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Niedersächsische Landesforsten - Wald in guten Händen

Die Niedersächsischen Landesforsten (NLF) sind der größte Waldeigentümer Niedersachsens. Die praktische Bewirtschaftung der Wälder ist Aufgabe der Forstämter und ihrer angeschlossenen Revierförstereien. Zusätzlich betreuen die Niedersächsischen Landesforsten als Dienstleister 85.000 ha Wald von Kommunen und Forstgenossenschaften.

Ein erfolgreiches Unternehmen

Auf rund 330.000 ha Landeswald betreiben wir eine naturnahe Waldwirtschaft. Auf unseren Flächen wachsen pro Tag knapp 6.000 fm Holz nach, das sind pro Stunde etwa 250 fm, die wir nachhaltig dem Wald entnehmen können.

Die Landesforsten sind ein erfolgreiches Unternehmen mit einem Jahresumsatz von rund 113 Millionen Euro und einer Nettowertschöpfung von etwa 60 Millionen Euro.

Neben der betrieblichen Entwicklung gilt unser Hauptaugenmerk auch weiterhin besonders den Leistungen im Bereich der Ökologie, der Waldpädagogik und dem Erholungsraum für viele Millionen Menschen.

Landesforsten setzen auf Innovation

In unserer Organisation verlagern wir die Entscheidungen weitestmöglich auf die Managementebene in den 24 Forstämtern und den rund 230 Förstereien. Gleichzeitig binden wir alle 1300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess ein.

Technisch sind wir auf dem neuesten Stand und treiben Entwicklungen weiter voran.

Vielfalt schaffen - Verantwortung für den Naturschutz

Unsere Flächen bewirtschaften wir nach den im LÖWE-Programm beschriebenen und durch die Einhaltung der vom PEFC-Zertifizierungssystem definierten Waldbau- und Waldnaturschutz-Grundsätzen.

Viele seltene Arten finden in unseren Wäldern ihren letzten Rückzugsraum und haben in den letzten Jahren zugenommen. Ein Viertel unserer Flächen ist in die Natura2000-Kulisse der EU eingebunden.

Faszination Wald - Waldpädagogik, Walderlebnis und mehr

Jährlich besuchen über 255.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene unsere Walderlebniseinrichtungen, die seit 2010 unter der gemeinsamen Familienmarke "Unsere Naturtalente" firmieren.

Mehr als 150.000 Teilnehmende aller Altersstufen erreichen wir durch Führungen, Projekttage, Ausstellungen und Messen.

Über 6.000 Gäste nutzen jährlich die Mehrtagesangebote wie Jugendwaldeinsatz, Bildungs- und Erlebnisklassenfahrt in neun Häusern unserer Waldpädagogikzentren.

Hinzu kommen unzählige wandernde, radelnde, joggende, spielende Erholungssuchende in unseren Wäldern.

Zukunft Wald - Verantwortung für Generationen

Unter dem Begriff Corporate Social Responsibility (CSR) wird heute der verantwortungsvolle Einsatz von Unternehmen für die Gesellschaft diskutiert. Soziales, ökologisches und ethisches Engagement gehören zum modernen Nachhaltigkeitsbegriff dazu. Die NLF sehen sich in besonderer Verantwortung und erbringen vielfältige Leistungen für die Gesellschaft. Erst der betriebliche Erfolg ermöglicht uns Gestaltungsfreiräume für eine umfassend nachhaltige Entwicklung im Bereich der Ökologie, der Umweltbildung und des Erholungsraums für viele Millionen Menschen. Die NLF dienen dem Gemeinwohl damit in besonderer Weise.

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Brennholz

Brennholz ist im allgemeinen Holz, welches für wertvollere Zwecke wie Hausbau oder Möbelbau nicht geeignet ist. Der Wald wird zur Brennholzproduktion jedoch nicht "ausgeräumt". Ein Teil des gefällten Holzes bleibt im Wald, so dass natürliche Kreisläufe mit Totholz und Zersetzungsprozessen nicht gestört werden. Sehr beliebt ist Brennholz aus Buche, Birke oder Eiche. Aber auch andere Laub- und Nadelhölzer sind gut für den Kamin geeignet.

Zum Erwerb von Brennholz wenden Sie sich bitte an die Niedersächsischen Forstämter oder an eine Revierförsterei.

Sie können Brennholz u.a. selber "herstellen". Zum Beispiel durch Einschlag von Holz in Beständen, die durchforstet werden (Selbstwerbung) oder durch Aufarbeitung von Baumkronenholz. Auch schon an den Weg gerücktes Holz kann erworben werden.

Wenn Sie in den Landesforsten mit der Motorsäge arbeiten wollen, müssen Sie einen entsprechenden Kurs absolviert haben oder Ihre Sachkunde anderweitig nachweisen.

Bitte fragen Sie Ihr Forstamt danach oder wenden Sie sich an das Niedersächsische Forstliche Bildungszentrum.

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Welchen Preis kann man für ein bewaldetes Grundstück verlangen?

Mit dieser Frage beschäftigt sich die Waldbewertung. Für den An- und Verkauf von Wald werden Verkehrswerte ermittelt, die sich aus dem Wert des Waldbodens und des darauf stehenden Holzes ergeben. Dazu ist eine Besichtigung des Waldstückes mit Erhebung der wertrelevanten Merkmale durch einen forstlichen Sachverständigen erforderlich. Bei den Niedersächsischen Landesforsten wird diese Dienstleistung für eigene Zwecke, aber auch für alle anderen Waldbesitzer, vom Geschäftsbereich Waldbewertung in der Betriebsleitung in Braunschweig wahrgenommen.

In Entschädigungsfällen, wenn Wald auf unfreiwilliger Basis, zum Beispiel für den Straßenbau, beansprucht wird, werden besondere Gutachten erstellt. Hier entstehen in der Regel für den Waldeigentümer Vermögensschäden und Nachteile, die über die normale Verkehrswertermittlung hinausgehen und im Einzelnen berechnet werden müssen.

Andere Spezialbereiche sind zum Beispiel die Bewertung von Anteilen an Forstgenossenschaften, die Wertermittlung einzelner Waldbäume, die Bewertung von Wald für Bilanzierungszwecke oder die Jagdwertminderung.

Weitergehende Informationen finden Sie auf www.landesforsten.de/Waldbewertung.47.0.html
oder wenden Sie sich direkt an Herrn Rummel, Telefon: 0531/ 1298-333, Email: Dirk.Rummel@nlf.niedersachsen.de

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Bewusster essen - Wild!

Frisches Wildfleisch aus heimischen Wäldern
In den Wäldern Niedersachsens sind nahezu überall Reh und Wildschwein heimisch. In vielen Regionen gibt es zudem Rot- und Damwild, vereinzelt auch Muffelwild. Während der gesetzlichen Jagdzeiten werden diese Wildarten bejagt. In dieser Zeit können Sie frisches Wildfleisch beim Forstamt kaufen.

Hochsaison ist in den Monaten Oktober bis Januar.
Aber auch in den Sommermonaten können Sie schon frisch erlegtes Wild bekommen: Rehwild bereits ab Mitte Mai, Rotwild ab Juni und Schwarzwild (Wildschweine) fast ganzjährig.

Bei der Jagd werden strenge Regeln der Wildbrethygiene beachtet. Jedes erlegte Tier wird vom Jäger begutachtet, der seine besonderen Kenntnisse auf diesem Gebiet in der Jägerprüfung nachweisen musste. Zur ordnungsgemäßen Kühlung und Aufbewahrung des Wildes dienen Kühlzellen oder -räume.

Wir möchten, dass Sie Ihren Braten sorgenfrei genießen können.

Gute Gründe für heimisches Wildfleisch (Wildbret)

Wild - auch in Ihrer Küche?

Bei den Niedersächsischen Forstämtern oder deren Revierförstereien können Sie das dort im Rahmen der Jagd erlegte Wild kaufen. Auf Vorrat gibt es frisches Wildbret dort allerdings nicht - Jagderfolge lassen sich schließlich nicht vorhersagen. Am besten lassen Sie sich rechtzeitig vormerken. Unsere Mitarbeiter benachrichtigen Sie, sobald Ihr Wild erlegt wurde.

Verkauft wird jeweils das ganze Tier - ausgeweidet, aber noch im Fell (Der Jäger sagt: "als ganzes Stück, aufgebrochen, in der Decke"). Unsere Mitarbeiter können Ihnen örtliche Ansprechpartner nennen, die Ihnen beim Zerlegen des gekauften Stückes Wild helfen. Auch viele Fleischer sind hierfür gute Ansprechpartner.

Mancherorts bieten Volkshochschulen Kurse zur Wildverarbeitung und -zubereitung an.

Genuss, der kein Luxus ist

Frisches Wildbret können Sie direkt beim örtlichen Forstamt kaufen. Die Preise sind nachfrageabhängig regional unterschiedlich. Zudem variieren sie je nach Wildart und Gewicht des Stückes; im Allgemeinen bewegen sie sich jedoch zwischen 2 und 7 Euro je kg.

Obwohl die Preise für die Abnahme ganzer Tiere (die Jäger sagen "Stück") gelten und Sie demzufolge unbrauchbare Teile wie Fell, Läufe (Beine) und Knochen vom Gesamtgewicht abziehen müssen, kostet Sie "unter'm Strich" der hochwertige Wildbraten nicht mehr, als normales Fleisch beim Metzger.

Bitte beachten Sie: Wenn Jäger von "einem Stück Wild" sprechen, meinen sie das ganze Tier – nicht "ein Bratenstück".

Ein ganzes Reh oder Wildschwein ist Ihnen zuviel? Unser Tipp: Teilen Sie sich doch ein Stück Wild mit Freunden!

Unser Wildkochbuch „Wilde Küche! Die besten Rezepte der traditionellen und modernen Wildküche“

2007, Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
144 Seiten, 90 Farbfotos
23 x 28 cm, Hardcover
ISBN 978-389993-732-9
19,90 €

Hier bestellen

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Die naturverbundene Form der Bestattung

Die Bestattung in Friedwäldern als "naturverbundene" Form der Bestattung ist eine interessante Alternative zu Normalfriedhöfen.

Die Asche der Verstorbenen wird in einem ausgewiesenen Friedwald in einer abbaubaren Urne am Fuß eines Baumes beigesetzt. Am Baum wird lediglich eine kleine Plakette mit einer Nummern- oder Buchstabenkennzeichnung angebracht.

Auf Wunsch können auch Initialen, Familienname sowie Daten des Verstorbenen eingraviert werden. Die Grabpflege übernimmt die Natur.

In den Wäldern der Niedersächsischen Landesforsten gibt es zurzeit 11 Friedwälder:

Nähere Informationen dazu erhalten Sie in unserer Übersicht unter www.landesforsten.de.

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Tierbestattung in unseren Wäldern

In den Niedersächsischen Landesforsten haben Tierhalterinnen und -halter die Möglichkeit, ihre verstorbenen Lieblinge vom Kanarienvogel bis zum großen Hund in naturnaher Umgebung würdevoll zu bestatten.

Folgende Abschiedswälder gibt es zurzeit in den Landesforsten:

Weitere Tierfriedhöfe sind in Planung.