen an der Wiege der Nachhaltigkeit

Unter dem Motto „Nachhaltigkeit – mach dir ein Bild davon!“ haben die Niedersächsischen Landesforsten vor dem CVJM-Haus bei Dassel einen übergroßen Holzrahmen errichtet. Als Teil der bundesweiten „Bilderrahmen“-Aktion lenkt er den Blick auf die Wälder des Solling. Als Sitzgelegenheit lädt er gleichzeitig Besucher zum Verweilen und Erholen ein.

Den Holzbestand auch für zukünftige Generationen sichern und Wälder als vielfältigen Lebensraum für Tiere und Pflanzen erhalten, so lautet ein Ziel der Niedersächsischen Landesforsten. Als größter Waldbesitzer Niedersachsens hat sich das Unternehmen der Nachhaltigkeit verpflichtet. Das bedeutet, nicht mehr Holz dem Wald zu entnehmen als nachwächst. Das Ergebnis können Besucher durch den „Bilderrahmen“ bewundern: üppige Wälder vom Solling bis zum Harz.

Gefertigt ist der 2,50 mal 3,00 Meter große stabile Rahmen aus heimischem Eichenholz. Daneben klärt eine Informationstafel Besucher über den Sinn des Bilderrahmens auf. Die Aktion des Forstamtes Dassel in Partnerschaft mit dem CVJM-Haus Solling ist ein zentraler Bestandteil des facettenreichen Jubiläumsjahres „300 Jahre Nachhaltigkeit“, das an die Prägung des Nachhaltigkeitsbegriffs durch die deutsche Forstwirtschaft – namentlich durch Hans Carl von Carlowiz – im Jahr 1713 erinnert.

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Neue Profis für niedersächsische Waldpädagogik

Vierte Runde der landesweiten Zertifikatsfortbildun g beendet

(Niedersachsen)
20 stolze Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben Ihre
Waldpädagogikzertifikate erhalten. Nach insgesamt 18 Seminartagen und einem 40-stündigen Praktikum legten Sie Ihre
Abschlussprüfung ab und dürfen sich offiziell „zertifizierte Waldpädagogin“ oder „zertifizierter Waldpädagoge“ nennen. Im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums haben die
Niedersächsischen Landesforsten diese Fortbildung im Jahr 2013 zum vierten Mal durchgeführt.
Ziel ist es, ein Netzwerk aus qualifizierten und mo
tivierten Waldpädagoginnen und Waldpädagogen als Botschafter des Waldes aufzubauen und diese in die forstliche Bildungsarbeit
der Landesforsten einzubinden.
„Die Fortbildung zertifizierter Waldpädagoginnen und Waldpädagogen hat sich bewährt“, erklärt Dr. Klaus Merker, Präsident der Niedersächsischen Landesforsten, „mit ihnen können wir das umfangreiche Bildungs- und Erlebnisangebot in unser
en Waldpädagogikzentren weiter zielgruppengerecht ausbauen. Wir wünschen allen viel Freude bei der Arbeit im Wald!“
Die bundesweit anerkannte Qualifizierung umfasst Grund- und Hauptmodule mit verschiedenen Schwerpunktthemen wie forstliches Fachwissen, Pädagogik oder Rechtsgrundlagen. Neben der Theorie wurden die erworbenen Kenntnisse auch bei echten Walderlebnisführungen in der Praxis erprobt.
Im Jahr 2014 werden die Landesforsten erneut die Fortbildung im Niedersächsischen Forstlichen Bildungszentrum in Seesen-Münchehof anbieten.
Interessierte Personen können sich unter der Rubrik „Lernen & Erleben“ auf www.landesforsten.de informieren und vom 1. Oktober bis 24. November um einen Fortbildungsplatz bewerben

http://www.landesforsten.de/Waldpaedagogik-Zertifikat.1870.0.html

100 Kilometer über Stock und Stein für einen guten Zweck

Sieben Mitarbeiter des Forstplanungsamtes starteten beim OXFAM Trailwalker im Harz

Sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Niedersächsischen
Forstplanungsamtes in Wolfenbüttel starten als Team der Niedersächsischen Landesforsten beim diesjährigen Oxfam Trailwalker im Harz. Unter dem Teamnamen „Die Forstplaner“ legte die Gruppe 100 Wanderkilometer am Stück für den guten Zweck zurück.
Der OXFAM - Spendenlauf ist eine einzigartige Herausforderung für die gute Sache. Die Teams müssen eine 100 Kilometer lange Strecke durch den Niedersächsischen Harz in max. 30 Stunden bewältigen. Um starten zu dürfen, musste jede Startergruppe im Vorfeld mindestens 2.000 EURO Spenden einwerben. Das Geld fließt direkt in Projekte der Hilfsund
Entwicklungsorganisation Oxfam, dieses Jahr in Hilfsmaßnahmen in Äthiopien und dem Kongo, wo Familien mit Saatgut und Nutztieren unterstützt werden.
Insgesamt betrugen die Spendengelder von allen 113 angemeldeten Teams beim diesjährigen OXFAM Trailwalker stolze 279.128 EUR, von denen 2.295 EUR „Die Forstplaner“ zusteuerten. Die ersten 1100 EUR Spendengeld des Landesforsten – Teams kamen beim jährlichen Grillen im Forstplanungsamt zusammen. Ergänzt durch freiwillige Zugaben von Freunden, Bekannten und einigen Firmen waren schnell über 2200 EUR
gesammelt. Nachdem die finanzielle Hürde genommen war, konnte sich das Team ganz auf das Training konzentrieren.
Seit März trainierte das Team gemeinsam und auch alleine. Es wurden sowohl auf der Originalstrecke im Harz, als auch in der näheren Umgebung die Kondition und Fitness verbessert. Oft wurde im Alltag das Auto stehen gelassen und die Wege zu Fuß erledigt.
Auf diese Weise absolvierte jeder im Vorfeld ein großes Trainingsprogramm um gut vorbereitet an den Start gehen zu können.

kleiner Filmbeitrag aus 2012

Meinungsaustausch im Wald

Landtagsfraktion „Bündnis 90/Die Grünen“ zu Besuch im Forstamt Saupark

(Barsinghausen) Zu einer gemeinsamen Wanderung durch die Försterei Lauenau hatten sich die Fraktion der Grünen im Beisein von Minister Christian Meyer zusammen mit einigen Vertretern der Naturschutzverbände und des Niedersächsischen Forstamtes Saupark verabredet. Landesforsten-Präsident Dr. Klaus Merker und Forstamtsleiter Joachim Menzel freuten sich über das rege Interesse und hatten zusammen mit dem zuständigen Revierförster Ralph Weidner und Naturschutzförster Heiko Brede eine kleine Exkursion vorbereitet.
„Wir zeigen Ihnen bewusst keine Preziosen“, so Menzel, „sondern einen Ausschnitt aus dem ganz normalen forstlichen Alltag.“ So wurde auch das kontroverse Thema „Anbau der Douglasie im Deister“ nicht ausgespart, vielmehr erklärten die Förster, dass man sich von dieser Baumart nicht nur hohe Zuwachsleitungen, sondern vor allem eine bessere Anpassung an den Klimawandel verspreche. Insgesamt werde aber der Laubholzanteil im Deister wie auch im gesamten Landeswald erhöht. An den vorgestellten Waldbildern ergab sich eine rege Diskussion, so wurde auch das Thema „Flächenstillegungen“ angesprochen. Hierzu erklärte Minister Meyer, dass man weitere Flächenstillegungen schrittweise in Zusammenarbeit mit den Förstern nach fachlichen Kriterien erarbeiten werde.

Fraktionsvorsitzende Anja Piel bedankte sich zum Abschluss bei den Förstern für den interessanten Nachmittag mit den Worten „Wir haben das Gefühl, dass bei Ihnen der Wald wirklich in guten Händen liegt. Auch die Förster zeigten sich zufrieden, die Erfahrung lehrt, dass eine Diskussion direkt im Wald die besten Erkenntnisse bringe.

mehr unter

Steinbrüche im Solling: Arbeitsplatz und Lebensraum

Steinerne Schätze schlummern unter Deutschlands Waldgebiet des Jahres

Viele Hunderte Steinbrüche im Solling sind mittlerweile aufgegeben. Oftmals sind sie nicht mehr als solche zu erkennen, weil die Natur die Steilwände sowie die Schutt- und Abbraumhalden längst zurückerobert hat. An anderen Stellen sind die bis zu zehn Meter hohen Klippen noch vorhanden – und bilden einen hervorragenden Sekundärlebensraum für seltene Arten, weiß Kai Conrad, Naturschutzförster im Solling: „Uhu und Wanderfalke nehmen solche exponierten Felswände gerne als Brutplatz an.“ Damit diese Brutbiotope auch erhalten bleiben, entfernen die Niedersächsischen Landesforsten regelmäßig die Bäume am Fuße der Steilwände, damit diese nicht zuwachsen. Sogar künstliche Nischen ließen die Förster in die Feldwände schlagen, um damit attraktive Brutplätze für die bedrohten Greifvögel anzubieten.

Doch auch andere seltene Tier- und Pflanzenarten schätzen den „Lebensraum Steinbruch“. So kommen in den Kleingewässern, die oft an den Abbaustellen entstehen, Amphibien wie die seltene Geburtshelferkröte vor. Von der Sonne bestrahlter Sandstein speichert die Wärme gut und gibt sie später wieder ab. Eidechsen, manchmal sogar Schlangen wie die Ringelnatter sowie wärmeliebende Schmetterlinge wie der Schwalbenschwanz leben im Steinbruch. Fledermäuse gehen an den Felswänden auf Beutejagd, zudem finden seltene, an kargen Boden angepasste Pflanzenarten in Steinbrüchen, Abraumhalden und Rohbodenschütten ihren Platz - sie haben andernorts kaum eine Chance.

Weil auch die für den Abbau zuständigen Genehmigungsbehörden um den ökologischen Wert der Steinbrüche wissen, werden aufgegebene Abbaustätten bei einer anschließenden Rekultivierung heutzutage nur noch zum Teil verfüllt und bepflanzt, damit Steilwände, Kleingewässer und Bereiche mit natürlicher Vegetationsentwicklung erhalten bleiben.

Die Niedersächsischen Landesforsten bitten insbesondere Kletterer und Geocacher, aber auch Wanderer und Ornithologen, die ökologisch sehr wertvollen Steinbrüche nicht aufzusuchen, um Beeinträchtigungen und Beunruhigungen insbesondere der störungsempfindlichen Tierarten zu vermeiden.

http://www.landesforsten.de/Pressedetail.2073.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=1260&cHash=36b40169b1ab5e68e9944b87c7b9c984

Rettungs – App garantiert schnelle Hilfe im Wald

Niedersächsische Landesforsten und Firma INTEND bieten neues Angebot für Waldbesucher

Die Niedersächsischen Landesforsten haben in den letzten zwei Jahren flächendeckend Notfall – Treffpunktschilder aufgestellt, um die schnelle Hilfeleistung bei Unfällen im Wald zu ermöglichen. Um im Falle eines Notfalls noch schneller einen solchen Notfall – Treffpunkt zu finden, hat die Firma INTEND Geoinformatik GmbH in Zusammenarbeit mit den Landesforsten im Google Play Store die App „Hilfe im Wald“
veröffentlicht. Diese App kann mit Smartphones unter dem Betriebssystem Android kostenfrei genutzt werden.
Im Unglücksfall hilft die App mit folgenden Funktio
nen:

• Bei Verortung des Smartphone durch Satellitenempfang (GPS) erfolgt eine grafische Darstellung der eigenenPosition in Bezug zu den umliegenden Rettungspunkten

• Anzeige der aktuellen Koordinaten der eigenen Position

• Bezeichnung, Entfernung und Richtungsanzeige zum ausgewählten
Rettungspunkt bei Netzempfang des Smartphone (GSM)

Darstellung von topografischem Kartenmaterial und
Luftbild

• Anruf bei den Rettungskräften mit Voreinstellung (112) an über 2000 Notfalltreffpunkten im Landeswald wurden in den vergangenen Monaten rot– weiße Schilder angebracht. Auf diesen steht eine individuelle Bezeichnung, die aus der
Buchstabenkombination des zuständigen Landkreises und einer eigenen Nummerierung des Punktes besteht. Um eine schnelle Rettung zu garantieren, können in einem Notfall
Landesforsten – Mitarbeiter oder Waldbesucher den Einsatzkräften über die Notrufnummer „112“ die Treffpunktbezeichnung durchgeben.

http://www.landesforsten.de/Presse.1946.0.html

Erfolgreiches Audit im Forstamt Ahlhorn

Zertifizierung wurde überprüft

Ohne Beanstandungen und sehr zufrieden zeigte sich Dr. Karl Gruss, Hannover mit der Waldbewirtschaftung im Forstamt Ahlhorn. Dr. Gruß prüfte einen Tag lang im Auftrag der Waldzertifizierungsorganisation PEFC mittels Stichproben die Einhaltung der Qualitätskriterien zu denen sich die Niedersächsischen Landesforsten verpflichtet haben.
„Das gute Abschneiden des Forstamtes bei diesem Audit zeigt, dass in unserem Forstamt die Qualitätsstandards nicht nur auf dem Papier stehen.“ so Stefan Grußdorf, Betriebsdezernent in Ahlhorn. Im Rahmen der Überprüfung wurden sechs Maßnahmen im Wald und ein laufender Forstmaschineneinsatz in den Revierförstereien Cloppenburg und
Augustendorf besichtigt. Darüber hinaus wurde besprochen, wie der Einsatz von Brennholzselbstwerbern anhand der Zertifizierungskriterien wie Motorsägenschein, Einsatz
von Bioöl und Alkylatbenzin umgesetzt wird, wie die Arbeitssicherheit, der Pflanzenschutzmitteleinsatz, der Bodenschutz und die Gewinnung von Energieholz abläuft.
Die Regulierung der Wildbestände und die Herkunftssicherung der gepflanzten Bäume waren weitere Themen des Audits, welches stichprobenmäßig jährlich in 20 Prozent der 24 Forstämter der Landesforsten durchgeführt wird.

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Geocaching im Wald - Tipps von den Landesforsten

Geocaching liegt im Trend – immer mehr Menschen gehen in ihrer Freizeit als so genannte Geocacher auf moderne Schnitzeljagd. Satellitentechnik steuert die Schatzsucher zu Verstecken in alten Baumhöhlen, Felsspalten oder in reizvolle oder abgelegene Landschaften. Diese Orte können jedoch Brutstätten, Aufzugsgebiete für Jungtiere oder Standorte seltener Pflanzen sein. Natur- und Artenschutz spielen im Landeswald eine wichtige Rolle, unter anderem sind mehr als die Hälfte der Waldfläche in den Landesforsten nach verschiedenen Schutzkategorien geschützt. Um Konflikte mit der Natur und den Schutzbestimmung zu vermeiden, wenden sich die Landesforsten jetzt an Geocacher: Ziel ist es, junge wie alte Schnitzeljäger zu informieren, was sie beim Verstecken und Suchen im Landeswald beachten sollen.



Unter www.landesforsten.de/geocaching finden Interessierte in der Rubrik „Lernen und Erleben“ Empfehlungen für ein naturverträgliches Geocaching im Landeswald. Diese wurden in Zusammenarbeit mit Geocachern erarbeitet. Danach sollen Verstecke - auch Caches genannt – nicht in Naturschutzgebieten oder Naturwäldern liegen. Auch raten Forstleute davon ab, Baumhöhlen als Cache auszuwählen, da dort besonders geschützte Tierarten wie Fledermäuse leben können. Ebenso bitten die Landesforsten darum, im Wald nicht während der Dunkelheit auf Schatzsuche zu gehen. Für das Verstecken und die Installation eines Caches gilt die Regel, dass keine Nägel in Bäume geschlagen werden dürfen. Auch die Verwendung von Steigeisen oder Haken soll unterbleiben, weil dadurch Bäume beschädigt werden.
Neben diesen und weiteren Hinweisen appellieren die Landesforsten an die Rücksichtnahme auf die Tier- und Pflanzenwelt sowie das Eigentum des Grundbesitzers. Wer sich im Vorfeld über den Standort seines Verstecks sorgfältig informiert und die Hinweise befolgt, wird mit Geocaching einen spannenden Aufenthalt in den abwechslungsreichen Wäldern der Niedersächsischen Landesforsten erleben können.

Empfehlungen

Der Wildapfel – eine herbe und unauffällige Schönheit

Baum des Jahres kommt auch in den Landesforsten vor

Der äußerst seltene Wildobstbaum – auch „Holzapfel“
genannt – ist nicht nur auf Streuobstwiesen, sondern auch in den Wäldern der Niedersächsischen Landesforsten zu finden.
So auch im Forstamt Fuhrberg. Es gibt zum Beispiel in der Revierförsterei Hänigsen einige stattliche alte Exemplare, die dort seit vielen Jahren vom Revierförster Scheffler und seit einigenJahren von seinem Nachfolger Burghard Türck liebevoll gepflegt werden.
Sie werden beerntet und aus den Früchten wurden viele Jahre lang im Kamp in HänigsenJungpflanzen nachgezogen und von dort in andere Forstämter geliefert, aber auch im eigenen Forstamt an etlichen Stellen gepflanzt. Heute erfolgt die Beerntung regelmäßig durch dieForstsaatgut- und Beratungsstelle der Landesforstenim Forstamt Oerrel, von dort erfolgt der
Saatgutverkauf an Baumschulen.
Auch im Generhaltungsprogramm der Nordwestdeutschen
Forstlichen Versuchsanstalt sind diese Bäume vertreten – wie viele andere seltene (Obst-)Baum und –Straucharten. An vielen geeigneten Stellen im Wald – vorzugsweise an Waldrändern oder
Wegen - werden sie dann gepflanzt und tragen zur biologischen Vielfalt in den Wäldern der Niedersächsischen Landesforsten bei.
Der Höhepunkt beim Wildapfel im Jahresverlauf ist natürlich die Zeit der Blüte. Kurz nach dem Blattaustrieb etwa Ende April leuchten die weißrosa Blüten weithin sichtbar durch den Wald und duften angenehm. Zu dieser Zeit ist er auch leichter zu entdecken, wenn er aus dem allgemeinen Grün herausleuchtet.
Das natürliche Areal des Wild-Apfels erstreckt sich über fast ganz Europa, bis auf Nordskandinavien, Nordrussland und Teile Spaniens und Griechenlands. Wegen seiner geringen
Konkurrenzkraft zu den Waldbäumen ist er sehr selten und oft nur an Waldrändern zu finden.
Das Holz des Apfelbaumes spielt aufgrund der geringen Mengen und der kurzen, dünnen und krummen Stämme keine Rolle für die wirtschaftliche Nutzung, es ist aber wegen seines rötlich-
braunen Kernes bei Kunsttischlern und Drechslern be
gehrt und gesucht. Es ist hart und schwer und wurde daher früher zum Beispiel für Zahnräder von Uhren und Holzschrauben verwendet.

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Nachhaltig gewirtschaftet im „Jahr der Nachhaltigkeit“

Niedersächsische Landesforsten legen Geschäftsergeb nis 2012 vor

Die Forstwirtschaft feiert in diesem Jahr die Einfü
hrung des Nachhaltigkeitsprinzips vor 300 Jahren. Passend zum
Jubiläumsjahr freuen sich die Niedersächsischen Landesforsten (NLF) über ein gutes Ergebnis, mit dem sie das Geschäftsjahr 2012 abgeschlossen haben. Mit 18,9 Mio. EURO fällt es etwas niedriger aus als im Vorjahr (25,4 Mio. €), im Wesentlichen ist dies jedoch auf den um etwa 100.000 FM niedrigeren Holzeinschlag zurückzuführen.
„Wir haben 75% der Holzmenge geerntet, die im selbe
n Zeitraum nachgewachsen ist,sodass am Ende neben dem guten wirtschaftlichen Ergebnis auch noch 500.000
Kubikmeter Holz mehr im Wald standen als am Anfang des Jahres“, freut sich Dr. Klaus Merker, Präsident der Niedersächsischen Landesforsten, über die erfreuliche Entwicklung.
„Die Tendenz von den fossilen zu nachhaltig nachwac
hsenden Rohstoffen führt zu einer vermehrten Nachfrage nach Holz. Da wir aber nur nachhaltig nachwachsende Holzmengen anbieten, bedeutet das knappe Angebot gute Holzpreise. Das kommt uns und unseren Dienstleistern im Ergebnis zugute.“

Die Nachhaltigkeit der Landesforsten drückt sich ab
er nicht nur in der erfolgreichen Bewirtschaftung des Waldvermögens aus. Insgesamt wurden fast 32 Mio. EURO in ökologische und soziale Projekte investiert. Das Land Niedersachsen trug mit 22,5 Mio. EURO den Hauptanteil an dieser Summe. Schwerpunkte des Engagements bildeten die 7 Walderlebnis- und 10 Waldpädagogikzentren. Hier wurden insgesamt etwa 350.000 Gäste betreut. Die Umweltbildung wurde z.B. durch das Angebot von Erlebnisklassenfahrten ausgeweitet. Daneben wurden zahlreiche Biotop- und Artenschutzprojekte in Angriff genommen. Herausragend hierbei die Renaturierung einiger Waldmoore, die auch für den Klimaschutz von großer
Bedeutung sind. 4 Mio. Bäume wurden gepflanzt, um die Verjüngung des Landeswaldes mit Klima angepassten Baumarten sicherzustellen, dafür wurden ca. 8 Mio.EUR investiert. Höhepunkt des Nachhaltigkeitsjahres der NLF war schließlich die Wahl des Sollings zum Waldgebiet des Jahres 2013 in einer Internetumfrage. „Alles das trägt in Summe zu einer sehr
erfolgreichen Gemeinwohlbilanz der Niedersächsischen Landesforsten bei“, so Merker in seiner Gesamteinschätzung.

Hintergrundpapier

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Neues Leben in Sollingmooren

Niedersächsische Landesforsten investieren in die Renaturierung der bedrohten Waldmoore

oore sind einzigartiger Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten, Speicher für Kohlendioxid, Wasserregulator und ein urwüchsiger Landschaftstyp. Im Solling, dem Waldgebiet des Jahres 2013, gibt es noch die einzigen drei Hochmoore des Weserberglandes. Hier leben nicht nur die verschiedenen bedrohten Torfmoosarten, Wollgräser und der Sonnentau, sondern auch Libellen wie die Kleine Moosjungfer und seltene Vogelarten wie der Raubwürger und der Wiesenpieper.

Die Niedersächsischen Landesforsten setzen alles daran, diesen so wichtigen Lebensraum zu schützen und ihm seine ursprüngliche Gestalt wiederzugeben: In früheren Zeiten wurden Moore - aus der Not der damaligen Zeit heraus durchaus verständlich – entwässert, abgetorft und aufgeforstet, dadurch aber massiv gestört. Schon vor Jahrzehnten hat ein Umdenken eingesetzt: Die Landesforsten haben ein Gutachten erstellen lassen und gemeinsam mit weiteren Partnern aus dem Naturschutz ein „Moorkonzept Solling“ erarbeitet. Moore im Landeswald werden seit dem wiedervernässt und Nadelhölzer, die die Entwicklung der Moore beeinträchtigen, zurückgedrängt.

So wie im sieben Hektar großen Kükenbruch zwischen Silberborn und Sievershausen im Forstamt Dassel, das einst wohl ein echtes Hochmoor war und in dem sich noch bis zu einem Meter dicke Torfauflagen finden. Dort wurden in diesem Frühjahr über 5000 Fichten gefällt. Mit einer speziellen Seilkrananlage sind die Bäume anschließend heraustransportiert worden: „Ein Befahren der sensiblen Moorböden mit Forstschleppern hätte diese zu sehr geschädigt“, sagt Naturschutz-Förster Ulrich Schlette, der die Renaturierung betreut. Anschließend sind die alten Entwässerungsgräben mit Sägespänen abgedichtet worden, damit sich das Moor wieder vernässen kann. Auf den anderen bereits renaturierten Flächen im Torfmoor und Mecklenbruch waren diese Maßnahmen erfolgreich: Nach den ergiebigen Regenfällen im Mai steht das Wasser noch immer auf den Flächen; die moortypische Vegetation kann sich unter diesen Verhältnissen besser etablieren. Über 100.000 Euro investieren die Landesforsten allein in die Renaturierung des Kükenbruchs. Für die nächsten zehn Jahre, so Schlette, sollen weitere 150 Hektar Moorstandorte im Solling renaturiert werden.

Damit leisten die Niedersächsischen Landesfosten nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Arten- und Biotopschutz, sondern verbessern auch den Wasserhaushalt des Sollings: So fließt der in den Mooren gefallene Niederschlag nicht mehr über Bäche ab, sondern verdunstet oder versickert erst nach und nach im Untergrund. Dadurch wird die Grundwasserneubildung gefördert sowie Hochwasserspitzen gebrochen. Aus Sicht des Klimaschutzes werden die Moore von einer Kohlendioxydquelle zu einer Kohlendioxydsenke. Während sich in entwässerten Mooren der Torf zersetzt und Kohlendioxid freisetzt, wird bei der Wiederbelebung Torf neu gebildet und dabei Kohlenstoff speichert. Außerdem fördert die Renaturierung den Erholungswert des Naturparks Solling-Vogler – so gibt es zum Beispiel Informationstafeln und Aussichtspunkte im Mecklenbruch und an den Teichwiesen

http://www.landesforsten.de/Pressedetail.2073.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=1206&cHash=87619873c8b0977b6b75f89496cf5751

Film-Beitrag über das Meilerfest im Hagental

Trotz des sehr schlechten Wetters war das Meilerfest im Hagental ein Erfolg.

Zahlreiche Zuschauer waren zum ökumenischen Gottesdienst erschienen, erlebten das Anzünden des Meilers durch Minister Christian Meyer und nahmen die zahlreichen Aktionen und Angebote der Vereine an. Hier ein paar Impressionen:

Verweis auf den Youtube-Kanal der Landesforsten

Futtern für den Kultur- und Artenschutz

Niedersächsische Landesforsten bewahren historische Waldnutzung

Sillium) Auch in diesem Jahr erhalten die Niedersächsischen Landesforsten mit Hilfe einer kleinen Gruppe zotteliger Hochlandrinder den historischen Hutewald bei Sillium. Durch das Abfressen der aufkommenden Naturverjüngung helfen die robusten Wiederkäuer den Förstern beim Kultur-, Arten- und Naturschutz.

Heutzutage äußerst selten, waren zurzeit des Mittelalters die durch Vieheintrieb stark übernutzten Wälder in Deutschland und Europa weit verbreitet.

„Für die Zukunft der Wälder war diese Art der Nutzung sehr nachteilig“, erklärt Detlef Tolzmann, Forstamtsleiter des Forstamtes Liebenburg, „der ständige Verbiss verhinderte eine natürliche Waldverjüngung und sorgte für eine starke Schädigung des Waldes. Mit dem Eintrieb der Rinderherde am Wohldenberg erweckt das Forstamt Liebenburg ausnahmsweise diese uralte Waldnutzungsform aus Kultur- und Naturschutzgründen zu neuem Leben!“



Denn der Erhalt dieser althergebrachten Waldnutzung auf einer Fläche von etwa 13.000 m² hat nicht nur historischen Wert. Die alten, knorrigen Eichen des Hutewaldes haben eine große Bedeutung für viele seltene Tierarten wie Hirschkäfer, Mittelspecht und Fledermäuse. Ohne die Hilfe der robusten Hochlandrinder würde an dieser Stelle wieder ein dichter Wald heranwachsen. In normal bewirtschafteten Wäldern würden sich die Förster darüber freuen, aber in diesem besonderen Hute - Waldstück dürfen die Tiere ausnahmsweise weiden und fleißig die heranwachsenden Bäume abfressen.



Die vierköpfige Rinderherde wird nun die nächsten vier Wochen im Hutewald am Wohldenberg verbringen und fleißig fressen.

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Besuch des fremden Hengstes bleibt nicht ohne Folgen:

Hurra, es ist ein Mädchen

Große Freude im Wisentgehege Springe: Heute Nacht brachte Elvira, die jüngste Sorraiapferdstute, ihr erstes Fohlen zur Welt. Ein wunderschönes Mädchen. Mutter und Kind sind wohlauf. Anmutig trabt die Kleine neben ihrer Mutter her. Der Vater ist ein Hengst eines anderen Züchters. „Seit vier Jahren ist es das erste Fohlen bei den Sorraias, das im Wisentgehege geboren wurde“, sagte Wisentgehegeleiter Thomas Hennig. Der Tierpark hatte die Zucht ausgesetzt. Von der Aussichtsplattform "Schöne Aussicht" sind die beiden gut zu sehen.

LandesSportBund und Förster vertiefen Zusammenarbeit

Gemeinsame Erklärung in Hannover unterzeichnet

Der Wald ist für viele Millionen Menschen in Niedersachsen der Erholungsraum Nummer 1: hier kann man die verschiedensten sportlichen Aktivitäten, wie z.B. Laufen, Reiten, Radfahren oder Walken betreiben. Deshalb wollen der LandesSportBund Niedersachsen e.V. (LSB) und die Niedersächsischen Landesforsten (NLF) zukünftig enger zusammenarbeiten. Eine gemeinsame Erklärung wurde nun von beiden Präsidenten in der Landeshauptstadt unterzeichnet. Sie gibt Hinweise für den Umgang zwischen den im LSB organisierten Sportvereinen und den Forstämtern der Landesforsten. Die Niedersächsischen Landesforsten sind mit ihren 330.000 Hektar Waldfläche der größte Waldbesitzer in Niedersachsen.

Gemeinsame Erklärung

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Landesforsten für die Westentasche

Neue Applikationen für Handy und Tablet-PCs

Die Niedersächsischen Landesforsten (NLF) beschreiten bei Ihrer Kommunikation neue Wege. Künftig erhält man kompakte Infos zu Leistungen und Angeboten der NLF auch über den mobilen Internet-Zugriff. Die App "Landesforsten" ist ein nützlicher Begleiter für unterwegs, mit aktuellen Informationen und Tipps zu Wanderwegen, Wildbret und vielem mehr. Auch findet man Adressen, Anfahrtsskizzen und Kontaktdaten von allen Ansprechpartnern in den Landesforsten. In Kürze steht auch eine Kochbuch - App mit leckeren Wildgerichten zur Verfügung. Zukünftig sollen ausgewählte Broschüren und Magazine der Landesforsten in einem elektronischem Kiosk abboniert werden können.

"Mit diesem Anwendungen möchten wir noch mehr und vor allem junge Menschen erreichen", so Joachim Hansmann, der bei den Landesforsten für die Einrichtung und Pflege „Neue Medien“ zuständig ist, „durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones und Tablet-PCs wird immer häufiger mobil auf das Internet zugegriffen."

Die Landesforsten-App ist im Appstore und für Android-Geräte auch bei Google play kostenlos erhältlich.

https://itunes.apple.com/de/app/landesforsten/id620356087?mt=8

„Landesforsten“ für Android-Handys:

https://play.google.com/store/apps/details?id=de.medien31.landesforsten&feature=search_result#?t=W251bGwsMSwyLDEsImRlLm1lZGllbjMxLmxhbmRlc2ZvcnN0ZW4iXQ..

Download für iOS (iPhone/iPad

Waldarbeiter auf Zeit – eine Woche beim Bergwaldprojekt im Forstamt Liebenburg

Landesforsten bieten Urlaub der besonderen Art

Sie kommen aus Bayern, Hessen und sogar dem zentralafrikanischen Kongo um bei den Niedersächsischen Landesforsten einen besonderen und schweißtreibenden Urlaub zu
machen: die Rede ist von 13 Frauen und Männer die in der vergangenen Woche in der Nähe von Baddeckenstedt im Rahmen eines Bergwaldprojektes den Wald hautnah erleben konnten.

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Landesforsten jagen bleifrei

Einführung von bleifreier Munition im Landeswald

Ab dem 1. April 2014 verwenden die Niedersächsischen Landesforsten nur noch bleifreie Munition auf der Jagd. Mit dem Verzicht auf bleihaltige Büchsenpatronen leisten die Landesforsten einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Verbraucherschutz. Der Landeswald verfügt mit 330.000 Hektar über knapp 10% der Jagdfläche Niedersachsens.
Ab sofort werden die Försterinnen und Förster, aber auch alle im Landeswald jagenden privaten Jäger aufgefordert, nur noch bleifreie Munition zu verwenden. Die Übergangsfrist bis zum kommenden Jahr soll den vollständigen Umstieg auf bleifreie Munition ermöglichen

vollständiger Pressetext

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4 Millionen junge Bäume für die Wälder von morgen

Landesforsten beenden Frühjahrspflanzungen

Über 4 Millionen junge Bäume wurden in den vergangenen Wochen in den Wäldern der Niedersächsischen Landesforsten gepflanzt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landesforsten nutzten die Frühlingstage, um mit Spaten und Pflanzhauen artenreiche Wälder für zukünftige Generationen anzulegen. Besonders der lang anhaltende, strenge Winter mit Schnee und gefrorenen Waldböden stellte die Forstleute auf eine harte Geduldsprobe. Drei Viertel der neuen Setzlinge sind Laubbäume wie
Rotbuchen, Eichen oder Ahorne, aber auch Nadelbaumarten wie Fichte, Lärche und Douglasie oder verschiedenste heimische Sträucher gehören in das Pflanzsortiment. Ein besonderes Augenmerk gilt regelmäßig auch den nicht so häufigen Arten. In diesem Jahr wurden deshalb unter anderem 3.500 Elsbeeren, über 1.000 Feldulmen sowie 6.000 Wildäpfel und andere seltene Bäume gesetzt. Insgesamt investieren die Landesforsten
somit jährlich ca. 8 Mio. EURO in die nachwachsende Waldgeneration.
„Mit der Auswahl standortangepasster Baumarten legen wir den Grundstein für artenreiche und zukunftsfähige Mischwälder“, erklärt Peter Wollborn, zuständig für Waldbau in den
Niedersächsischen Landesforsten, „insbesondere in Zeiten des Klimawandels muss die Baumartenwahl wohl übererlegt sein und mögliche Risiken abfedern.“
Durch das Niedersächsische Waldbauprogramm LÖWE (Langfristige Ökologische Waldentwicklung) erfolgt die Walderneuerung in den Landesforsten normalerweise durch natürliche Verjüngung der Altbestände. Aber auf vielen Flächen sollen zukünftig andere Baumarten wachsen und vor allen Dingen der Laubholzanteil gesteigert werden, deshalb wird gepflanzt. So können die niedersächsischen Wälder vielfältiger, stabiler und damit ökologisch und ökonomisch attraktiver gestaltet werden. Daher werden jährlich auf einer Fläche von rund 2000 Hektar aktiv Bäume gepflanzt. Gleichzeitig spendet in sogenannten „Mastjahren“ die Natur Samen im Überfluss. Aus dieser Naturverjüngung entstehen dann viele Millionen junger Waldbäumchen auf hunderten von Hektaren.

Pressemitteilung als pdf

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Ohne Angst in den Wald

Wald-Wander-Kurs für Frauen

Unter dem Motto „Ohne Angst in den Wald“ bietet das Waldpädagogikzentrum Ostheide eine Wanderung speziell für Frauen an. Gemeinsam mit Waldpädagogin Ute Lange und WenDo-Trainerin Jana Gabriel können interessierte Frauen in den Wäldern des Forstamtes Unterlüß eine Wanderung der besonderen Art erleben. Neben dem Naturgenuss in den naturnahen Wäldern möchte die Waldpädagogin durch Vermittlung von Kenntnissen über den Lebensraum Wald Vertrauen schaffen. Jana Gabriel wird in dieser natürlichen und geschützten Umgebung das Selbstbewusstsein der Teilnehmerinnen durch WenDo-Übungen unterstützen.

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Deutschland sucht den Superbaum

Wo wächst der höchste Baum im Solling

Deutschlands Waldgebiet des Jahres 2013 schickt Waldbesucher auf die Pirsch: Wo wächst der höchste Baum im Solling? Wer kennt den ältesten und wer misst den dicksten Baum? Der Solling – „Germanys Top-Forest“ - startet einen Wettbewerb, gesucht sind seine Superbäume und mitmachen kann jeder. Wer weiß, wo einer der Rekordbäume steht, schickt möglichst das Foto des Baumes oder mindestens die genaue Beschreibung des Standortes an das Niedersächsische Forstamt Neuhaus. Baumfinder mit den richtigen Lösungen können als Preise eine Familien-Jahreskarte für den Wildpark Neuhaus gewinnen einschließlich einer Einladung zum Familienessen im neuen Wildparkhaus.

Eine Jury aus Naturschutzfachleuten, Förstern und Solling-Kennern prüft die Einsendungen. Voraussetzung für die Teilnahme am Wettbewerb ist eine genaue Beschreibung des Baumes und seines Standortes möglichst mit GPS-Koordinaten oder einem Kartenausschnitt. Der höchste, der älteste und der dickste Baum werden getrennt bewertet. Je Kategorie wird ein Gewinner beim ersten Solling-Waldfest am 23. Juni 2013 öffentlich ausgelost. Ziel des Wettbewerbs ist es, Besucher für das Waldgebiet des Jahres zu begeistern und möglicht viele Menschen zu einem Waldspaziergang mit Zollstock oder Bandmaß zu gewinnen.

Angehörige der Niedersächsischen Landesforsten sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Einsendeschluss ist der 1. Juni 2013 beim:

Niedersächsisches Forstamt Neuhaus, Eichenallee 21, 37603 Holzminden-Neuhaus

Poststelle(at)nfa-neuhaus.niedersachsen.de

Meldung und Wettbewerbsbedingungen als Download

http://www.landesforsten.de/News.39.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=1176&cHash=a12144cb8008ab02cdf06fda0ef1fbaf

Kleiner Werbefilm zur nachhaltigen Forstwirtschaft

Hier bei Youtube ansehen

Neue Landesforsten-App

Die NLF für die Jackentasche

Auch von unterwegs können Sie ab sofort auf den Service der Niedersächsischen Landesforsten zugreifen:

Mit unseren aktuellen Nachrichten halten wir Sie immer auf dem Laufenden. Unter "NLF" finden Sie unsere 24 niedersächsischen Forstämter, die mit ihren rund 230 Revierförstereien den niedersächsischen Landeswald sowie viele weitere Waldflächen betreuen. Sie sind Ihre Ansprechpartner vor Ort.

Ob Sie sich für Brennholz, Wildfleisch, die Konzepte Fried- und Abschiedswald oder eine berufliche Laufbahn rund um die Forsten interessieren - mit der NLF-App erhalten Sie einen umfassenden Überblick über das vielseitige Angebot.

Wer steckt hinter den Niedersächsischen Landesforsten und wofür stehen wir? Blicken Sie hinter die Kulissen und lernen Sie unser Unternehmen und unsere Grundsätze kennen. Erleben Sie unsere "Naturtalente" und begeben Sie sich auf die verschiedenen Lehrpfade und Wandertouren.

Die NLF-App ist Ihr nützlicher Begleiter durch den niedersächsischen Landeswald mit vielen hilfreichen Informationen und Tipps!



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Förster machen Lust auf den Frühling

Landesforsten produzieren neues Waldbuch

Pünktlich zum Tag des Baumes und dem Frühlingseinzug in den Wäldern präsentieren die Niedersächsischen Landesforsten das Fotobuch „Wald im Blick“. Unter dem Motto „Förster sehen den Wald“ sind fünf Försterinnen und Förster auf die Pirsch mit der Kamera gegangen. Die dabei entstandenen Fotos geben spannende Einblicke in das Leben seltener Tiere und Pflanzen, aber auch in den Arbeitsplatz

http://www.landesforsten.de/Presseinformationen.322.0.html

Der Motorsägenchampion kommt aus Springe

Steffen Sibberns aus dem Forstamt Saupark Sieger beim Berufswettbewerb

Steffen Sibberns aus dem Forstamt Saupark bei Springe und AlexanderWeiß aus dem Forstamt Seesen belegten die ersten beiden Plätze im Berufswettbewerbs der Niedersächsischen Landjugend, der in diesem Jahr in Cloppenburg stattfand. Sie setzten sich gegen zwanzig Forstwirt-Auszubildende aus ganz Niedersachsen durch und fahren im Juni zum Bundesentscheid nach Bayern. Alle Auszubildenden hatten sich als Sieger der jeweiligen Kreis-Wettbewerbe für den Landesentscheid qualifiziert.



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Wasserwerk Solling-Wald

Pflanzaktion zum Internationalen Tag des Baumes

am Internationalen Tag des Baumes pflanzen wir gemeinsam mit zahlreichen Helfern Laubbäume im neu ausgewiesenen Wasserschutzgebiet Moringen-Fredelsloh. Zum Mitmach-Pflanztag am 25. April im Wasserwerk Solling-Wald lädt Sie das Niedersächsische Forstamt Dassel herzlich ein. Der Solling, Deutschlands Waldgebiet des Jahres 2013, ist ein bedeutendes Wasserwerk in der Region Südniedersachsen. Rund 40 Prozent seiner ökologisch bewirtschafteten Waldfläche dienen dem Wasserschutz. Im Solling sind deshalb 17.000 Hektar Wald als Wasserschutzgebiet ausgewiesen. Forstleute wollen diese Bilanz jetzt noch verbessern, denn sie wandeln Fichtenwälder in Laubmischwälder um. Laubbäume wie Erlen und Weiden sind besser für die Wasserqualität als Fichten und Lärchen.



Helfen Sie uns dabei, das “Wasserwerk Solling-Wald“ auszubauen. Pflanzen Sie Erlen im Einzugsgebiet des Holzbaches und sichern Sie langfristig die Wasserversorgung der Bewohner von Moringen und Fredelsloh. Die örtliche Bevölkerung braucht den nahen Wald als Wasserspeicher und Trinkwasserlieferant.

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Waldgebiet Solling und Niedersächsische Landesforsten ausgezeichnet

Der Solling als Waldgebiet des Jahres und die Angehörigen der Forstämter Neuhaus und Dassel erhalten bundesweite Anerkennung

(Neuhaus im Solling) Deutschlands Waldgebiet des Jahres 2013, der Solling, wurde heute offiziell ausgezeichnet. Das großflächige und zusammenhängende Mischwaldgebiet im Weserbergland hatte im vergangenen Jahr bei einer Internetabstimmung die meisten Stimmen erhalten. Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) hatte den Wettbewerb ins
Leben gerufen. BDF-Bundesvorsitzender Hans Jakobs überreichte in Neuhaus vor rund 500 Gästen aus ganz Deutschland den Preis an Klaus Merker, den Präsidenten der Niedersächsischen Landesforsten. Das Solling-Waldgebiet hatte sich erfolgreich gegen fünf Waldgebiete aus ganz Deutschland behautet.

Neue Kinderstube für scheue Waldbewohner

Bau von Kunsthorsten für den Schwarzstorch

Fuhrberg) Die Niedersächsischen Landesforsten haben im Forstamt Fuhrberg mehrere Nisthilfen für den seltenen und heimlichen Schwarzstorch in der Region Hannover bauen lassen. Die Kunsthorste sollen zukünftig sowohl im Landeswald als auch in den von den Landesforsten betreuten Genossenschaftswäldern in den großen Waldgebieten als sichere Kinderstube dienen.

http://m.youtube.com/watch?v=xighpEHIWrM

Künstliche Felsnischen für den König der Lüfte

Niedersächsische Landesforsten schützen im Solling bedrohte Uhus

Er misst über 1,60 Meter Flügelspannweite, wird bis zu drei Kilogramm schwer und ist der König der Lüfte im Solling: Der Uhu, die größte Eulenart in Europa und jahrhundertelang vom Menschen verfolgt, ist wieder heimisch im "Waldgebiet des Jahres 2013".
"Wir haben jährlich zwischen fünf und sieben erfolgreiche Bruten und dadurch etwa zehn Jungvögel", weiß Kai Conrad. Der 39-jährige ist bei den Niedersächsischen Landesforsten als Förster für Waldökologie verantwortlich für den Artenschutz im Solling und beschäftigt sich täglich mit dem Lebensraum Wald sowie den seltenen Arten - etwa dem Schwarzstorch, dem Wanderfalken und dem Rotmilan. Ein gutes Mäusejahr sei auch ein gutes Uhujahr, da das Männchen das Weibchen mit „geschenkten“ Mäusen in Brutstimmung bringen muss.

kompletter Pressetext

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Startschuss ins Jahr der Nachhaltigkeit

Landesforsten organisieren landesweite Mitmach – Pf lanzaktionen im Wasserwerk Wald

Mit einer landesweiten Pflanzaktion starten die Niedersächsischen Landesforsten am heutigen Tag des Waldes das Jubiläumsjahr „300 Jahre Nachhaltigkeit“. In ganz
Niedersachsen greifen heute Kinder und Erwachsene, Jung und Alt zum Spaten und pflanzen in verschiedenen Forstämtern junge Bäume im Wasserwerk Wald.
„Die naturnahe und nachhaltige Waldwirtschaft ist der Garant für hohe Wasserqualität und stetige Trinkwasserversorgung“, erklärt Dr. Klaus Merker, Präsident der Niedersächsischen
Landesforsten, „Wald reinigt unser Niederschlagswasser, speichert es und kann es konstantabgeben. Wald ist ein großes Wasserwerk: Ein Hektar Wald speichert bis zu zwei Millionen Liter Wasser.“

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Kiefer und Lärche legen zu

Erfreuliche Ergebnisse bei der Norddeutschen Nadelwertholzsubmission Oerrel

Bereits zum zwölften Mal wurde die Norddeutsche Nadelwertholzsubmission Oerrel von den Niedersächsischen Landesforsten organisiert und durchgeführt.

Auf den beiden Lagerplätzen Oerrel (NFA Oerrel) und Himmelsleiter (NFA Münden) wurde hochwertiges Nadelholz aus den Wäldern der Bundesländer Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern angeboten. Neben den jeweiligen Landesforstbetrieben waren wieder zahlreiche Anbieter aus dem Kommunal-, Genossenschafts- und Privatwald beteiligt.

Die Angebotsmenge von insgesamt 2.119 Fm war gegenüber dem Vorjahr um rund 22% geringer ausgefallen und setzte sich aus 1.148 Fm Kiefer, 610 Fm Douglasie, 346 Fm Lärche und 15 Fm Weißtanne zusammen. Auffällig war der im Vergleich zu den letzten Jahren deutlich reduzierte Umfang des präsentierten Lärchenholzes.

Wie im Vorjahr beteiligten sich 16 Firmen und gaben insgesamt 947 Gebote ab. Während in diesem Jahr die Interessenten aus dem süddeutschen Raum eher ausblieben, konnte erfreulicherweise das Auftreten einiger Neukunden auch aus dem benachbarten Ausland registriert werden. 14 Bieter haben einen Zuschlag erhalten.

Aus Sicht der Anbieter besonders erfreulich ist die Preisentwicklung bei Lärche und Kiefer. So hat die Lärche wieder den durchschnittlichen Spitzenwert von 221 €/Fm aus 2011 erreicht und die sehr umfangreiche Verkaufsmenge der Kiefer konnte einen um 5 €/Fm höheren Durchschnittserlös als im Vorjahr erzielen. Der auffällige Rückgang beim Durchschnittserlös der Douglasie ist der teilweise geringeren Qualität des angebotenen Holzes geschuldet. Die erzielten Spitzengebote bestätigen, dass auch hier für entsprechendes Holz gute Preise geboten wurden.

Der teuerste Einzelstamm der Submission war eine 13,0 m lange Lärche mit 4,86 Fm aus dem Niedersächsischen Forstamt Dassel. Sie erzielte mit 311 €/Fm einen Gesamterlös von 1.511 €.

Solling: Neuartiger Raupenbagger hilft bei Renaturierung der Waldmoore

Mit dem "Elliator" unterwegs auf moorigen Böden

Förster setzen ab sofort in den Waldmooren im Solling ein neuartiges Kettenfahrzeug als Baumtransporter ein. Der raupenartige Bagger mit Ladefläche ist mit überbreiten Ketten ausgestattet. Sie verhindern das Einsinken im Moor. Die neu entwickelte Maschine heißt Elliator. Sie wurde speziell für den Einsatz auf moorigen Böden und nassen Waldstandorten gebaut. Die Niedersächsischen Forstämter Neuhaus und Dassel fällen Fichten und belassen nur Birken und Erlen im Moor. Der Elliator transportiert die Fichtenstämme auf festen Untergrund. Ziel der Naturschutzarbeiten ist es, entwässerte Waldmoore im Solling zu renaturieren.

„Mit dem Elliator können wir trockengelegte Moore endlich vom Fichtenwald befreien, ohne einen teuren Hubschrauber einzusetzen“, erklärt Naturschutzförster und Waldökologe Ulrich Schlette. Gemeinsam mit seinem Kollegen Kai Conrad will er weitere große Moorgebiete in den ursprünglichen Zustand zurückversetzen. Die Maschine transportiert derzeit Fichtenbäume aus dem Moor “Stummelborn“ in der Försterei Fürstenberg. Die rund drei Hektar große Fläche soll sich nach dem Willen der Waldökologen wieder zu einem Moorbirkenwald entwickeln. Die Arbeiten sind Teil eines umfassenden Pakets mit dem Ziel, die Waldmoore großflächig zu revitalisieren.

Der Solling als Waldgebiet des Jahres ist bekannt für seine zahlreichen Moore.

Die Niedersächsischen Landesforsten haben in den vergangen Jahren bereits das Mecklenbruch und das Heidelbeerbruch sowie das Torfmoor und die Teichwiesen erfolgreich renaturiert. Im März beginnen die Arbeiten im Kükenmoor. Dort werden ebenfalls Fichten gefällt und Entwässerungsgräben mit Sägespänen verfüllt. Das Hochmoor ist sieben Hektar groß und liegt im Forstamt Dassel nahe Silberborn. Die Sanierung wird rund zwei Jahre dauern.

Buntlaub- und Eichenwertholzsubmission Northeim

Sehr gutes Ergebnis und reges Käuferinteresse

Am 09.01.2013 fand die Gebotseröffnung der 22. Buntlaub- und Eichenwertholzsubmission Northeim statt. Auf drei zentralen Lagerplätzen wurden 1753 FM Wertholz aus den Niedersächsischen Landesforsten sowie aus dem Privatwald angeboten. Dominierende Holzart war mit 1080 FM die Eiche gefolgt von der Esche mit 532 FM.

Es haben insgesamt 41 Kunden die 658 Lose beboten. 644 Lose erhielten einen Zuschlag. Aus dem Ausland beteiligten sich Firmen aus Polen, Dänemark und Frankreich. Es wurden insgesamt 4.587 Gebote abgegeben. Dies sind je Los 7,0. 13 Lose mit insgesamt 43 FM erhielten keinen Zuschlag. Dies waren überwiegend Ahornlose auf dem Lagerplatz Vogelbeck.

Der Gesamtumsatz lag bei 649.192 €, was über alle Holzarten einem durchschnittlichen Erlös von 380,- €/FM entspricht.

Die Marktsignale im Vorfeld der Submission hatten den Waldbesitz veranlasst vorsichtig zu agieren und das Wertholzangebot im Vergleich zum letzten Jahr zu verringern. Ein Rückgang auf die Hälfte der vergleichsweise hohen Vorjahresmenge war jedoch auch von Marktkennern so nicht erwartet worden. Das verringerte Angebot stieß insbesondere bei der Eiche und der Esche auf ein reges Käuferinteresse. Dies schlug sich sowohl in der Anzahl der Gebote pro Los als auch in deutlich gestiegenen Durchschnittspreisen für diese Holzarten nieder. Angebot und Nachfrage waren bei Bergahorn und Kirsche auch in diesem Jahr sehr gering. Über die gesamte Submission ist der Durchschnittspreis wegen des sehr guten Abschneidens von Eiche und Esche, aber insbesondere auch wegen des geringeren Angebots von Nadelholz um 27 Prozent auf 380,-€/FM gestiegen,

Die Niedersächsischen Landesforsten sind mit dem Ergebnis der Submission sehr zufrieden.

Landesforsten verpachten Jagdbezirke

Ab dem 01. April 2013

Ab dem 01. April 2013 verpachten die Niedersächsischen Landesforsten nach schriftlichem Höchstgebot diverse Eigenjagdbezirke für den Zeitraum von neun Jahren.

Von der repräsentativen Hochwildjagd bis hin zum anspruchsvollen Rehwildrevier reicht das Angebot. Die Größe der Bezirke variiert zwischen 85 und 146 ha.

In vielen Regionen Niedersachsens werden Pachtbezirke angeboten.

Buchenwälder in den Landesforsten

Erweiterte Informationsseite

Die Niedersächsischen Landesforsten haben ihre Informationsseite zum Thema Buchenwaldbewirtschaftung erweitert. Hier finden Interessierte Daten, Diagramme, Fotos, Hör- und Videopodcasts sowie Hintergrundinformationen rund um das Thema Buchenwälder. Jetzt ergänzt ein Buchenwälder-Infoblatt das Angebot zum Anschauen, Hören und Downloaden.

Natur- und Artenschutzprojekte der Forstämter im Netz

Die wichtigsten Projekte auf einen Blick

Das Waldbauprogramm "LÖWE" der Niedersächsischen Landesforsten gewährleistet den Waldnaturschutz auf der ganzen Fläche der Landesforsten. Das sind immerhin über 330.000 ha. Daneben gibt es aber auch in zunehmendem Maße Waldnaturschutzprojekte, die von der Planung und den anstehenden Maßnahmen so umfangreich sind, dass sie sich von dem normalen LÖWE-Waldnaturschutz, den jede Revierleiterin oder jeder Revierleiter im Rahmen der täglichen Arbeit umsetzt, abheben. Eine tabellarische Übersicht finden Sie unter www.landesforsten.de.

Jedes Forstamt stellt in Kurzform die wichtigsten Natur- und Artenschutzprojekte seit Gründung der Landesforsten im Jahr 2006 sowie einige ältere Projekte vor. Einige Projekte werden ausführlicher vorgestellt.

NABU und NLF schlossen Kooperationsvereinbarung

Unterzeichnung einer bundesweit einmaligen Vereinbarung

Im Rahmen einer Fachtagung zum seltenen Eremit–Käfer im Jagdschloß Springe unterzeichneten die Niedersächsischen Landesforsten (NLF) und der NABU Niedersachsen eine bundesweit einmalige Kooperationsvereinbarung.

Die Landesforsten und der Naturschutzverband arbeiten seit Jahren in verschiedenen Projekten vertrauensvoll und partnerschaftlich zusammen. Nun wird diese Zusammenarbeit weiter intensiviert.

„Gemeinsam bekennen sich Landesforsten und NABU zur multifunktionalen Waldwirtschaft“, erklärt Dr. Klaus Merker, Präsident der Niedersächsischen Landesforsten. „Die naturnahe und nachhaltige Bewirtschaftung unserer Wälder nach dem LÖWE-Programm dient ökologischen Zielen genauso wie der Lieferung des nachwachsenden Rohstoffs Holz und der Gestaltung eines einzigartigen Erholungsraumes für die Gesellschaft. Dabei sehen wir einige Herausforderungen, die wir in einem konstruktiven Dialog gemeinsam mit einem starken Naturschutzverband angehen wollen.“

NABU und Landesforsten sind sich einig, dass Wälder die größten verbliebenen Reste unserer natürlichen Lebensräume beherbergen. Sie sind damit für die Bewahrung der biologischen Vielfalt unverzichtbar. Gleichzeitig sichern Wälder die Holzversorgung und sind darüber hinaus für viele Menschen in Niedersachsen ein Stück Heimat.

„Wir wollen Dinge im Dialog voranbringen. In der Zusammenarbeit von Förstern und Naturschützern sehen wir wichtige Chancen. Die Vereinbarung von Landesforsten und NABU markiert dabei eine neue Qualität und hat das Potenzial, die Entwicklung des niedersächsischen Landeswaldes und seine Verankerung in der Gesellschaft positiv zu beeinflussen“, erklärt Dr. Holger Buschmann, Landesvorsitzender des NABU Niedersachsen, „Mit der Vereinbarung unternehmen wir außerdem gemeinsame Anstrengungen als Beitrag zur Umsetzung des Masterplan 2020 des NABU-Bundesverbandes.“

Zu folgenden drei wichtigen Handlungsfeldern haben NLF und NABU gemeinsame Ansätze identifiziert und Aktivitäten wie Fachveranstaltungen, Dialogprozesse und konkrete Projekte vereinbart: die Sicherung der Nadelholzversorgung, die Bewahrung heimischer Waldgesellschaften und die Verbesserung der Artenvielfalt.